Mit einem Transfercoup wartete Frankfurt vor der Spielzeit auf, aber auch Schwedens Nationalstürmerin Landström konnte die 3:4-Auftaktpleite in Wolfsburg nicht verhindern. Dabei sah es zunächst nicht schlecht aus für die Hessinnen, nachdem Pohlers (30.) den FFC in Führung gebracht hatte. Die Antwort der Wolfsburgerinnen kam durch die neuseeländische Nationalspielerin Smith (32.) postwendend, Müller und Kaurin drehten die Partie zu Gunsten des VfL. Frankfurt schlug durch Rekordnationalspielerin Prinz (67.) und Behringer (70.) aber noch einmal zurück. Den Schlusspunkt setzte Omilade, die per Foulelfmeter das 4:3 der Heimmannschaft markierte und dem FFC den Auftakt verdarb.
Probleme hatte zunächst auch Turbine Potsdam. Die Brandenburgerinnen lagen im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion zurück, gingen am Ende aber mit einem 4:1 (1:1) gegen den Hamburger SV vom Platz. Simon hatte in der 33. Minute per Freistoß den HSV in Führung gebracht, Nationalspielerin Bajramaj gelang kurz vor dem Pausenpfiff der Ausgleich für den Meister. Der drehte in Durchgang zwei auf und kam durch Zietz per Handelfmeter, Bajramaj und Wich noch zu einem standesgemäßen Sieg.

Keine Mühe hatte Duisburg im Duell mit Leverkusen. Der FCR zeigte dem Aufstieger deutlich die Grenzen auf und schickte Bayer mit neun Toren im Gepäck wieder nach Hause. Maes eröffnete den Torreigen in der dritten Minute, Knaak setzte den Schlusspunkt. Überragend war aber einmal mehr der Auftritt von Torjägerin Grings. Die Fußballerin des Jahres startete mit fünf Treffern in die neue Saison. Doreen Meier war nach dem Spiel bedient: "Es wird schwer, die Klasse zu erhalten", meinte Leverkusens Trainerin. Sie stellt sich aber der "Herausforderung, der ich positiv entgegen sehe. Ich glaube daran."
Auch für den zweiten Aufsteiger gab es nichts zu holen. Der Herforder SV unterlag dem FC Bayern nach Toren von Paukner und Simic mit 0:2. Hart kämpfen musste Bad Neuenahr, es reichte jedoch zu einem 4:3-Erfolg gegen Essen-Schönebeck. Die dezimierten Gäste - Dörpinghaus hatte kurz vor der Halbzeit Gelb-Rot gesehen - wehrten sich, kamen zwischenzeitlich zum 3:3, Kuznik (76.) zerstörte aber die Hoffnungen auf einen Punkt.
Mit einer 1:3-Heimniederlage ist DFB-Pokalfinalist FF USV Jena gestartet. Saarbrücken entführte die Zähler aus Thüringen. Arend (2) und Rauch sorgten für die Tore der Saarländerinnen, Anonma traf spät für Jena.
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