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11.09.2011, 17:27

2. DFB-Pokalrunde: Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt ohne Mühe

Turbine souverän, Bad Neuenahr knapp

Die Favoriten haben sich in der 2. Runde des DFB-Pokals durchgesetzt, die großen Überraschungen blieben aus. Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt ist ebenso weiter wie Meister Potsdam, der sich in einem reinen Bundesliga-Duell gegen Essen keine Blöße gab. Die zweite Begegnung zweier Erstligisten entschied Bad Neuenahr knapp. Die Begegnung Jahn Calden gegen Lok Leipzig wurde wegen eines Gewitters in der 69. Spielminute beim Stand von 0:1 abgebrochen.

Genoveva Anonma
Ballbeherrschung: Turbines Genoveva Anonma setzte gegen Essen den Schlusspunkt.
© imagoZoomansicht

Schon nach einer knappen Viertelstunde brachte Babett Peter vor 1162 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion Potsdam gegen Liga-Konkurrent Essen-Schönebeck in Führung. Der eister legte noch vor der Pause durch Natasa Andonova nach - eine Vorentscheidung. Bianca Schmidt (53.), Anja Mittag (80.) und Genoveva Anonma (82.) machten den klaren 5:0-Erfolg und das Weiterkommen perfekt.

Im zweiten Bundesliga-Duell ging es dagegen knapp zu. Bayer Leverkusen, in der Bundesliga noch ohne Punkt (0/0/3) konnte auch im Pokal gegen den SC 07 Bad Neuenahr kein Selbstvertrauen tanken. Katie Hoyle sorgte für eine weitere Niederlage der Rheinländerinnen.

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Im Achtelfinale ist auch Titelverteidiger Frankfurt vertreten. Der 1. FFC ließ beim VfL Kommern, der in der 1. Runde noch Zweitligist Köln (2:1 n.V.) überraschte, nichts anbrennen und siegte klar mit 6:0. Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes sorgte für drei der sechs Treffer der Hessinnen.

Dem dreimaligen Titelträger FCR 2001 Duisburg reichten bei Zweitbundesliga-Absteiger SC Sand die Tore von Mandy Islacker per Abstauber (36.) und Nationalspielerin Simone Laudehr (45.) mit einer Direktabnahme zum Sieg. Wolfsburg konnte sich beim 5:0 beim Magdeburger FFC auf Neuzugang Conny Pohlers verlassen, die den VfL mit dem 1:0 auf die Siegerstraße brachte und auch für den Treffer zum zwischenzeitlichen 4:0 verantwortlich zeichnete.

Der Hamburger SV steht nach einem 3:0 durch Tore von Jessica Wich (6.), Aferdita Kameraj (60.) und Lena Timmermann (83.) beim SV BW Hohen Neudorf durch. Schon am Samstag waren Jena und der FC Bayern im Einsatz, beide Bundesligisten mühten sich eine Runde weiter. Der FCB kam durch Julia Simic zu einem 1:0 bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Saarbrücken, Jena musste sogar in die Verlängerung. Der Pokalfinalist 2010 benötigte einen Treffer von Stephanie Milde in der 94. Minute der Verlängerung, um sich zu Hause gegen Nord-Zweitligist BV Cloppenburg mit 3:2 durchzusetzen.

11.09.11
 
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