Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Griechenland

 - 

Schweden

 

0:2 (0:0)

Seite versenden

Griechenland
Schweden
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Gruppe D, 1. Spieltag: Fehlstart für Griechenland

Ibrahimovic bricht den Bann

In einer schwachen Partie bezwang Schweden Titelverteidiger Griechenland verdient mit 2:0. Die Hellenen zeigten viel zu wenig und agierten über weite Strecken des Spiels ideen- und kreativlos. Die Skandinavier indes mühten sich redlich, konnten jedoch in der Offensive lange Zeit kaum Akzente setzen, wurden dann aber durch ihren Superstar Zlatan Ibrahimovic erlöst.

Ibrahimovic und Hansson (re.) jubeln.
Torschützen unter sich: Schwedens Ibrahimovic (li.) feiert mit Hansson.
© dpaZoomansicht

Griechenlands Trainer Otto Rehhagel konnte auf Georgios Karagounis, der seine Kniebeschwerden überwinden konnte, zurückgreifen. Zudem fanden sich die Bundesliga-Spieler Sotirios Kyrgiakos (Eintracht Frankfurt), Theofanis Gekas (Bayer Leverkusen) und Angelos Charisteas (1. FC Nürnberg) in der Anfangself wieder. Auf der anderen Seite hatte auch Schwedens Coach Lars Lagerbäck Grund zur Freude, denn Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic wurde rechtzeitig fit.

Von Beginn an waren die Rollen klar verteilt. Schweden legte den Vorwärtsgang ein, tat sich aber gegen tief stehende und dicht gestaffelte Hellenen schwer. Zunächst sorgten nur Standards für Gefahr, doch die Lagerbäck-Elf konnte daraus kein Kapital schlagen.

- Anzeige -

Auf der anderen Seite setzten die Griechen immer wieder Nadelstiche. So setzte sich Charisteas nach acht Minuten auf der rechten Seite schön durch, konnte dann aber nicht genügend Druck hinter seinen Schuss von der Strafraumgrenze bringen, so dass Schweden-Keeper Isaksson problemlos klären konnte. Kurz darauf führte eine zu kurze Kopfballabwehr von Dellas zu einer guten Chance für Schweden, doch Svensson schoss knapp vorbei (12.).

In der Folge entwickelte sich das Spiel dann aber zu einer Geduldspartie, in der beide Mannschaften offensiv kaum etwas zu Stande brachten. Es dauerte bis zur 34. Minute bis wieder Torgefahr entstand, doch Ibrahimovic köpfte unter Bedrängnis aus guter Position knapp über die Latte.

Das war's dann aber auch im ersten Durchgang. Den Fans, die das Spiel mit einem gellenden Pfeifkonzert begleiteten, blieb nur die Hoffnung auf Besserung.

Für Gekas war das Spiel zur Pause bereits beendet. Rehhagel tauschte den Leverkusener durch Samaras aus, doch auch der neue Stürmer konnte kaum frischen Wind ins griechische Offensivspiel bringen. Die Skandinavier hingegen machten es besser, jedoch gingen sie zu fahrlässig mit ihren seltenen Einschussgelegenheiten um. So hob Wilhelmsson den Ball nach einen Fehler von Nikopolidis über das Tor (49.), und Ibrahimovic tat es ihm nur vier Minuten später per Freistoß gleich.

Kyrgiakos (li.) und Ibrahimovic
Nichts geht mehr: Kyrgiakos (li.) und Ibrahimovic benommen nach einem Zweikampf.
© dpa

Die Rehhagel-Elf indes spielte weiter sehr abwartend und lauerte auf schwedische Fehler, die diese auch machten. Zuerst profitierte Karagounis von einem Abwehrschnitzer, doch der Regisseur vergab dann kläglich (63.). Kurz darauf segelte eine Hansson Kopfball-Abwehr haarscharf am eigenen linken Pfosten vorbei (66.).

Video zum Thema
Hintergrundreport- 11.06., 11:13 Uhr
Fehlstart für Rehhagel
Eine verdiente Niederlage kassierten die Griechen in ihrem ersten Gruppenspiel. Nur 67 Minute hielt die Mauertaktik von Trainer Otto Rehhagel, dann machten Ibrahimovic und Hansson das 2:0 für die Schweden perfekt. Beide Tore in der Analyse.
Alle Videos in der ÜbersichtAlle Videos per RSS

Doch nur eine Minute später fiel dann doch der verdiente Treffer für die Lagerbäck-Elf: Nach einem Doppelpass zwischen Larsson und Ibrahimovic packte der Inter-Star den Hammer aus und jagte das Leder aus 16 Metern in den linken Winkel. Dies war zugleich sein erster Treffer nach zwölf erfolglosen Länderspielen und für die Rehhagel-Elf war es das erste Gegentor nach 424 Minuten bei der Europameisterschaft.

Fotostrecke
Bilder zur Gruppe D
Igor Akinfeev
Der Himmel weint ...

... und auch Russlands Keeper Igor Akinfeev ist nach dem 1:4 gegen Spanien beim Auftaktmatch der Gruppe D traurig.
© dpa

vorheriges Bild nächstes Bild

Damit war der Bann gebrochen, und die Skandinavier legten noch einen drauf: Hansson nutze ein großes Durcheinander in der griechischen Abwehr und stocherte den Ball ins Tor (72.). Sichtlich geschockt konnten sich die Griechen von den Rückschlägen nicht erholen und mussten zusehen, wie die Lagerbäck-Truppe den Sieg problemlos in trockene Tücher brachte.

Am kommenden Samstag ist der amtierende Europameister um 20.45 Uhr in Salzburg gegen Russland gefordert. Schweden tritt zuvor um 18 Uhr in Innsbruck gegen Spanien an.

10.06.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Griechenland
Aufstellung:
Nikopolidis (4,5) - 
Kyrgiakos (5) , 
Dellas (5)   
Antzas (4,5) - 
Seitaridis (5)   
Torosidis (5,5)   
Basinas (4) , 
Katsouranis (4) - 
Charisteas (4)   
Karagounis (4,5) - 
Gekas (5,5)   

Einwechslungen:
46. Samaras (5) für Gekas
70. Amanatidis für Dellas

Trainer:
Rehhagel
Schweden
Aufstellung:
Isaksson (2,5) - 
Alexandersson (3)   
Mellberg (3) , 
Hansson (3)    
M. Nilsson (3) - 
D. Andersson (3,5) , 
A. Svensson (3) - 
Wilhelmsson (2)   
Ljungberg (3) - 
H. Larsson (3,5) , 
Ibrahimovic (3)       

Einwechslungen:
71. Elmander für Ibrahimovic
74. Stoor für Alexandersson
78. Rosenberg für Wilhelmsson

Trainer:
Lagerbäck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ibrahimovic (67., Rechtsschuss, H. Larsson)
0:2
Hansson (72., Rechtsschuss, Elmander)
Gelbe Karten
Griechenland:
Charisteas
(1. Gelbe Karte)
,
Seitaridis
(1.)
,
Torosidis
(1.)
Schweden:
-

Spielinfo

Anstoß:
10.06.2008 20:45 Uhr
Stadion:
Bullen-Arena
Zuschauer:
31063 (ausverkauft)
Spielnote:  5
ein über weite Strecken extrem langweiliges Spiel.
Chancenverhältnis:
2:4
Eckenverhältnis:
6:6
Schiedsrichter:
Massimo Busacca (Schweiz)   Note 1
zog von Anfang an seine strenge Linie durch, bekam dadurch schnell die behäbige Partie in den Griff.
Spieler des Spiels:
Christian Wilhelmsson
Immer und überall unterwegs, zweikampf- und spielfreudig, Antreiber der Schweden, nur beim letzten Pass zu ungenau.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -