Titelverteidiger FCR Duisburg hat trotz einer torlosen ersten Halbzeit letztendlich souverän das Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen erreicht. Beim Bundesliga-Aufsteiger Herforder SV gewannen die Duisburgerinnen mit 6:0 (0:0). Bereits im Vorjahr musste der FCR in der 2. Runde gegen Herford bestehen und gewann damals vor eigenem Publikum mit 9:0 (4:0).
Diesmal erzielten Simone Laudehr (50., 62.), Turid Knaak (58.), Jennifer Oster (60.), Kozue Ando (63.) und Barbara Müller (90.) die Treffer für die Duisburgerinnen.
Dagegen hatte der Vorjahresfinalist USV Jena im Heimspiel gegen den Zweitligisten SC Freiburg überraschend viel Mühe. Erst in der Verlängerung konnten die Breisgauerinnen mit 4:2 (2:2, 0:1) nach Hause geschickt werden. Die drohende Niederlage konnte Juliane Maier erst in der 87. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter verhindern. In der anschließenden Verlängerung sorgten dann Sylvia Arnold (94.) und Lisa Seiler (117.) für die Entscheidung.
Die nächste Runde erreicht haben auch die Bundesligisten 1. FC Saarbrücken (3:1 gegen den TSV Crailsheim), Hamburger SV (4:1 beim TSV Jahn Calden), SG Essen-Schönebeck (7:0 gegen den Magdeburger FFC) und Bayern München (4:0 beim 1. FFC Niederkirchen). Keinen Zweifel ließen auch Turbine Potsdam und der VfL Wolfsburg aufkommen: Beim Lichterfelder FC gewann der deutsche Meister und aktuelle Bundesliga-Tabellenführer mit 8:0 (1:0). Die Niedersachsen schlugen den Zweitligisten 1. FC Lübars mit 5:0 (1:0).
Später am Abend sicherten sich auch der SC Bad Neuenahr mit einem knappen 1:0 bei Borussia Mönchengladbach und der 1. FFC Frankfurt mit einem umso klareren 6:0 (2:0) im reinen Bundesliga-Duell bei Bayer Leverkusen den Einzug in die nächste Runde.