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Italien

Italien

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Schweden

Schweden


ITALIEN
SCHWEDEN
15.
30.
45.








60.
75.
90.












Italien im Achtelfinale, Ibrahimovic & Co. vor dem Aus

Eders später Treffer schockt die Schweden

Das Spiel zwischen Italien und Schweden entwickelte sich zu einem Fußballspiel ohne große Highlights. Die Squadra Azzurra stand defensiv wie gewohnt sicher, die Skandinavier entwickelten in der Offensive keine Ideen, um den italienischen Beton auseinander zu spielen. Die Mannschaft von Trainer Antonio Conte tat mit dem Wissen des Sieges aus dem ersten Spiel offensiv aber auch nicht mehr, als unbedingt nötig - hatte aber kurz vor Ende des Spiels noch die entscheidende Szene: Eder schoss Italien ins Achtelfinale.

Zlatan Ibrahimovic hält sich Giorgio Chiellini vom Leib.
Abgeschirmt: Zlatan Ibrahimovic hält sich Giorgio Chiellini vom Leib.
© Getty ImagesZoomansicht

Der Trainer der Squadra Azzurra Antonio Conte wechselte nach dem 2:0 gegen Belgien einmal: Florenzi lief für Darmian (Bank) von Beginn an auf.

Schwedens Nationaltrainer Erik Hamren nahm dagegen im Vergleich zum 1:1 gegen Irland gleich drei Wechsel vor: Berg, Lewicki (beide Bank) und Lustig (Leistenzerrung) waren nicht mit von der Partie, dafür starteten Guidetti, Ekdal und Johansson.

Die Partie begann ruhig, beide Mannschaften waren erst einmal auf die eigene Defensive bedacht und wollten hinten sicher stehen. Für einen Hauch von Torgefahr sorgte schließlich Florenzi nach zehn Minuten, doch er traf den Ball im Strafraum nicht richtig. Italien kam in der Anfangsphase immer wieder über die linke Seite, wo Florenzi Schnelligkeitsvorteile gegen Lindelöf hatte, aber Zählbares sprang dabei nicht heraus.

Guidetti verzieht komplett

Die Partie plätscherte im ersten Durchgang so dahin, beiden Teams fiel offensiv gänzlich wenig ein. Die Defensivreihen hatten nicht allzu große Probleme mit den Angriffsbemühungen des Gegners. Den ersten Abschluss der Schweden setzte Guidetti in der 39. Minute, doch sein Schuss ging in Richtung Eckfahne. So war es kein großes Wunder, dass es nach einer ersten Hälfte ohne Highlights torlos in die Kabinen ging.

Die Sqaudra Azzurra begann den zweiten Durchgang mutig. Eder kam über den rechten Flügel und legte zurück auf Pelle, dessen Abschluss rauschte jedoch über den Kasten (49.). Die Italiener machten nun zumindest mehr, als noch vor der Pause, so wirklich gefährlich wurde es aber zunächst nicht. Von den Schweden und Superstar Ibrahimovic war nichts zu sehen, die Dreierkette um Chiellini, Bonucci und Berzagli stand sicher und wurde gegen den Ball durch Florenzi und Candreva zu einer Fünferkette.

Ibrahimovic vergibt, steht aber im Abseits

Die Hamren-Elf brauchte nach dem Remis im ersten Spiel eigentlich einen Sieg, doch so wirklich zwingend agierte sie nicht. In der 72. Minute trat dann Ibrahimovic in den Blickpunkt: Nach einer Olsson-Flanke kam er am zweiten Pfosten an den Ball und bugsierte ihn frei aus kurzer Distanz über das leere Tor - glücklicherweise für den Angreifer hatte der Linienrichter auf Abseits entschieden.

Parolo ans Aluminium

Beide Trainer nahmen in der Endphase noch einige Wechsel vor, doch Auswirkung auf das Spiel hatte dies vorerst nicht. Als die Partie drohte, komplett einzuschlafen, weckte Parolo die Fans auf: Nach einer Hereingabe von Giaccherini köpfte er das Spielgerät an die Latte (82.). Die Azzurri schöpften dadurch nochmal neuen Mut: In der 88. Minute kam Eder nach Kopfballverlängerung von Zaza an den Ball, zog nach innen und setzte das Leder aus 15 Metern ins rechte Toreck (89.). Von diesem Lucky Punch erholten sich die Schweden nicht mehr. Da Candreva kurz vor dem Ende an Isaksson scheiterte (90.), blieb es beim 1:0 und Italien buchte durch den Sieg das Achtelfinale.

Im letzten Gruppenspiel haben es die Italiener am Mittwoch um 21 Uhr in Lille mit Irland zu tun und können es etwas ruhiger angehen lassen. Gleichzeitig ist Schweden in Nizza gegen Belgien gefordert und muss nach nur einem Punkt aus zwei Spielen das Vorrundenaus abwenden. Die Schweden sind im Übrigen das einzige Team bei einer EM seit 1980, das in zwei Spielen keinen Torschuss verbuchen konnte.

Europameisterschaft, 2016, Vorrunde, 2. Spieltag
Italien - Schweden 1:0
Italien - Schweden 1:0
Anspannen

Dieser schwedische Fan präsentiert sich in Toulouse mit bemaltem Körper.
© Getty Images

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EM-Turnierrechner
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Italien
Aufstellung:
Buffon (3)        
Barzagli (3) , 
Bonucci (3) , 
Chiellini (3) - 
de Rossi (3,5)        
Candreva (3) , 
Florenzi (3,5)    
Parolo (4) , 
Giaccherini (3,5) - 
Pelle (5)    
Eder (3)    

Einwechslungen:
60. Zaza (3) für Pelle
74. Motta für de Rossi
85. Sturaro für Florenzi

Trainer:
Conte
Schweden
Aufstellung:
Isaksson (3) - 
Lindelöf (4,5) , 
Johansson (4,5) , 
Granqvist (4,5) , 
Martin Olsson (4)    
Ekdal (4)    
Källström (4,5) - 
Larsson (4) , 
Forsberg (5)    
Guidetti (4)    
Ibrahimovic (3,5)    

Einwechslungen:
79. Durmaz für Forsberg
79. Lewicki für Ekdal
85. Berg für Guidetti

Trainer:
Hamren

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Eder (88., Rechtsschuss, Zaza)
Gelbe Karten
Italien:
de Rossi
(1. Gelbe Karte)
,
Buffon
(1.)
Schweden:
Martin Olsson
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Italien       Schweden
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 8 : 4 Torschüsse
 
gespielte Pässe 446 : 459 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 354 : 369 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 92 : 90 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 49% : 51% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 4 Abseits
 
Ecken 7 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
17.06.2016 15:00 Uhr
Stadion:
Municipal, Toulouse
Zuschauer:
29600
Spielnote:  5
über weite Strecken von Passivität geprägt, Italien wollte nicht, Schweden konnte nicht. Erst in der Schlussphase etwas lebhafter.
Chancenverhältnis:
3:0
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Viktor Kassai (Ungarn)   Note 2
lag mit allen Bewertungen richtig, auch wenn er nicht sonderlich gefordert war. Auch die Abseitsentscheidung gegen Ibrahimovic war richtig.
Spieler des Spiels:
Eder
Sein Antritt, seine Entschlossenheit entschieden ein fades Spiel. Auch er war in der ersten Hälfte kaum zu sehen.

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