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Kickers Offenbach

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VfL Wolfsburg

 
Kickers Offenbach

1:2 (0:0)

VfL Wolfsburg
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Kickers Offenbach
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.










Fetsch verpasst nach Sekunden die OFC-Führung

Olics Bauchgefühl leitet den Sieg ein

Wolfsburg nimmt die Pokalhürde auf dem Bieberer Berg verdient und steht im Halbfinale. Im ersten Durchgang bissen sich hochüberlegene Wölfe immer wieder am Abwehrbollwerk der laufstarken Kickers die Zähne aus, die besseren Chancen hatte sogar der OFC. Kurz nach Wiederanpfiff ging der VfL in Führung und wähnte sich nach Treffer Nummer zwei Mitte der zweiten 45 Minuten schon am Ziel, musste aber gegen leidenschaftliche und nie aufsteckende Offenbacher nach deren Anschlusstor doch bis zum Ende bangen.

Olic scheitert an Wulnikowski
OFC-Keeper Robert Wulnikowski wirft sich mutig dem späteren Führungstorschützen Ivica Olic entgegen.
© Getty ImagesZoomansicht

Kickers-Coach Rico Schmitt konnte im Vergleich zum 2:0-Erfolg bei seinem Einstand gegen Saarbrücken wieder auf Stammkeeper Wulnikowski nach auskurierter Bronchitis zurückgreifen, Vertreter Endres nahm auf der Bank Platz. Davor gab es zwei weitere Änderungen: Mehic und Rathgeber standen für Bäcker und Vogler in der Startelf.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking beließ nach dem 1:1-Remis in Mainz alles beim Alten und schickte exakt dieselbe Anfangsformation auf den Rasen.

Auf tiefem Rasen verpasste Fetsch für Offenbach Sekunden nach dem Anpfiff nach Reinhardts Pass ins Zentrum den Blitzstart. Die Wölfe agierten gegen den sich mit allen Akteuren in der eigenen Hälfte staffelnden OFC zunächst vorsichtig, versuchten, mit langen Ballstaffetten an Sicherheit zu gewinnen und setzten durch Vieirinha einen ersten eigenen Akzent (10.).

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Je näher der VfL dem Tor kam, desto mehr erhöhten die Kickers die Aggressivität in den Zweikämpfen. Schmitt hatte seine Elf auf schnelles Umschalten programmiert. Während die Gäste aus viel Ballbesitz wenig machten, gehörte Reinhardt auf schon nach kurzer Zeit zerfurchtem Grün der nächste Abschluss (11.), und danach rief Fetsch aus der Drehung Benaglio auf den Plan (15.).

Dies blieb für längere Zeit die letzte Torszene des Underdogs, der sich hinten einnistete und mit viel Laufbereitschaft und Leidenschaft die Räume verdichtete. Dies gelang meist erfolgreich, lediglich nach Diegos Ecke versprühte Olic für die geduldig, aber ohne Esprit immer wieder anlaufenden Wölfe etwas Gefahr (20.). Nach einer halben Stunde dann aber Glück für die Kickers, dass Vieirinha nach Schäfers Flanke im Zentrum den Ball nicht richtig traf.

Nachdem Referee Wolfgang Stark zweimal Wurfgeschosse von den Rängen eingesammelt hatte und bei einem weiteren Vergehen zumindest eine Unterbrechung androhte, gehörten dem OFC die letzten Aktionen vor der Pause: Hasebe blockte nach einem Konter Feldhahns freilich schwachen Schuss im Zentrum mit der Hüfte ab (41.), Benaglio parierte Schwarz' frechen Versuch aufs kurze Eck (43.).

Ohne Personalwechsel kamen die Kontrahenten aus der Kabine. Wolfsburg hatte gleich wieder viel Ballbesitz - und ging in Führung: Nach Hasebes Hereingabe von rechts stieg Olic am Fünfer hoch. Der Ball prallte dem Angreifer im Luftduell mit Wulnikowski, der das Leder verpasste, und Kleinheismann an den Bauch und sprang von dort ins Netz (49.).

Das 1:0 des Favoriten veränderte die taktischen Gegebenheiten zunächst nicht. Offenbach war angeknockt, hatte bei weiteren Chancen durch Dost (56.) und Diego (60.) Glück, nicht das 0:2 zu kassieren, fing sich aber wieder und war nunmehr nach Reinhardts Freistoß (61.) und Feldhahns Schrägschuss (63.) dem Ausgleich nahe. Der aber gelang nicht, dafür mündete ein strukturierter Angriff mit Diego und Schäfer in das 0:2 durch Dost (71.).

Die Wölfe hakten die Partie nun ab, hatten die Rechnung aber ohne die Kickers gemacht, die nicht aufsteckten. Der eingewechselte Vogler brachte frischen Wind (78.). Benaglio musste auch bei Dosts Kopfball Richtung eigenes Tor auf der Hut sein (80.) und dann aber doch hinter sich greifen, als Voglers Kopfballvorlage Stadel erreichte und der Innenverteidiger mit Hilfe des Innenpfostens einschoss (81.). Mehr aber ging nicht mehr für die Hessen, der VfL erreichte verdient das Halbfinale.

Offenbach ist am Samstag (14 Uhr) in Karlsruhe zu Gast, Wolfsburg trifft am selben Tag (15.30 Uhr) zu Hause auf Schalke. Die Hecking-Elf wird der Pokalauslosung für das Semifinale am Sonntag, den 3. Februar mit Spannung entgegensehen.

Bilder zu den Spielen
Freiburg dreht den Spieß um - Olics Bauchgefühl
Parker trifft
Schnellstart

Mainz startete schwungvoll, überrannte Freiburg zu Beginn. Parker erzielt hier nach nur zwei Minuten das erste Tor des Spiels.
© Getty Images

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26.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Kickers Offenbach
Aufstellung:
Wulnikowski (5) - 
Ahlschwede (3,5) , 
Stadel (3)    
Stein (3) - 
Mehic (3)    
Feldhahn (3) - 
M. Schwarz (3)    
Reinhardt (2,5) - 
Fetsch (2)    
Rathgeber (4)    

Einwechslungen:
64. Bäcker für Mehic
64. Vogler für Rathgeber
79. Avdic für M. Schwarz

Trainer:
Schmitt
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (2) - 
Hasebe (3,5) , 
Naldo (3,5) , 
Madlung (4) , 
M. Schäfer (2,5) - 
Josué (4)    
Polak (4) - 
Vieirinha (4)    
Diego (3,5)    
Olic (3,5)        
Dost (3)    

Einwechslungen:
76. Rodriguez für Olic
87. Kjaer für Josué
90. + 1 Träsch für Vieirinha

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Olic (49., Bauch, Hasebe)
0:2
Dost (71., Rechtsschuss, M. Schäfer)
1:2
Stadel (81., Linksschuss, Vogler)

Spieldaten

Kickers Offenbach       VfL Wolfsburg
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 13 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 237 : 583 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 163 : 502 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 74 : 81 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 86% Passquote
 
Ballbesitz 30% : 70% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 20 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 20 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 1 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
26.02.2013 20:30 Uhr
Stadion:
Sparda-Bank-Hessen-Stadion, Offenbach
Zuschauer:
18700
Spielnote:  2,5
unterhaltsamer Pokal-Fight, spannend bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
8:6
Eckenverhältnis:
5:7
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 2
behielt auch in der hektischen Schlussphase die Ruhe, unterstellte bei der Ballberührung von Olic mit der Hand (62.) zu recht keine Absicht.
Spieler des Spiels:
Diego Benaglio
Er bewahrte Wolfsburg vor dem frühen Rückstand??(15. gegen Fetsch), parierte später mehrfach glänzend.
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