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07.07.2017, 12:42

Bewerbung nach Bedenken eingereicht

Dortmund bewirbt sich doch als Spielort der EM 2024

Der DFB kann bei seiner Bewerbung für die EM 2024 auf Dortmund bauen: Nach anfänglichen Bedenken bewirbt sich die Stadt nun doch als Spielort - im Westen ist das Gedränge damit besonders groß.

Dortmunds Arena
Bekommt Deutschland die EM 2024, sollen auch hier Spiele stattfinden - in Dortmunds Arena.
© picture allianceZoomansicht

Eine EM in Deutschland ohne Dortmund? Das wäre nur schwer vorstellbar gewesen, die Arena, in der der BVB seine Heimspiele austrägt, gehört schließlich zu den stimmungsvollsten des Landes. Und doch stand ein Rückzug im Raum, als es um die Bewerbung als einer von zehn Spielorten für die EM 2024 ging, die Deutschland gerne austragen würde.

"Wenn das Geschäftsmodell von DFB und UEFA ist, wir bezahlen und sie kassieren, dann ist das etwas einseitig", hatte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau gesagt. "Wenn wir Ja sagen, kaufen wir die Katze im Sack." Bis 10. Juli müssen die Bewerber ihre vollständigen Unterlagen beim DFB einreichen - und Dortmund ist nun auch dabei.

Die Bewerbung sei auf dem Weg zum DFB nach Frankfurt, sagte ein Stadtsprecher am Freitag. Erst nach Gesprächen unter anderem mit dem DFB befürworteten Verwaltung und Politik die Bewerbung und stellten dafür in den vergangenen Tagen die Weichen, die Stadt erwartet etwa 100 Millionen Euro Umsatz. Der DFB hatte die Bewerbungsfrist extra verlängert.

Die WM 2006 kostete Dortmund rund vier Millionen Euro

Welche Ausgaben in den kommenden Jahren bei einer erfolgreichen Bewerbung des DFB auf die Ausrichter zukommen, ist allerdings nicht komplett vorhersehbar. Deswegen gab es zunächst Bedenken. Die Austragung der WM 2006 hatte Dortmund nach eigenen Angaben rund vier Millionen Euro gekostet.

Für den DFB ist Dortmunds Bewerbung eine gute Nachricht. Zusammen mit Berlin und München gilt die BVB-Spielstätte, die bei internationalen Spielen für 65.851 Zuschauer Platz bietet, erneut als Zugpferd - alle drei dürften für die DFB-Bewerbung gesetzt sein.

Im Westen wird mindestens ein Standort leer ausgehen

Im Westen wird es damit allerdings eng, denn: Die Bewerber werden in vier regionale Zonen eingeteilt, aus jeder muss mindestens ein und können maximal vier Bewerber berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass aus dem westlichen Bewerberkreis - Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln und Gladbach - mindestens ein Standort leer ausgehen wird. Insgesamt würden 14 Städte gerne EM-Spiele austragen.

Am 15. September entscheidet der DFB, in welchen Arenen gespielt werden soll. Die UEFA vergibt die EM dann im September 2018. Einziger Mitbewerber ist die Türkei.

jpe/dpa

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