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Wales |
- |
Deutschland |
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0:2 (0:1) |
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Nach dem 2:1 im Test gegen England musste Bundestrainer Joachim Löw auf den verletzten Lahm (Innenbanddehnung im Knie) und den gelbgesperrten Schneider verzichten. Zudem blieb für Trochowski und Odonkor nur die Bank. Neu ins Team kamen neben dem Stuttgarter Hilbert die drei Münchener Jansen, Schweinsteiger und Klose. Bei Wales musste Coach John Toshack ausgerechnet den aus privaten Gründen fehlenden besten Angreifer Bellamy (West Ham United) ersetzen. Insgesamt standen fünf Akteure auf dem Rasen, die bei Klubs der englischen Premier League unter Vertrag stehen.
Auftakt nach Maß für das deutsche Team: Hitzlsperger eroberte im Mittelfeld den Ball, den Kuranyi aufnahm. Der Schalker passte vor dem Strafraum diagonal nach halblinks zu Klose, der noch ein paar Schritte lief und dann mit dem rechten Außenrist aus 13 Metern ins rechte untere Eck einschoss - und damit seine einjährige Torflaute im Nationaldress beendete (6.).
Die frühe Führung gab Selbstvertrauen, der Ball lief sicher durch die Reihen der Löw-Schützlinge, die Waliser, zu weit weg vom Gegner, kamen zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Schweinsteigers Scharfschuss von der Strafraumgrenze, den unglücklicherweise Hilbert abblockte, war das Ende der überzeugenden Anfangsphase des WM-Dritten (13.).
Denn danach befreiten sich die "Dragons" etwas, starteten erste erfolgversprechende Angriffsversuche (Koumas, 15.). Zwar kontrollierte die Nationalelf weiterhin das Geschehen, kombinierte auch technisch ansehnlich durchs Mittelfeld, am Strafraum allerdings fehlte die letzte Präzision. Das letzte Zuspiel war nahezu immer ein Fehlpass und lud die Hausherren dann manchmal zu überfallartigen Angriffen ein - anfällig war dabei vor allem die linke Abwehrseite, auch wenn dem deutschen Tor im ersten Durchgang bis auf einen Eastwood-Kopfball (45.+1) schlussendlich nie ernsthaft Gefahr drohte.
Wales weitgehend harmlos, Deutschland nicht minder: Bis auf einen Schweinsteiger-Freistoß (21.) und eine Rettungstat von Collins gegen Kuranyi (39.) blieb das DFB-Team vor der Pause vor dem gegnerischen Tor ohne nennenswerte Szene.
Nach Wiederanpfiff kam Earnshaw, 1:0-Siegtorschütze beim letzten Gastspiel Deutschlands an gleicher Stätte im Mai 2002, für Ledley. Und auch der Bundestrainer wechselte und brachte für den unglücklich agierenden Pander den Hamburger Trochowski, der die Jansen-Position übernahm, weil der Münchner nach hinten rutschte.
Während das Offensivspiel der "Dragons" weiterhin von der aufmerksamen deutschen Defensive eingedämmt wurde, gelangten die Löw-Schützlinge nach gut zehn Minuten zu mehr Effektivität im Abschluss. Hilbert (55.) und Schweinsteiger, dessen Schlenzer die Latte touchierte (56.), hatten gute Möglichkeiten, ehe ein Fehler Bales den Weg zum zweiten Klose-Tor ebnete: Der Linksverteidiger vertändelte das Leder gegen Hilbert, und dessen butterweiche Flanke nickte der Münchner aus sieben Metern in mittlerer Position ein - sein 35. Treffer im 70. Länderspiel (60.).

Danach hatte der Ersatzkapitän noch zweimal Gelegenheit, seine Torquote zu erhöhen (64., 69.), ehe sich Langeweile breit machte. Wales war weiterhin zu schwach, um den WM-Dritten wirklich zu fordern, und der tat bis zum Schlusspfiff nicht mehr, als notwendig war, um den souveränen und verdienten Sieg kräftesparend über die Zeit zu bringen.
Wales reist am Mittwoch zum nächsten Qualifikationsspiel in die Slowakei, Deutschland testet am Mittwoch in Köln gegen Rumänien.
| Wales |
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| Deutschland |
![]() Aufstellung: Lehmann (3) - A. Friedrich (3,5) , Mertesacker (2,5) , Metzelder (3) , Pander (4,5) - Hitzlsperger (2,5) - Schweinsteiger (2,5) - Hilbert (4) , Jansen (4) - Kuranyi (3,5) , Trainer:
Löw |
