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17.11.2010, 19:52

EM-Qualifikation: Finnischer Befreiungsschlag

Kroatien springt auf eins

Am Mittwochabend wurde es für vier Teams im Rahmen der EM-Qualifikation ernst. Kroatien hatte Malta, das den WM-Dritten von 1998 bereits schon einmal geärgert hatte, zu Gast. Diesmal ließen sich die Kroaten nicht überraschen und fuhren einen standesgemäßen Sieg ein. Derweil gelang Finnland nach drei Pleiten in Folge gegen San Marino ein echter Befreiungsschlag.

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Mladen Petric gegen Jonathan Caruana (re.)
Auf dem Weg nach oben: Mladen Petric (li.) vom HSV (hier gegen Jonathan Caruana) durfte gegen Malta einen Sieg bejubeln.
© picture alliance Zoomansicht

Bevor es für Kroatien am 5. Spieltag zu den ebenfalls noch ungeschlagenen Georgiern geht, stand die Pflichtaufgabe gegen Malta an. Die Malteser hielten in der Gruppe F mit drei Niederlagen in drei Partien die Rote Laterne, die Kroaten durften sich keinen Ausrutscher erlauben.

Die "Feurigen" musste dabei aber ohne Bayern-Stürmer Ivica Olic, der wegen eines Außenmeniskus- und Knorpelschadens operiert worden war und nicht zur Verfügung gestanden hatte, und Abwehrchef Josip Simunic (Reizung im Sprunggelenk) von 1899 Hoffenheim auskommen. Außerdem hatten die Gastgeber mit Malta noch eine Rechnung offen, denn beim letzten Aufeinandertreffen mit den Insulanern blamierten sich die Kroaten und kamen im Rahmen der WM-Qualifikation zur WM 2006 auf Malta nicht über ein 1:1 hinaus.

EM-Qualifikation

Diesmal gab sich der Favorit keine Blöße und stellte noch vor der Pause dank eines Doppelpacks von Niko Kranjcar (18., 42.) die Weichen auf Sieg. Nikola Kalinic sorgte kurz vor Schluss (81.) für den standesgemäßen 3:0-Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Slaven Bilic sprang dadurch auf Patz eins in Gruppe F.

Finnland: Tolles Debüt für Huttunen

In Gruppe E trafen mit Finnland und San Marino die zwei Mannschaften aufeinander, die bis dato keinen Zähler auf dem Konto hatten. Vor allem die Finnen standen nach Niederlagen gegen Moldawien (0:2), Niederlande (1:2) und Ungarn (1:2) in der Pflicht. Dies hatte dann auch Nationaltrainer Stuart Baxter Anfang November den Job gekostet. Unter Baxters ehemaligem Assistent Olli Huttunen meldeten sich die Skandinavier jedoch zurück - und wie. Zur Halbzeit führten sie zwar nur mit 1:0 dank eines Treffers von Mika Väyrynen (39.), doch nach dem Seitenwechsel schossen Kasper Hämäläinen (49., 67.), Mikael Forssell von Hannover 96 (51., 59., 78.), Altmeister Jari Litmanen per Strafstoß (71.) und Roni Porokara (78.) einen 8:0-Kantersieg heraus.

17.11.10
 
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