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Deutschland

Deutschland

2
:
1

Halbzeitstand
0:0
Georgien

Georgien


DEUTSCHLAND
GEORGIEN
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Georgier bringen den Weltmeister streckenweise in Bedrängnis

EM-Quali geschafft - Kruse erlöst DFB-Elf

Gegen Georgien galt es für Deutschland, die Qualifikation zur Europameisterschaft in Frankreich perfekt zu machen. Die Gäste standen sehr tief, doch die DFB-Elf erspielte sich viele Chancen, die aber im ersten Durchgang noch nicht genutzt werden konnten. Nach Müllers Elfmetertor im zweiten Durchgang kamen die Georgier postwendend zum Ausgleich und waren sogar dem Führungstreffer nah. Doch die Deutschen fingen sich, der eingewechselte Kruse markierte den 2:1-Siegtreffer - damit löste die DFB-Elf das Ticket nach Frankreich.

Max Kruse (re.) erzielte den 2:1-Siegtreffer und feierte diesen mit Teamkollege Matthias Ginter.
Max Kruse (re.) erzielte den 2:1-Siegtreffer und feierte diesen mit Teamkollege Matthias Ginter.
© Getty ImagesZoomansicht

Bundestrainer Joachim Löw war nach dem 0:1 gegen Irland gezwungen, einmal zu wechseln: Götze konnte wegen eines Muskelsehnenausrisses im Adduktorenbereich nicht mitwirken, ihn ersetzte Schürrle, der bereits gegen die Iren für den Münchner eingewechselt worden war. Kapitän Schweinsteiger, der gegen die Iren wegen einer Muskelverhärtung im Adduktorenbereich nicht im Kader stand, nahm auf der Bank Platz.

Georgiens Coach Kakhaber Tskhadadze tauschte zum 4:0 gegen Gibraltar viermal: Kverkvelia, Lobjanidze, Gelashvili und Navalovsky kamen für Kakabadze, Grigalava, Kobakhidze und Vatsadze (alle Bank) in die Mannschaft.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar, ein Punkt würde der deutschen Nationalmannschaft zur sicheren Qualifikation für die Europameisterschaft in Frankreich reichen.

Chancen über Chancen - Reus verzieht freistehend

Wie erwartet, begann der Weltmeister dominant und hatte in Person von Müller eine erste Chance (3.). Nachdem Kazaishvili einen harmlosen Distanzschuss in Richtung des Tores von Neuer setzte, bekamen die Zuschauer in Leipzig Einbahnstraßenfußball zu sehen. Der Underdog platzierte sich um den eigenen Strafraum, die DFB-Elf musste Lösungen finden. Die Distanzversuche von Kroos (7.), Gündogan (10.) und Reus (11.) fanden den Weg allerdings nicht ins Tor.

Nach 13 Minuten hatte Müller einen Geistesblitz und steckte für Reus per Hacke durch, doch der Dortmunder nagelte den Ball alleinstehend vor Georgiens Keeper Revishvili deutlich über das Tor.

Neuer ist zur Stelle

Die Dominanz der Löw-Schützlinge war erdrückend, doch der Ball wollte den Weg noch nicht ins Tor finden - wieder scheiterte Reus (17.). Die Georgier versuchten ebenfalls ein Kombinationsspiel aufzuziehen, doch nach vorne ging lange Zeit wenig, bis zur 27. Minute: Kazaishvili legte zurück auf Okriashvili, dessen Abschluss aus zwölf Metern Neuer stark aus dem rechten Eck holte.

Doch damit war's das mit den Offensivbemühungen der Gäste im ersten Durchgang. Ganz anders der Weltmeister: Gündogan steckte durch auf Reus, der freistehend halblinks im Strafraum verzog (31.). Auch die nächste Gelegenheit ging auf das Konto des Dortmunders, doch nach schönem Zuspiel von Özil scheiterte der 26-Jährige per Volley am Schlussmann Georgiens. Nachdem auch Kroos' Flachschuss nicht im Tor landete, ging es torlos in die Kabinen.

Müller vom Punkt - Kankava per Volley

Marco Reus (li.) gegen Georgiens Nika Kvekveskiri.
Marco Reus (li.) gegen Georgiens Nika Kvekveskiri.
© Getty ImagesZoomansicht

Der zweite Spielabschnitt begann perfekt für die Deutschen, Özil holte einen Elfmeter raus, den Müller souverän verwandelte (50.). Doch wer dachte, die Gerogier würden nun die Köpfe hängen lassen, der sah sich getäuscht. Nur drei Minuten später klärte Hector eine Flanke per Kopf ins Zentrum genau vor die Füße von Kankava, der den Ball per Volley in die Maschen hämmerte.

Der Weltmeister war noch dem direkten Ausgleich etwas von der Rolle, eine kurze Phase des Zitterns begann. Die Gäste waren nun mutiger, Kazaishvilis Schuss ging über den Kasten (57.). Anschließend bewahrte Neuer die Deutschen mit einer starken Parade gegen Okriashvili, der aus fünf Metern frei zum Schuss kam, vor dem Rückstand (60.).

Kruse kommt rein undtrifft

Nachdem der eingewechselte Vatsadze mit einem Distanzschuss an Neuer gescheitert war(67.), kam Deutschland mal wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. Doch weder Schürrle (68.) noch Reus (69.) konnten dem Ball im georgischen Tor unterbringen. Die DFB-Elf war nun wieder besser im Spiel und kam nach 79 Minuten zur Führung: Özil steckte durch auf den eingewechselten Kruse, der eiskalt einschob - 2:1! Nach dem Treffer hatten die Löw-Schützlinge das Spiel im Griff und ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Gefährlich vor dem eigenen Tor wurde es nicht mehr und da Özil (85.) und Kruse (90.+1) scheiterten, blieb es beim knappen Erfolg des Weltmeisters, der sich als Gruppenerster vor Polen für die EM qualifiziert.

mst

EM-Qualifikation, 2014/15, 10. Spieltag
Deutschland - Georgien 2:1
Deutschland - Georgien 2:1
Da schau her!

Müller sucht die Lücke
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Deutschland
Aufstellung:
Neuer (1)    
Ginter (4) , 
J. Boateng (3) , 
Hummels (4,5)    
J. Hector (5) - 
Gündogan (5) , 
T. Kroos (4) - 
T. Müller (3)    
Özil (2,5) , 
Reus (5)    
Schürrle (5,5)    

Einwechslungen:
76. M. Kruse     für Schürrle
90. Bellarabi für Reus

Trainer:
Löw
Georgien
Aufstellung:
Revishvili (2,5)    
Kvirkvelia (4) , 
G. Kashia (4) - 
Lobjanidze (3) , 
Navalovsky (4,5)    
Kankava (3,5)        
Kvekveskiri (3,5)    
Kazaishvili (3)    
Okriashvili (3,5)    
Gelashvili (5)    

Einwechslungen:
46. Vatsadze (3) für Gelashvili
78. Khizanishvili für Kvekveskiri
90. Kobakhidze für Kazaishvili

Trainer:
Tskhadadze

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
T. Müller (50., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Özil)
1:1
Kankava (53., Linksschuss)
2:1
M. Kruse (79., Linksschuss, Özil)
Gelbe Karten
Deutschland:
Hummels
(3. Gelbe Karte)
Georgien:
Navalovsky
(2. Gelbe Karte)
,
Revishvili
(1.)
,
Okriashvili
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
11.10.2015 20:45 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
43630 (ausverkauft)
Spielnote:  4
fußballerisch harte Kost, die Partie lebte von der Spannung.
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Pavel Kralovec (Tschechien)   Note 3
souveräne Spielleitung, der Elfmeter für Deutschland war berechtigt. Vertretbar, bei Amisulashvili (22.) keinen Handelfmeter und beim Zweikampf Gündogan gegen Kazaishvili (57.) keinen Foulelfmeter zu geben.
Spieler des Spiels:
Manuel Neuer
Schon in der ersten Halbzeit hielt Manuel Neuer das DFB-Team quasi im Alleingang auf EURO-Kurs, glänzte in Summe mit drei herausragenden Paraden, strahlte als Einziger die nötige Ruhe aus.

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