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07.02.2019, 01:12

Berlin: Mittelstädt und sein ganz besonderes Tor

Dardais Ballbesitzwunsch bleibt unerfüllt

Zum fünften Mal in Folge blieb Hertha BSC am Mittwochabend gegen den FC Bayern nach regulärer Spielzeit unbesiegt. Nach der 2:3-Niederlage nach Verlängerung schieden die Berliner gegen starke Münchner indes dennoch aus dem Pokal aus. Kein Grund allerdings für die Protagonisten, allzu sehr zu hadern.

Maximilian Mittelstädt (2.v.re.)
Jubelt über sein erstes Tor im Olympiastadion: Maximilian Mittelstädt (2.v.re.).
© imagoZoomansicht

Schon vor dem Spiel hatte Pal Dardai angekündigt, dass rund 40 Prozent Ballbesitz vonnöten sein würden, um dem FC Bayern gefährlich werden zu können. Nach der Partie, in der seine Mannschaft nicht über 26 Prozent Ballbesitz hinaus gekommen war, sah sich der Hertha-Coach bei "Sky" bestätigt: "Um auch mal Luftholen zu können und selbst mal zum Tor zu spielen, braucht man mehr Ballbesitz. Das hat uns die Niederlage eingebracht."

Unter dem Strich aber war der 42-Jährige mit der Leistung seiner Mannschaft, die sich mit effektiver Chancenverwertung und viel Laufbereitschaft gegen einen überlegenen Gegner in die Verlängerung rettete, nicht unzufrieden. "Ich glaube, wir haben eine ordentliche Partie gespielt, ich kann sicher nicht böse auf die Mannschaft sein. Es gab Phasen, in denen wir uns nicht mehr befreien konnten. Mit Ribery haben wir nach seiner Hereinnahme nichts mehr anfangen können. Das Siegtor war schlecht verteidigt. Insgesamt muss man aber auch sagen, dass Bayern gut gespielt hat", konstatierte Dardai.

Spielbericht

Auch Valentino Lazaro wusste nicht so recht, ob er hadern oder auch ein wenig stolz auf das Geleistete sein sollte: "Bayern ist eben Bayern. Wir hätten ihnen gern noch einen eingeschenkt, aber es hat nicht sein sollen. Wenn man den Bayern 100 Minuten hinterher rennt, dann kann man am Ende keinem mehr so ein Gegentor vorwerfen. Ich denke, es braucht keiner mit hängendem Kopf rausgehen", meinte der Österreicher.

Mittelstädt und seine Premiere

Für einen war das Spiel gegen den FC Bayern aus gutem Grund ein ganz besonderes: Maximilian Mittelstädt. "Ich bin überglücklich, mein erstes Tor im Olympiastadion geschossen zu haben und dann auch noch vor so einer Kulisse gegen den FC Bayern. Auch, wenn ich natürlich am Ende lieber weitergekommen wäre", sagte der 21-Jährige. "Wir haben uns gegen eine der besten Mannschaften der Welt 120 Minuten gut verkauft, auch wenn wir ausgeschieden sind. Ich denke, wir können stolz sein", schloss Mittelstädt.

jom

DFB-Pokal, 2018/19, Achtelfinale
Hertha BSC - Bayern München 2:3 n.V.
Hertha BSC - Bayern München 2:3 n.V.
Gute Laune

Bei Manuel Neuer herrschte vor dem Anpfiff beste Stimmung. Eingreifen kann der Torhüter wegen einer Verletzung des Seitenbands in seinem rechten Daumen aber nicht.
© imago

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Vorname:Maximilian
Nachname:Mittelstädt
Nation: Deutschland
Verein:Hertha BSC
Geboren am:18.03.1997

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Vorname:Valentino
Nachname:Lazaro
Nation: Österreich
Verein:Hertha BSC
Geboren am:24.03.1996

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Vorname:Pal
Nachname:Dardai
Nation: Ungarn
Verein:Hertha BSC


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