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27.03.2015, 23:40

EM-Quali: Akinfeev von Leuchtfackel getroffen

Topteams setzen sich durch - Abbruch in Montenegro

Am fünften Spieltag der Qualifikation für die EURO 2016 gaben sich die Topteams am Freitagabend keine Blöße. Während Europameister Spanien allerdings gegen die Ukraine bis zum Schluss um den Sieg zittern musste, fuhren England, die Slowakei, Österreich und Schweden souveräne Siege ein. Einen Skandalabend erlebte Montenegro: Zunächst wurde Russlands Nationalkeeper Akinfeev von einer Leuchtfackel getroffen, in der zweiten Hälfte wurde die Partie dann komplett abgebrochen.

Alvaro Morata
Alvaro Morata jubelt nach seinem 1:0-Siegtor gegen die Ukraine.
© Getty ImagesZoomansicht

In der Gruppe C feierte Europameister Spanien einen wichtigen 1:0-Erfolg über die Ukraine. Im Estadio Ramon Sanchez Pizjuan von Sevilla begann die Elf von Nationalcoach Vicente del Bosque aggressiv, doch Morata verfehlte in der Anfangsphase sogar das leere Tor. Besser machte es der Angreifer von Juventus Turin in der 28. Minute, als er eine Koke-Vorlage zu seinem Debüt-Treffer im Trikot der Roja veredelte. Nach dem Seitenwechsel blieb Spanien am Drücker, doch das erlösende 2:0 wollte nicht fallen. So blieb die Ukraine im Spiel, doch Rotan fand seinen Meister in Spaniens Keeper Casillas, so dass es letztendlich beim 1:0 blieb.

Durch den Erfolg ist Spanien nun mit zwölf Zählern Zweiter vor der Ukraine und bleibt dem Tabellenführer Slowakei auf den Fersen. Die Elf von Nationalcoach Jan Kozak besiegte den Underdog Luxemburg mit 3:0 und feierte im fünften Spiel den fünften Erfolg. In Zilina stellten die Slowaken bereits in Hälfte eins die Weichen auf Sieg. Nemec (10.), Weiss (21.) und Hertha-Legionär Pekarik (39.) schossen eine souveräne 3:0-Pausenführung heraus.

Im dritten Spiel der Gruppe C gewann Weißrussland mit 2:1 in Mazedonien.

Gruppe E: Kanes Debüttor - Schweiz siegt dank Bundesliga-Legionäre

Harry Kane
Englands Harry Kane freut sich über sein erstes Tor im Nationaldress.
© Getty Images

In der Gruppe E fuhren die favorisierten Heimteams klare Erfolge ein und untermauerten so ihre Ansprüche auf die ersten drei Ränge. In London sahen die Zuschauer der Partie im New Wembley zwischen England und Litauen eine äußerst einseitige Partie. Die Three Lions waren ihrem Gegner in nahezu allen Belangen überlegen und feierten am Ende einen auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Erfolg. Rooney (6.), Wellbeck (45.), Sterling (58.) sowie Premier-League-Topscorer Kane (73.) mit seinem Debüttreffer schossen den Erfolg, der gut und gerne auch noch höher hätte ausfallen können, heraus. England wahrte mit dem fünften Sieg im fünften Spiel seine weiße Weste und steuert unbeirrt Richtung Frankreich.

Hinter den Engländern positionierten sich die Schweiz und Slowenien mit jeweils neun Punkten als erste Verfolger. Die Eidgenossen kamen dank Bundesliga-Unterstützung in Luzern zu einem 3:0-Erfolg gegen Estland. Nach dem Führungstor durch Schär (17.) stellten Mönchengladbachs Xhaka (27.) und Frankfurts Seferovic (80.) den Sieg sicher. Noch deutlicher gewann Slowenien gegen San Marino. Mit 6:0 siegten die Slowenen, für die Ilicic (10.), Dortmunds Kampl (49.), Struna (50.), Novakovic (52.), Lazarevic (73.) und Ilic (88.) die Tore erzielten.

Gruppe G: Skandal in Montenegro - Ibrahimovics "Goldköpfchen"

In der Skandalpartie zwischen Montenegro und Russland rückte der Sport komplett in den Hintergrund. Nach nur wenigen Sekunden wurde Russlands Keeper Akinfeev von einer Leuchtfackel getroffen. Der deutsche FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin unterbrach die Partie für eine halbe Stunde, Akinfeev musste ausgewechselt werden.

Zunächst ging es weiter, doch als in der zweiten Hälfte nach einer Elfmeterentscheidung pro Russland erneut Gegenstände auf das Feld geworfen wurden, brach Aytekin die Partie komplett ab. Auch die Spieler sollen sich auf dem Feld untereinander in die Haare bekommen haben.

Zlatan Ibrahimovic
Schwedens Topstar Zlatan Ibrahimovic war in Moldawien der Matchwinner.
© Getty Images

Keine Blöße gab sich unterdessen Österreich. Der Spitzenreiter der Gruppe G siegte beim Nachbarn Liechtenstein souverän mit 5:0. Stuttgarts Harnik (14.), Janko (16.), Bayerns Alaba (59.), Bremens Junuzovic (74) sowie Arnautovic in der Nachspielzeit schossen den Erfolg in Vaduz heraus. Österreich führt die Tabelle mit 13 Punkten vor den Schweden an.

Die Schweden konnten sich beim 2:0-Sieg in Moldawien mal wieder auf ihren Superstar Ibrahimovic verlassen. Der PSG-Stürmer stand in der 46. Minute goldrichtig, als er einen Abschlag von Moldawiens Keeper Cebanu reaktionsschnell einköpfte. In der 84. Minute machte "Ibra" dann vom Punkt aus alles klar.

jer

 
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