Stimmen zum EM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Island

Pogba: "Nichts ist in Stein gemeißelt"

EM - 03.07. 23:55

So sahen die Beteiligten das EM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Island, das die Grande Nation souverän mit 5:2 für sich entschieden und damit das Halbfinale gegen Deutschland ermöglicht hat ...

Freute sich über das deutliche 5:2 gegen Island - und richtete den Blick auf Deutschland: Paul Pogba. © Getty Images

Didier Deschamps (Trainer Frankreich): "Obwohl ich einige Änderungen vorgenommen habe, war es zwar nicht ideal, aber gut. Es gab heute Abend viel Positives. Ich freue mich für die Spieler, denn sie haben es verdient. Es ist klar, dass Deutschland über die beste Mannschaft verfügt, auch wenn sie gegen Italien einige kritische Momente überstehen musste."

Olivier Giroud (Frankreich): "Sie sind die Weltmeister und der Favorit. Gegen Deutschland werden wir für Fehler wie heute härter bestraft. Wir wollen aber ein neues Kapitel in der französischen Fußball-Geschichte schreiben."

Paul Pogba (Frankreich): "Es war ein gutes Spiel und ein schöner Sieg von uns. Wir haben fünf Tore geschossen - darüber sind wir glücklich. Nun treffen wir auf Deutschland im Halbfinale, was ein großartiges Match werden wird. Doch wir sind eine entschlossene Mannschaft, die unbedingt gewinnen will. Doch Deutschland will das auch. Nichts ist in Stein gemeißelt, nichts ist bislang gewonnen."

Lars Lagerbäck (Trainer Island): "In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Es war eine fantastische Reise für uns, als Newcomer ins Viertelfinale zu kommen. Wenn meine Spieler noch zu besseren Klubs gehen, dann ist unsere Perspektive positiv. Ich bin sehr stolz, wir haben uns entwickelt. Es war einfach, Coach dieser Mannschaft zu sein."

Kolbeinn Sigthorsson (Island): "Das ist wirklich enttäuschend. Aber es war ein tolles Turnier. Vielleicht wäre es ein bisschen zu viel gewesen, die EM gleich im ersten Versuch zu gewinnen. Ich glaube, wir haben gegen den kommenden Europameister verloren."

Stolz auf ein grandioses Turnier: Island. © Getty Images

Aron Gunnarsson (Islands Kapitän): "Es war schwierig, aber eine tolle Erfahrung. Mir fehlen die Worte. Es war ein schreckliches Spiel für uns. In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt, wir haben entschieden, dass wir das Turnier gut für uns beenden wollen."

Birkir Bjarnason (Island): "Es sah ein bisschen so aus, als wären wir in der ersten Hälfte nicht ganz da gewesen. Insgesamt war Frankreich aber einfach zu gut - und wir haben nicht unser bestes Spiel abgeliefert. In der zweiten Halbzeit sind wir aber zurückgekommen und haben Charakter gezeigt."

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