Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Deutschland

 - 

Norwegen

 
Deutschland

3:1 (2:1)

Norwegen
Seite versenden

Deutschland
Norwegen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.


Finale: Deutschland - Norwegen 3:1 (2:1)

DFB-Frauen verteidigen den Titel

- Anzeige -

Deutschland: Rottenberg (FCR Duisburg) - Garefrekes (1. FFC Frankfurt), Hingst (Turbine Potsdam), Jones (1. FFC Frankfurt), Minnert (SC Bad Neuenahr) - Carlson (Turbine Potsdam) ab 81. Günther (Hamburger SV), Grings (FCR Duisburg) ab 69. Smisek (FSV Frankfurt), Lingor (1. FFC Frankfurt), Pohlers (Turbine Potsdam) - Mittag (Turbine Potsdam) ab 59. Wimbersky (Turbine Potsdam), Prinz (1. FFC Frankfurt) - Trainerin: Tina Theune-Meyer

Norwegen: Nordby - Paulsen, Christensen, Stangeland, Folstad - Gulbrandsen, Stensland, Rönning ab 83. Knutsen - Mellgren, Klaveness ab 87. Blystad-Bjerke, Frantzen ab 59. Herlovsen - Trainer: Bjarne Berntsen Tore: 1:0 Grings (21.), 2:0 Lingor (24.), 2:1 Mellgren (41.), 3:1 Prinz (63.) Schiedsrichterin: Alexandra Ihringowa (Slowakei) Zuschauer: 21.105 Gelbe Karte: -


Die deutsche Frauen-Nationalelf, die im Vergleich zum 4:1-Halbfinalsieg gegen Finnland unverändert auflief, hatte zu Beginn der Partie eine Schrecksekunde zu überstehen, als Ronning - allerdings im Abseits stehend - den Ball an den Innenpfosten drosch. Nach dem Warnschuss war die DFB-Auswahl aber hellwach und hatte durch Prinz (4.) und nach einer Freistoßvariante durch Minnert (13.) die ersten Möglichkeiten. Deutschland kontrollierte die Partie, musste aber aufpassen, denn die Norwegerinnen versteckten sich im Ewood-Park von Blackburn keineswegs. Nach einer Standardsituation wäre den Skandinavierinnen fast der Führungstreffer gelungen, doch ein Kopfballaufsetzer der völlig freistehenden Klaveness aus neun Metern ging knapp am rechten Pfosten vorbei (17.).Die Antwort der DFB-Elf ließ nicht lange auf sich warten, als Prinz nach einer zu kurzen Kopfballabwehr abzog, Nordby mit einer Glanzparade den Ball gerade noch über die Latte lenken konnte. Die anschließende Ecke nutzte Deutschland aber zur verdienten Führung. Lingor verlängerte den Eckstoß in den Strafraum, wo Grings hochstieg und Richtung Tor köpfte. Mittag kam am Fünmeterraum nicht mehr an den Ball, der zum 1:0 ins Tor trudelte (21.). Nur drei Minuten später legte die deutsche Mannschaft nach. Carlson bediente von der Mittellinie aus Lingor mit einem gefühlvollen Pass, die Spielmacherin hob das Leder über die herausstürmende Nordby hinweg ins Netz.


Die Frauen-EM 2005


Die deutschen Frauen kontrollierten in der Folge das Spiel, agierten aber in der Schlussphase der ersten Hälfte bei einsetzendem strömenden Regen in der Abwehr zu sorglos. So gelang Norwegen in der 41. Minute der Anschluss. Frantzen wurde nicht energisch genug angegriffen und passte zwischen Hingst und Jones hindurch in den Lauf von Mellgren. Die überlistete Rottenberg im deutschen Tor per Außenrist. Das Theune-Meyer-Team hatte nun den Faden verloren und Glück, dass Schiedsrichterin Ihringowa in der 44. Minute einem Treffer von Frantzen die Anerkennung verweigerte. Danach wurde es noch einmal turbulent. Erst verpasste Jones einen Lingor-Schuss nur knapp, dann schoss Prinz nach einer schönen Kombination aus aussichtsreicher Position neben das Tor und Guldbrandsen stellte Rottenberg auf dem nassen Rasen mit einem gefährlichen Aufsetzer vor Probleme.

Deutschland startete im zweiten Durchgang unverändert und hatte durch Prinz eine gute Möglichkeit. Einen Pass von Pohlers leitete Grings direkt weiter, doch die Torjägerin schoss am Tor vorbei. Mit zunehmender Dauer übernahm Norwegen das Geschehen und drängte auf den Ausgleich. Die größte Chance dazu hatte Klaveness, die nach einem Pass in die Tiefe alleine vor Rottenberg auftauchte, in der deutschen Torfrau aber ihren Meister fand (50.). Die Partie verlor danach kurz an Fahrt - bis zur 63. Minute. Lingor umspielte eine Norwegerin und passte quer auf Prinz. Die deutsche Torjägerin trat an, ließ zwei Gegenspielerinnen stehen und zog ab. Der Schuss wurde von Stangeland unglücklich abgefälscht und landete zum 3:1 im Tor.

Die Mannschaft von Bjarne Berntsen gab sich aber noch nicht geschlagen und hatte durch die eingewechselte Herlovsen zwei Mal den Anschluss auf dem Fuß. Erst rettet Wimbersky in höchster Not (66.), dann konnte Rottenberg klären (69.). Zehn Minuten vor dem Ende hätte Prinz für die Entscheidung sorgen können, doch Nordby im Tor entschärfte einen Gewaltschuss der deutschen Spielführerin mit einer Glanzparade.

Die deutsche Frauen sind Europameister! Die DFB-Auswahl ist im Frauen-Fußball derzeit das Maß aller Dinge und gewann in einem interessanten und spannenden Finale im Ewood-Park von Blackburn insgesamt verdient mit 3:1 gegen Norwegen. Die Elf der scheidenden Trainerin Tina Theune-Meyer holte sich damit zum sechsten Mal nach 1989, 1991, 1995, 1997 und 2001 den Titel. Drei Mal spielte Deutschland bereits eine Finale auf europäischer Ebene gegen Norwegen, drei Mal verließ die DFB-Auswahl als Sieger den Platz (1989, 1991, 2005). Prinz sorgte bei der erfolgreichen Titelverteidigung mit dem Treffer zum 3:1 nach einer guten Stunde für die Entscheidung.

19.06.05
 
- Anzeige -

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Mittag (21., Grings)
2:0
Lingor (24., Carlson)
2:1
Mellgren (41., Frantzen)
3:1
Prinz (63., Lingor)

Spielinfo

Anstoß:
19.06.2005 16:15 Uhr
Zuschauer:
9000
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -