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Türkei

Türkei

0
:
3

Halbzeitstand
0:2
Kroatien

Kroatien


TÜRKEI
KROATIEN
15.
30.
45.




60.
75.
90.












Kroatien siegt im Play-off-Hinspiel in Istanbul mit 3:0

Olics Blitzstart sorgt für Trauer am Bosporus

3:0 in Istanbul - das hatten sich die Kroaten im Vorfeld der Play-offs zur EM 2012 in Polen und der Ukraine wohl nur in ihren kühnsten Träumen gewünscht. Am Ende war es aber das Resultat, durch das Kroatien die Tür zur Endrunde ganz weit aufstieß. Am kommenden Dienstag braucht die Türkei in Zagreb bereits ein Fußball-Wunder, um die so ersehnte Qualifikation doch noch zu schaffen.

Olic (re.) bejubelt in der zweiten Minute die frühe Führung
Blitzstart: Olic (re.) bejubelt in der zweiten Minute die frühe Führung.
© Getty Images

Der türkische Trainer, Guus Hiddink, tauschte im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Aserbaidschan im letzten Gruppenspiel auf vier Positionen: Volkan Demirel (Tor), Gökhan Gönül, Giray Kacar und Selcuk Inan spielten für Sinan Bolat (Tor), Gökhan Zan, Mehmet Topal und Kazim Richards.

Kroatiens Coach Slaven Bilic indes tauschte nach dem 2:0-Sieg gegen Lettland dreimal: Schildenfeld (Eintracht Frankfurt), der ehemalige Leverkusener Vida sowie Dujmovic ersetzten die verletzten Strinic, Lovren und Kranjcar.

Einen schlechteren Start hätten die Türken nicht erwischen können, und die Kroaten keinen besseren: Nach wenigen Sekunden marschierte Corluka auf der linken Seite, ließ dann Gökhan Gönül wie ein Schulmädchen aussehen und flankte präzise nach innen. Dort kam Volkan Demirel nicht mehr entscheidend ran, lenkte den Ball genau vor die Füße von Olic - 0:1 (2.).

Das Tor zeigte bei Türkiye Wirkung. Den Hausherren brauchten eine Weile, um sich zu sammeln und taten sich gegen tief stehende und gut geordnete Kroaten sehr schwer. Zusehends bekam die Hiddink-Elf die Partie allerdings in den Griff und setzte sich allmählich in der gegnerischen Hälfte fest. Bis auf eine brenzlige Situation, in der Schildenfeld in letzter Sekunde vor Burak Yilmaz klärte (12.), sprang für die Türken nichts Zwingendes heraus.

Mandzukic und Corluka nutzen türkische Abwehrschwächen eiskalt aus

Kroatiens Mandzukic gegen Korkmaz (re.)
Aus dem Weg: Kroatiens Mandzukic gegen Korkmaz (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Es war eine rassige und emotionale Begegnung, in der die Türken zwar optisch klare Vorteile hatten, sich dabei aber zumeist die Zähne an der kroatischen Abwehr ausbissen. Die Feurigen überzeugten daher in der Defensive, die Türken ganz und gar nicht. Hinten stimmte es nicht bei den Hausherren, die bei fast jedem der seltenen Entlastungsangriffe der Gäste zittern mussten und in der 32. Minute den nächsten Schock zu verdauen hatten: Modric wurde aus elf Metern zwar noch geblockt, der Mann von den Tottenham Hotspur durfte jedoch nach rechts zu Srna passen. Der Kapitän flankte von der Grundlinie ans lange Eck. Dort übersprang Wolfsburgs Mandzukic Gökhan Gönül locker und köpfte aus zwei Metern zum 2:0 ein.

Bitter für den EM-Halbfinalisten, dessen Reise nach Polen und in die Ukraine nun in weite Ferne rückte. Die Türken bemühten sich zwar weiterhin, leisteten sich allerdings viel zu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau und hätten kurz vor der Pause auch fast noch das dritte Tor eingeschenkt bekommen. Weil Olic aber im Eins-gegen-Eins gegen Volkan Demirel das Nachsehen hatte, blieb es "nur" beim 0:2 aus Sicht der Gastgeber nach der ersten Hälfte.

Guus Hiddink musste reagieren und tat das auch. Risikofaktor Gökhan Gönül blieb draußen und wurde durch Töre (Hamburger SV) ersetzt. Ansonsten sahen die Zuschauer in der Türk Telekom Arena, die ihre Farben trotz des Rückstandes weiter frenetisch anfeuerten, einen vergleichbaren Beginn, wie schon in Durchgang eins. Kroatien netzte mal wieder ein: Srna zog eine Freistoßflanke von rechts an den kurzen Pfosten. Dort stand Corluka mutterseelenallein und köpfte aus fünf Metern zum 3:0 ein (51.). Es war der Tag der offenen Tür am Bosporus, anders konnte die desolate Defensivleistung der Türken nicht erklärt werden.

Damit war die Luft raus. Die türkische Mannschaft zerfiel fortan in ihre Einzelteile und fügte sich in ihr Schicksal. Der Spielfluss kam nun abhanden, dafür wurde Nebenkriegsschauplätze aufgemacht: So legte sich Schlussmann Volkan Demirel mit den eigenen Fans an und wurde danach konsequent ausgepfiffen. Die Kroaten störte das wenig, konnten sie doch das 3:0 bequem über die Zeit bringen.

Am kommenden Dienstag steigt ab 20.05 Uhr das Rückspiel in Zagreb.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Türkei
Aufstellung:
Gökhan Gönül    
Hakan Balta    
Emre Belözoglu        
Sabri    
Inan    
Arda Turan    
Burak    

Einwechslungen:
46. Töre für Gökhan Gönül
69. Topal für Inan
81. Umut Bulut für Burak

Trainer:
Hiddink
Kroatien
Aufstellung:
Vida
Corluka        
Dujmovic    
Srna    
Rakitic    
Modric
Olic            
Mandzukic        

Einwechslungen:
83. Pranjic für Rakitic
85. Jelavic für Olic
90. Eduardo für Mandzukic

Trainer:
Bilic

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Olic (2., Rechtsschuss, Corluka)
0:2
Mandzukic (32., Kopfball, Srna)
0:3
Corluka (51., Kopfball, Srna)
Gelbe Karten
Türkei:
Hakan Balta
(1. Gelbe Karte)
,
Emre Belözoglu
(1.)
,
Sabri
(1.)
,
Arda Turan
(1.)
Kroatien:
Corluka
(1. Gelbe Karte)
,
Dujmovic
(1.)
,
Olic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
11.11.2011 20:05 Uhr
Stadion:
Türk-Telekom-Arena, Istanbul
Zuschauer:
50200
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)

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