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26.06.2008, 12:23

Nach TV-Ausfall am Mittwoch

UEFA drohen Regressforderungen

Bis zu 18 Minuten musste die globale Fußballanhängerschaft am Mittwochabend beim Halbfinale Deutschland gegen die Türkei ausharren, ehe der weltweite Bildausfall im Fernsehen behoben war. Verantwortlich war die Europäische Fußballunion (UEFA), die nun mit Konsequenzen rechnen muss.

Fanzone Wien
Da ging nichts mehr: Ein heftiges Unweter sorgte für die Räumung der Fanzone in Wien.
© imagoZoomansicht

Betroffen waren TV-Sender, Zuschauer und Sponsoren, deren Spots nicht ausgestrahlt werden konnten. Der Grund war ein Stromausfall im internationalen Fernsehzentrum IBC in Wien. "Ich verstehe nicht, warum das Notstromaggregat in Wien nicht funktioniert hat", zeigte sich ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz am Donnerstag über die "ärgerlichste anzunehmende Panne" ungehalten.

Die Mainzer retteten sich nach wenigen Minuten, indem sie das Übertragungssignal des Schweizer Fernsehens SF1 einspeisten. Bild und Ton kamen zeitversetzt bei den Fernsehzuschauern an, die von Kloses 2:1 erst hörten und es dann sahen. Alle übertragenden Sender sind vertraglich verpflichtet, das UEFA-TV-Signal aus Wien zu übernehmen. Doch ob der Kontinentalverband seinen vertraglichen Pflichten am Mittwoch nachgekommen ist, wird wohl juristisch geklärt werden.

ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sagte: "Da ist ein Quotenschaden entstanden: Durch den Bildausfall haben wir die höchste Zuschauerzahl aller Zeiten verpasst. Viele Zuschauer waren enttäuscht. Darüber werden wir mit der UEFA zu reden haben." Werner Rabe, EM-Sprecher der ARD, deren Hörfunkprogramme auch betroffen waren, fügte hinzu: "Jetzt müssen wir erst mal schauen, dass bei den letzten beiden Spielen nichts passiert, aber finanzielle Regressforderungen sind nicht auszuschließen." Die UEFA wiederum spielt offenbar mit dem Gedanken, ihren Stromlieferanten, dessen Reservesystem nicht ansprang, zu verklagen. Am Donnerstag entschuldigte sich der Verband zudem für die Störungen. "Wir bedauern dies zutiefst. Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände. Es tut uns leid für alle, die einige Minuten des Spiels verpasst haben", sagte der UEFA-Geschäftsführer für Medientechnologie, Alexandre Fourtoy, am Donnerstag in Wien.

Dort hatte das heftige Unwetter am Vorabend auch in der Fanzone für Chaos gesorgt. Die Veranstalter ließen das Gelände räumen, rund 25.000 Fans mussten flüchten. Dabei gab es zwei Verletzte. Starker Regen und heftige Winde sorgten auch für die Evakuierung des Pressezentrums in Wien. Die Zeltkonstruktion neben dem Ernst-Happel-Stadion ist nicht für Orkanböen von 130 km/h ausgelegt.

 

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