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29.06.2012, 19:10

Ein Toter bei Jubelfeiern - Monti reist nach Kiew

EM-Splitter: Ronaldo verpasst den Flieger - wegen eines Kuchens

Der Tag nach dem Halbfinale - Wundenlecken in Deutschland, Vorfreude in Italien auf das Endspiel gegen Spanien. Premier Mario Monti kündigte an, zum Finale nach Kiew zu reisen. Einen neuen Rekord bei dieser EURO erreichten indes die TV-Quoten in Deutschland. Zu Spannungen kam es in der Volkswagenstadt Wolfsburg - aber leider nicht nur dort. Cristiano Ronaldo verpasste in Donezk indes seinen Flieger. Die EM-Splitter am Freitag ...

Cristiano Ronaldo
Kam später als seine Teamkollegen in Lissabon an: Kuchen-Esser Cristiano Ronaldo.
© Getty Images

Allein in der Schlange: Ronaldo hat viel Zeit zum Kuchenessen

Im Elfmeterschießen gegen Spanien nicht zum Zuge gekommen und dann auch noch den Flieger verpasst: Weil Cristiano Ronaldo in der Flughafen-Cafeteria von Donezk noch einen Kuchen kaufen musste, verpasste der Superstar der Portugiesen seinen Flug Richtung Heimat. Nationaltrainer Paulo Bento und der Rest des portugiesischen Trosses hatten nicht bemerkt, dass "CR7" nicht an Bord war. Der Torjäger von Real Madrid musste den nächsten Flieger nehmen.


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Ein Toter bei Jubelfeiern in Italien

Bei den Jubelfeiern in Italien nach dem Endspieleinzug der Squadra Azzurra hat es einen Toten gegeben. Ein 52-Jähriger stürzte nach dem 2:1-Sieg gegen Deutschland in Tempio Pausania auf Sardinien in einen Glastisch. Dabei wurde eine Arterie durchtrennt, er verblutete. Einen weiteren dramatischen Zwischenfall gab es in Como. Ein Fan schoss beim Jubeln mit einem Gewehr in die Luft und verletzte dabei ein zehnjähriges Mädchen schwer, das sich im Auto seiner Eltern befand. Die Kugel traf das Kind, das sich auf dem Hintersitz des Autos befand. Der Mann flüchtete, er wird in der ganzen Region gesucht. Das Kind muss operiert werden, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Ansonsten kennzeichneten Hupkonzerte, Autokorsos und Menschenmassen auf den Straßen die Szenerie. Von Mailand bis Palermo feierten Zehntausende Tifosi in der Nacht auf Freitag. Mit Schlusspfiff liefen in ganz Italien Menschen auf die Straßen und begannen eine spontane Party, die erst am frühen Morgen endete.


Monti kündigt Reise an

Italiens Premier Mario Monti will zum EM-Endspiel am Sonntag nach Kiew reisen. "Ich bin glücklich und stolz über den Erfolg der Nationalmannschaft", sagte der römische Regierungschef am Morgen in Brüssel nach einer Nachtsitzung mit seinen Amtskollegen der Eurozone. Auf die Frage zu seinen Aussichten auf das Endspiel gegen Spanien sagte der Norditaliener: "Ich habe niemals Erwartungen an die Finanzmärkte und an Fußballergebnisse."


Abschied aus Brüssel, die Wege trennen sich: Italiens Premier Mario Monti reist zum Endspiel nach Kiew, Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht.
Abschied aus Brüssel, die Wege trennen sich: Italiens Premier Mario Monti reist zum Endspiel nach Kiew, Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht.
© picture-alliance

"Der übliche Wahnsinn": Chaotische Zustände in Wolfsburg

Brenzlig war's nach dem Halbfinale in Wolfsburg. In der Volkswagen-Stadt, die statistisch gesehen den höchsten Italiener-Anteil hat - 415 je 10.000 Einwohner - herrschten nach Polizeiangaben von heute Morgen in der Nacht zum Teil "chaotische Zustände". Sprecher Thomas Figge berichtete: "Es war der übliche Wahnsinn." Die Situation in der Innenstadt sei teilweise durchaus brenzlig gewesen, als Anhänger der deutschen Mannschaft einen Autokorso von rund 750 Italienern stoppten. Der Polizeisprecher betonte aber: "Wir hatten die Lage unter Kontrolle." Die Polizei nahm diverse Fans zwischenzeitlich in Gewahrsam, außerdem gab es mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung.

Zu einem besonders heftigen Polizei-Einsatz kam es auch in Wuppertal, wo sich nach Spielende auf einer Kreuzung etwa 800 deutsche und 600 italienische Fans begegneten. Die Polizei konnte durch Fahrzeugsperren und den Einsatz von Pfefferspray aber verhindern, dass sich beide Fanlager in großer Zahl attackierten. Dennoch gab es in Wuppertal 13 Verletzte, 27 Personen wurden vorübergehend festgenommen. Auch aus Berlin, Stuttgart und München wurden Zwischenfälle und Festnahmen gemeldet. Ein Polizeisprecher der bayrischen Landeshauptstadt sagte jedoch: "Das waren die übliche Reibereien, die passieren, wenn 20.000 Menschen zusammenhocken."


Nächste Aufgaben: Argentinien, Färöer

Während die Tifosi den Blick auf den Sonntag und damit nach Kiew richten, hat das deutsche Team nun Sommerpause und dann andere Aufgaben vor der Brust. Am 7. September startet die DFB-Auswahl in Hannover gegen die Färöer in die Qualifikation für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien, vier Tage später geht's nach Österreich. Saisonauftakt ist beim Test gegen Argentinien am 15. August in Frankfurt am Main. Der DFB-Terminkalender ...


TV-Quoten: Fast 28 Millionen Fußballfans sehen EM-Aus

Exakt 27.98 Millionen Fußballfans haben das Scheitern der deutschen Mannschaft hierzulande im Fernsehen verfolgt. Die ARD-Übertragung erreichte nach Senderangaben damit einen Marktanteil von 76,8 Prozent. Das Halbfinale verpasste zwar die Traummarke von mehr als 30 Millionen Zuschauern, war aber das meistgesehene Match bei diesem Turnier. Zuvor lag der Rekord bei 27,67 Millionen für das Gruppenspiel von Deutschland gegen Dänemark.


100 000 Euro EM-Prämie

Die deutschen Nationalspieler werden mit 100 000 Euro Prämie entlohnt. Bei einem Titelgewinn hätten Kapitän Philipp Lahm und seine Kollegen die Rekordsumme von jeweils 300 000 Euro kassiert. Aus dem Topf der UEFA streicht der DFB insgesamt 16 Millionen Euro ein. "Wir gehen hier mit einem leichten Plus aus dem Turnier, das wir uns mit der Bundesliga teilen werden", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 29.06., 08:29 Uhr
EM-Traum geplatzt - 1:2 gegen Italien
Große Ernüchterung herrschte vor, als die deutschen Spieler weit nach Mitternacht ihr Hotel in Warschau erreichten. 1:2 - Italien und nicht die DFB-Elf zieht ins Finale ein. "Wir weinen alle mit", verlieh Torwart Manuel Neuer der Stimmung bei Fans und Mannschaft Ausdruck. Der eingewechselte Torjäger Miroslav Klose konstatierte: "Wir haben nicht das umgesetzt, was wir können." Der Stimmenfang nach dem Scheitern ...
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29.06.12
 

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Vorname:Joachim
Nachname:Löw
Nation: Deutschland
Verein:Deutschland

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Vereinsdaten

Teamname:Deutschland
Gründungsdatum:01.01.1900
Anschrift:Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Otto-Fleck-Schneise 6
Postfach 71 02 65
60492 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 - 6 78 80
Telefax: 0 69 - 6 78 82 66
Internet:http://www.dfb.de/

Vereinsdaten

Teamname:Italien
Gründungsdatum:01.01.1898
Anschrift:Federazione Italiana Giuoco Calcio (FIGC)
Via Gregorio Allegri 14
00198 Roma
Telefon: 00 39 - 06 - 84 91 1
Telefax: 00 39 - 06 - 84 91 25 26
Internet:http://www.figc.it/

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