Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
07.10.2017, 17:02

Nominierte Stadien für die EM 2024 sorgten für Ärger

Spielorte: DFB kündigt Gespräche mit Gladbach an

Vergangenen Monat hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die zehn Spielorte benannt, mit denen er sich um die Austragung der Europameisterschaft 2024 bewerben möchte. Leer ging dabei - wie schon bei der Weltmeisterschaft 2006 - Mönchengladbach aus, was für öffentliche Kritik seitens des Bundesliga-Klubs Borussia und der Stadt sorgte. Nun kündigte DFB-Präsident Reinhard Grindel ein klärendes Gespräch an.

Borussia-Park
Das Stadion in Mönchengladbach gehört nicht zu den zehn geplanten Spielorten der EM 2024.
© imagoZoomansicht

Am Samstagmittag betonte Grindel noch einmal, dass der Auswahlprozess der zehn Stadien fair und transparent verlaufen sei. Der Verband hatte sein Vorgehen sogar von "Transparency International" begleiten lassen, um sicherzustellen, "dass die Entscheidung ausschließlich nach sachlichen Kriterien getroffen wird", so Grindel.

Trotzdem hatten einige Vertreter der nicht-berücksichtigten Spielorte mit teils deutlicher Kritik reagiert. Vor allem in Mönchengladbach, das nach der Weltmeisterschaft 2006 ein weiteres Mal nicht nominiert wurde, war der Unmut groß. "Ich bin nicht sauer, ich bin stinksauer. Ich bin kurz davor, dass mein Hals platzt", hatte sich Rainer Bonhof, Vizepräsident von Borussia Mönchengladbach, geärgert. "Natürlich sind wir darüber sehr enttäuscht, denn wir haben eine blitzsaubere Bewerbung vorgelegt und mit unserer Kampagne für Mönchengladbach viele Sympathien gewonnen", fügte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners an.

Gespräche "auf Wunsch der Stadt"

Nun soll ein gemeinsames Gespräch mit dem DFB Missverständnisse ausräumen und Klarheit schaffen, wie Grindel ankündigte. "Auf Wunsch der Stadt setzen wir uns zusammen, um noch einmal unsere Gründe zu erläutern, warum Mönchengladbach nicht berücksichtigt werden konnte", sagte der DFB-Präsident.

Im September hatte der DFB die zehn Spielorte benannt, mit denen er sich um die Austragung der Europameisterschaft 2024 bewerben will. Neben Mönchengladbach ging auch Bremen nach 2006 ein zweites Mal leer aus. Auch die Bewerbungen der WM-Austragungsorte Nürnberg und Hannover konnten nicht überzeugen. Bis zum April 2018 muss der Verband seine Bewerbungsunterlagen vollständig vorlegen. Die EM wird von der Uefa im September vergeben.

pau

DFB-Bewerbung mit zehn Städten - Nürnberg scheitert knapp
Wer landete wo? Das Ranking der EM-Spielorte 2024
Die 14 Stadien der EM-Bewerber im Überblick
In diesen Stadien soll die EM 2024 stattfinden

Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich für die Austragung der EM 2024. Insgesamt haben sich im Vorfeld 14 Städte für die Austragung beworben - vier wurden nicht berücksichtigt. Wer dabei ist und wer wie knapp scheiterte: das Gesamtranking der Bewerber.
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
 
Seite versenden
zum Thema

Vereinsdaten

Vereinsname:Bor. Mönchengladbach
Gründungsdatum:01.08.1900
Mitglieder:83.000 (19.06.2017)
Vereinsfarben:Schwarz-Weiß-Grün
Anschrift:Hennes-Weisweiler-Allee 1
41179 Mönchengladbach
Telefon: 01806-181900
Telefax: (0 21 61) 92 93 10 09
E-Mail: info@borussia.de
Internet:http://www.borussia.de

Vereinsdaten

Teamname:Deutschland
Gründungsdatum:01.01.1900
Anschrift:Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Otto-Fleck-Schneise 6
Postfach 71 02 65
60492 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 - 6 78 80
Telefax: 0 69 - 6 78 82 66
Internet:http://www.dfb.de/

Borussia-Park

Stadionkapazität: 54.018

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine