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18.06.2008, 18:18

Bundestrainer ein Spiel gesperrt - Scolari pro Löw

Herr Flick, übernehmen Sie!

Bundestrainer Joachim Löw muss das Viertelfinalspiel der DFB-Auswahl am Donnerstag gegen Portugal von der Tribüne aus verfolgen. Der 48-Jährige wurde von der Kontroll- und Disziplinar-Kommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für die Vorkommnisse beim letzten Vorrunden-Spiel gegen Gastgeber Österreich (1:0) für ein Spiel gesperrt. So übernimmt Hansi Flick auf der Bank die Verantwortung.

Joachim Löw (li.) und Hansi Flick (re.)
"Geh du mal, ich mach das schon": Hansi Flick (re.) übernimmt für das Portugal-Spiel von Joachim Löw (li.).
© imagoZoomansicht

Löws österreichischer Kollege Josef Hickersberger muss ebenfalls ein Spiel aussetzen, sein Team hat sich allerdings schon von der EM-Endrunde verabschiedet. Löw, der im Vorfeld eigentlich mit einem Freispruch gerechnet hatte, erhielt ein Innenraumverbot von der UEFA aufgebrummt. Da bei einem Spiel Sperre laut UEFA keine Möglichkeit besteht, in Berufung zu gehen, wird die Mannschaft somit von Löw-Assistent Hansi Flick gecoacht.

"Er genießt unser hundertprozentiges Vertrauen. Er hat ja schon als Cheftrainer in Hoffenheim gearbeitet und seine Sache auch am Montag gut gemacht", sagte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff, der nicht davon ausgeht, "dass ich gegen Portugal auf der Bank sitze."

Unterstützung wird Flick wohl nicht gebrauchen, hatte doch Löw selbst seinen Co-Trainer als Vertrauensperson herausgestellt und dessen menschliche und fachliche Qualitäten ausdrücklich gelobt. "Für mich war er immer die erste Wahl als Assistent", so der Bundestrainer, der wegen seiner verbalen Auseinandersetzung mit dem Vierten Offiziellen im Spiel gegen Österreich vom spanischen Schiedsrichter Manuel Enrique Mejuto Gonzalez in der 41. Minute auf die Tribüne geschickt wurde und nun gegen Portugal nicht coachen darf.

Joachim Löw
Disput mit Folgen: Bundestrainer Joachim Löw wird in Basel nicht auf der Bank Platz nehmen.
© dpaZoomansicht

"Am wichtigsten ist ohnehin die Vorbereitung auf das Spiel, und die wird mit Joachim Löw wie immer ablaufen", erklärte Bierhoff, der den Einfluss des Trainers auf dem Platz "sowieso nicht ganz so groß" sieht. Die Kabinen- und Halbzeitansprache wird Flick, der normalerweise in der Pause vor den TV-Kameras einen Kurzkommentar abgibt, halten. Löw darf erst wieder nach der Partie "ins Geschehen" rund um das Team eingreifen.

Scolari will Löw auf der Bank

Portugals Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari hat indes die Sperre für Löw kritisiert. "Wenn ich etwas bei der UEFA zu sagen hätte, würde ich alles versuchen, um diese Sperre aufzuheben. Ich will, dass Joachim Löw am Donnerstag auf der Bank sitzt und seine Spieler betreut", sagte der Brasilianer auf einer Pressekonferenz.

 

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