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25.09.2011, 18:16

Duisburg in Freiburg ohne Mühe

Bajramaj trifft doppelt - Topspiel an Potsdam

Das Führungstrio hielt sich in der Frauen-Bundesliga auch am vierten Spieltag schadlos. Nachdem Duisburg bei Aufsteiger Freiburg am Samstag vorgelegt hatte, übersprang der 1. FFC Frankfurt am Sonntag die Hürde HSV und blieb dabei erneut ohne Gegentor. Gleiches kann Meister Potsdam nach dem 2:0 in Wolfsburg von sich behaupten. Erste Siege gab es für Leipzig und Jena.

Genoveva Anonma (Turbine Potsdam) gegen Josephine Henning (VfL Wolfsburg)
Wegbereitend beim Sieg des Meisters: Genoveva Anonma(r.) traf in Wolfsburg zum 1:0.
© imagoZoomansicht

Vier Spiele, vier Siege: Der 1. FFC Frankfurt hat sich in dieser Saison noch keine Blöße gegeben - und blieb auch beim Hamburger SV ohne Gegentor. Beim 2:0-Auswärtserfolg der Hessininen gingen beide Treffer auf das Konto von Nationalspielerin Lira Bajramaj (60./86.).

Auch Turbine Potsdam wahrte seine weiße Weste. Im Spitzenspiel setzte sich der Meister mit 2:0 in Wolfsburg durch. Dabei hatte der VfL durchaus Chancen, in Führung zu gehen: Keßler scheiterte erst an Torfrau Berger, dann am Pfosten (22.), und Nationalspielerin Müller verzog kurz vor der Pause aus sechs Metern. Nach dem Wechsel sorgte ein schneller Doppelschlag für die Entscheidung: Anonma (46.) und Weltmeisterin Nagasato (49.) bescherten den Potsdamerinnen den vierten Sieg im vierten Spiel.

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Den jeweils ersten dreifachen Punktgewinn feierten Aufsteiger Lok Leipzig und Jena. Marlene Ebermann traf für Lok beim 3:2 beim weiterhin punktlosen Schlusslicht Bayer Leverkusen doppelt. Die Gastgeberinnen hatten nach Treffern von Kathrin Hendrich (34.) und Eunice Beckmann (47.) schon 2:0 geführt. Jena hatte bislang noch auf Tore und Punkte gewartet. Der erste Treffer der Saison gelang Schiewe (16.) im Heimspiel gegen den SC 07 Bad Neuenahr - er reichte zu drei Punkten.

Die SG Essen-Schönebeck setzte ihren guten Start mit dem 1:0 gegen den FC Bayern München fort (Tor: Hamann) und ist mit neun Punkten härtester Verfolger des Spitzentrios.

6:0 in Freiburg - Ketelaer ist stolz auf sein Team

Jennifer Oster
Hämmerte den Ball zum 4:0 für den FCR in die Maschen: Jennifer Oster.
© picture allianceZoomansicht

FCR-Trainer Marco Ketelaer hatte am Samstag kurzfristig einen weiteren Ausfall zu verzeichnen. Nach Mandy Islacker (Fußverletzung) konnte auch Linda Bresonik im Breisgau nicht auflaufen. Die erfahrene Mittelfeldspielerin zog sich im Training eine Zerrung zu und fehlte dem FCR.

Doch auch ohne Bresonik legte Duisburg gegen den stark gestarteten Neuling, der vier Punkte aus zwei Spielen ergatterte, von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Allerdings dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Weltmeisterin Kozue Ando der Führungstreffer gelang. Nur kurz später legte Stefanie Weichelt (27.) nach, ehe Luisa Wensing mit dem Halbzeitpfiff auf 3:0 erhöhte.

Die Ketelaer-Elf ließ auch im zweiten Durchgang nicht locker und schraubte durch Jennifer Oster (55.), Weichelt (59.) sowie einen Elfmeter von Simone Laudehr (86.) das Ergebnis in die Höhe. "Ich bin sehr stolz auf mein Team, das von Anfang an 100 Prozent konzentriert war und als Einheit funktioniert hat. Freiburg ist im Prinzip eine gute Mannschaft, wenn man sie spielen lässt - und genau das haben wir verhindert, indem wir den Gegner ernst genommen und als Mannschaft kaum etwas zugelassen haben", freute sich Ketelaer über den vierten Sieg im vierten Saisonspiel.

25.09.11
 
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