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07.10.2010, 17:15

Queiroz-Nachfolger Paulo Bento hat noch kein System im Kopf

Portugal: Und jetzt kommt der Angstgegner

"Ich habe kein System im Kopf, das ich unbedingt durchsetzen möchte", sagt Paulo Bento, der neue portugiesische Nationalcoach. Für den Nachfolger von Carlos Queiroz geht es gegen Dänemark sowieso nur ums Gewinnen. Ansonsten kann er mit Blick auf die WM 2014 einen Neuaufbau starten.

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An der Qualität seiner Mannschaft hat der 41-Jährige keinen Zweifel. "Wir müssen nur unsere Leistung abrufen." Das wird gegen die Dänen besonders schwer, die sich zuletzt als Angstgegner der "Seleccao" entpuppten. In der WM-Qualifikation verlor Portugal zu Hause mit 2:3, das Rückspiel endete 1:1. Mit Paulo Machado (FC Toulouse), Joao Pereira (Sporting Lissabon) und Ruben Micael (FC Porto) berief Bento drei Neue ins Aufgebot. Am ehesten kann Rechtsverteidiger Joao Pereira mit einem Platz in der Startelf rechnen, zumal die Portugiesen zuletzt Schwächen auf den defensiven Außenpositionen offenbarten. Silvio müsste dann auf die linke Seite wechseln. Der Bremer Hugo Almeida hat im Sturmzentrum mit Helder Postiga, der zuletzt bei der EM 2008 das Trikot der Portugiesen trug, einen weiteren Konkurrenten.

Während Paulo Bento von den portugiesischen Fans positiv aufgenommen wurde, steht Verbandspräsident Gilberto Madail in der Kritik. Ihm wird angekreidet, dass die Personalie José Mourinho, der in Doppelfunktion die "Seleccao" und Real Madrid betreuen sollte, öffentlich wurde. Zweite Wahl ist Paulo Bento trotzdem nicht. Rückendeckung erhält er ausgerechnet auch von Mourinho. In einem offenen Brief sichert der ihm seine volle Unterstützung zu.

07.10.10
 
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