Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Kickers Offenbach

 - 

Fortuna Düsseldorf

 

2:0 (0:0)

Seite versenden

Kickers Offenbach
Fortuna Düsseldorf
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










OFC beendet Negativserie von vier Niederlagen in Folge

Fetsch und Vogler halten den Traum am Leben

Nach der SpVgg Greuther Fürth und Union Berlin kegelten die Offenbacher Kickers mit Fortuna Düsseldorf nun den nächsten höherklassigen Verein aus dem DFB-Pokal. Der Drittligist überzeugte gegen offensiv über weite Strecken enttäuschende Rheinländer vor allem als Kollektiv und zeigte sich zudem effektiver in der Chancenverwertung. Für den OFC war es ein eminent wichtiger Sieg, denn nun verabschieden sich die Hessen nach vier Ligapleiten in Folge mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause.

OFC-Keeper Wulnikowski fängt Reisingers Kopfball
Aufmerksam: OFC-Keeper Wulnikowski fängt Reisingers Kopfball.
© picture allianceZoomansicht

Offenbachs Coach Arie van Lent tauschte nach dem 1:5-Debakel gegen Osnabrück zweimal: Vogler und Stadel ersetzten Rathgeber und Ahlschwede. Ebenfalls zwei Wechsel gab es bei den Gästen: Düsseldorfs Trainer Norbert Meier vertraute im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen Hannover auf den in der Bundesliga zuletzt gelbgesperrten Kruse sowie auf Levels anstelle von Bellinghausen und Bodzek, der kurzfristig angeschlagen passen musste.

Vor ausverkauftem Haus kam die Partie zunächst eher schleppend daher, wenngleich es beiden Mannschaften nicht an Engagement fehlte. Es ging durchaus rasant zur Sache, allerdings fehlte es auf beiden Seiten lange Zeit an zündenden Ideen. Die Fortuna erarbeitete sich auch aufgrund ihrer größeren individuellen Klasse zwar rasch klare Feldvorteile, schlug darauf aber kein Kapital. Immer wieder probierte es der Bundesligist über die Außenbahnen, brachte den finalen Pass dann allerdings nicht an den Mann.

Die Kickers beschränkten sich erwartungsgemäß auf eine stabile Defensive und lauerten auf Konter. Anfangs konnte der OFC über die rechte Seite auch immer wieder Nadelstiche setzen, auch wenn er nicht zu Abschlüssen kam. Mit der Zeit stellten sich die Rheinländer aber darauf ein und ließen hinten nichts mehr anbrennen. Chancen waren folglich nicht zusehen, mit Ausnahme von zwei eher zufällig entstandenen Möglichkeiten, die allerdings Düsseldorfs Fink (21.) und auf der Gegenseite Vogler (24.) liegen ließen. Den ersten gelungenen Angriff gab's nach 27 Minuten, als die Gäste mal schnell nach vorne kamen und der Ball bei Ilsö landete. Aus 20 Metern scheiterte der Däne an OFC-Schlussmann Wulnikowski. Das war dann auch schon alles, was der erste Durchgang am Bieberer Berg zu bieten hatte.

Düsseldorf fällt nichts ein - Offenbach macht die Sensation perfekt

Offenbachs Stadel (re.) gegen Schahin
Hohes Bein: Offenbachs Stadel (re.) gegen Schahin.
© picture alliance

Mit demselben Personal ging es in die zweite Hälfte, in der es zunächst keine wesentliche Verbesserung zu sehen gab. Düsseldorf mühte sich mehr schlecht als recht nach vorne und konnte bis auf Schahins Kopfball, den Wulnikowski parierte (49.), nicht für Aufregung sorgen. Zu statisch und zu ideenlos war das Offensivspiel der Gäste. Besser machte es da schon der Drittligist, der bei seinen sporadischen Kontern immer wieder für große Gefahr sorgte - Hahn (56.) und Vogler (61.) hatten jedoch gegen Giefer das Nachsehen.

- Anzeige -

Wie so oft im Pokal war auch in diesem Spiel von einem Klassenunterschied nichts zu erkennen. Beide Mannschaften begegneten sich meist auf Augenhöhe, auch wenn das Niveau der Partie nicht sonderlich hoch war. Meier reagierte auf die schwache Offensivleistung seiner Elf und brachte mit Rafael und Cha (für Schahin und Ilsö) frische Leute. Es half nichts. Vielmehr trat das Worst-Case-Szenario aus Fortuna-Sicht ein: Baloguns missglückter Abwehrversuch landete vor den Füßen von Hahn, der nicht lange fackelte und aus 14 Metern abzog. Giefer parierte den strammen Schuss zwar noch, war gegen Fetschs Abstauber aber machtlos (76.).

Die Düsseldorfer zeigten sich nervös, spielten in der Folge ziemlich hektisch und machten es dem OFC somit relativ leicht, Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten. In der 85. Minute mutierte das Stadion zum Tollhaus: Feldhahn passte mustergültig in den Lauf von Vogler, der sich bedankte und aus 14 Metern mit einem Flachschuss ins linke Eck den 2:0-Endstand markierte.

Beide Mannschaften verabschieden sich nun in die Winterpause, ehe es im neuen Jahr wieder ernst wird. Offenbach greift am Freitag, den 25. Januar (19 Uhr), in Bielefeld wieder ins Drittligageschehen ein, am Sonntag zuvor (17.30 Uhr) sind die Düsseldorfer gegen Augsburg gefordert. Das Viertelfinale im DFB-Pokal steht am 26. und 27. Februar 2013 an. Voller Spannung dürfte der OFC dann auf den kommenden Gegner, der am morgigen Mittwoch ausgelost wird, warten und sich schon inbrünstig auf das nächste Pokal-Highlight freuen.

18.12.12
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Kickers Offenbach
Aufstellung:
Wulnikowski (3) - 
Stadel (2,5) , 
Husterer (2)    
Kleineheismann (2)    
Stein (2,5) - 
Feldhahn (2) , 
Mehic (2,5)    
Reinhardt (3)    
Hahn (2,5)    
Fetsch (2)        
Vogler (2)        

Einwechslungen:
87. Rathgeber für Vogler
90. Bäcker für Fetsch
90. + 2 M. Schwarz für Reinhardt

Trainer:
van Lent
Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Giefer (2,5) - 
Balogun (4,5) , 
Levels (5)    
Juanan (4) , 
O. Fink (5) , 
Lambertz (4,5)    
Reisinger (4,5) , 
Ilsö (3,5)    
R. Kruse (5) - 
Schahin (5)    

Einwechslungen:
63. Rafael für Schahin
69. D.-R. Cha für Ilsö

Trainer:
Meier

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Fetsch (76., Rechtsschuss, Hahn)
2:0
Vogler (85., Rechtsschuss, Feldhahn)
Gelbe Karten
Offenbach:
Husterer
(1. Gelbe Karte)
,
Kleineheismann
(1.)
,
Hahn
(1.)
Düsseldorf:
Levels
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

Kickers Offenbach       Fortuna Düsseldorf
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 15 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 268 : 471 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 167 : 393 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 101 : 78 Fehlpässe
 
Passquote 62% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 36% : 64% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 21 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
18.12.2012 20:30 Uhr
Stadion:
Sparda-Bank-Hessen-Stadion, Offenbach
Zuschauer:
18400 (ausverkauft)
Spielnote:  3
der Drittligist kämpfte mit Leidenschaft den Bundesligisten, der Siegeswillen vermissen ließ, nieder.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 4
traf einige zweifelhafte Zweikampfentscheidungen, hätte beim Foul von Levels an Fetsch (64.) Elfmeter geben müssen, übertrieben auch, Husterer für das erste Foul an Schahin (2.) Gelb zu zeigen.
Spieler des Spiels:
Mathias Fetsch
Der Stürmer steigerte sich, war beim Führungstor zur Stelle und Wegbereiter des 2:0.
- Anzeige -

- Anzeige -