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05.02.2019, 23:30

DFB-Pokal, Achtelfinale: HSV und Paderborn ziehen weiter

Werder-Wahnsinn beim BVB - Bayer scheidet aus!

Der Startschuss im Achtelfinale des DFB-Pokals fiel in Hamburg und in Heidenheim, wo sich die Bundesligisten Nürnberg und Leverkusen bei Zweitligisten vorstellten - und jeweils eine Quittung kassierten! Denn sowohl ein offensiv harmloser Club als auch eine vor allem im zweiten Abschnitt schwache Werkself, die sogar geführt hatte, schieden aus. Am späten Abend stieg indes ein Klassiker voller Tore, Action, Drama: Dortmund traf auf Bremen.

Pokal-Kracher: Dortmund und Bremen schenken sich nichts

Borussia Dortmund vs. SV Werder Bremen
Verrücktes Pokal-Drama: Der SV Werder Bremen behauptete sich bei Borussia Dortmund.
© imagoZoomansicht

DFB-Pokal, Achtelfinale, Bundesliga-Duell: Der Kracher zwischen Borussia Dortmund (vier Titel) und dem SV Werder Bremen (sechs) ließ Spannung erahnen - und sollte sie bieten. Denn während ein mutiger, offensiv pressender sowie gefällig agierender Nordklub stark startete und mit 1:0 dank Kruse und Schütze Rashica in Front ging (5.), antwortete der BVB (mit Oelschlägel im Tor für die erkrankten Bürki und Hitz) in Form eines Zauber-Freistoßes von Reus mit dem 1:1 kurz vor der Pause (45.+3).

Torschütze Reus blieb im Anschluss leicht angeschlagen in den Katakomben, Paco Alcacer kam rein. Doch gegen stabil stehende Grün-Weiße tat sich der sicherlich spielerisch immer weiter überlegene Bundesliga-Tabellenführer schwer. Es ging letztlich in die Verlängerung - allerdings erst, nachdem Keeper Oelschlägel eine Glanztat zeigte und Delaney gegen den Ex-Team auf die Latte köpfte.

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf...

In den 30 Minuten Extrazeit wurde es dann richtig verrückt: Erst traf der zuletzt immer wieder auf der Bank sitzende Pulisic mit seinem vierten Pflichtspieltor in dieser Saison zum 2:1 (105.), ehe Joker Pizarro mit seinen 40 Jahren all sein Können aufblitzen ließ und das 2:2 verbuchte (108.). Doch die Freude hielt nicht lange, weil nur fünf Minuten später Hakimi nach einem tollen Philipp-Solo das 3:2 markierte. Der Schlusspunkt? Keineswegs! Nach einer Ecke von der rechten Seite stieg Harnik am höchsten und nickte den Ball auch mit leichter Mithilfe von Oelschlägel ins Tor (119.). Das Elfmeterschießen stand nun an in diesem verrückten Pokal-Thriller: Dort behielten die Werderaner die Nerven, Pizarro, Maximilian Eggestein, Klaassen und Kruse trafen allesamt - Paco Alcacer und Philipp verschossen indes auf schwarz-gelber Seite. Und somit zog Bremen am Ende mit einem 4:2 i.E. weiter.

SV Werder Bremen
Sause in Dortmund: Der SV Werder Bremen feiert den Viertelfinal-Einzug im DFB-Pokal.
© imago

Paderborn zunächst hinten - und am Ende vorn

Parallel im Schatten des Bundesliga-Duells trafen sich an diesem Dienstagabend auch noch die beiden Zweitligisten Duisburg und Paderborn. In einer unterhaltsamen und durchaus von Offensivfußball geprägten Partie fehlte es in den ersten 45 Minuten allerdings noch an Toren. Das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern: Oliveira Souza brachte die Zebras in Front (47.), ehe Tekpetey (52.), Pröger (61.) und Antwi-Adjej (76.) den Spieß umdrehten und den SCP mit 3:1 klar in Führung schossen. Dieser Offensivwelle hatte der heimische MSV in der Folge nicht mehr viel entgegenzusetzen - und so zog der beste Angriff der 2. Liga (48 Tore in 20 Spielen) weiter.

Verdientes Weiterkommen: Özcan belohnt HSV

Zum ersten Mal in der eigenen DFB-Pokal-Geschichte musste sich der Hamburger SV mit einem höherklassigen Verein duellieren - und zwar mit Bundesliga-Aufsteiger Nürnberg. Auf dem Platz zeigte sich allerdings kein Unterschied - im Gegenteil: Vom Anpfiff weg war der einstiege Erstliga-Dino überlegen, zeigte spielerisch gute Ansätze und kam immer wieder zu Abschlüssen. Der FCN dagegen stand vornehmlich tief, verkaufte sich offensiv arg harmlos - und fing sich in Minute 54 das gerechte 0:1. Nach einem geblockten Arp-Schuss stach Neuzugang Özcan (vormals Stuttgart) mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck.

Berkay Özcan (rechts)
Drittes Spiel für den neuen Klub, erstes Tor: Berkay Özcan (rechts).
© imago

Die Gegenwehr vom Traditionsklub aus Franken blieb aus. Der Club kam über die gesamten 90 Minuten nicht einmal zu einem (!) gefährlichen Torschuss, ging an der Elbe baden und schied vollkommen zu Recht aus dem Achtelfinale aus. Hamburg indes darf nicht nur von der Rückkehr ins Oberhaus als aktueller Zweitliga-Tabellenführer hoffen - sondern auch von einem Coup im DFB-Pokal.

Heidenheim dreht gehörig auf - und schockt Bayer

Im zweiten Frühspiel des ersten Pokal-Achtelfinalabends standen sich an der Ostalb der 1. FC Heidenheim und Bayer 04 Leverkusen gegenüber. Klarer Favorit war unabhängig vom jüngsten 3:1-Ligasieg über Bayern München natürlich die Werkself - die tat sich gegen einen zuletzt auftrumpfenden und an diesem Abend stark kämpfenden Zweitligisten aber besonders im zweiten Abschnitt schwer. Es dauerte bis zur 44. Minute, ehe Nationalspieler Brandt den Bundesligisten mit einem Schuss aus spitzem Winkel zunächst verdient in Front brachte - Torwart Müller sah dabei nicht allzu gut aus.

Eine Art Vorentscheidung? Mitnichten! Der FCH gab sich nicht auf, drehte nach dem Seitenwechsel auf und kam nach einem tollen Dovedan-Solo zum 1:1 (47.). Doch nicht nur das: Nach einem Lattentreffer von Multhaup (52.) überwanden die Heidenheimer zum zweiten Mal Bayer-Keeper Hradecky und machten damit aus einem 0:1 ein 2:1 (Multhaup, 72.). Da in der Folge eine klare Reaktion von Bayer ausblieb, war der Coup des FCH perfekt - und das überraschende Weiterkommen im DFB-Pokal erreicht. Es durfte lautstark gefeiert und zudem festgestellt werden, dass zum ersten Mal seit 2010/11 (Cottbus, Duisburg, Aachen) wieder drei unterklassige Klubs das Viertelfinale erreicht haben.

mag

Bilder des Spieltages
DFB-Pokal, 2018/19, Achtelfinale
DFB-Pokal, 2018/19, Achtelfinale
Trauer

Fans, Spieler und Verantwortliche trauerten vor dem Anpfiff um Schalkes langjährigen Manager Rudi Assauer. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies ergriff das Wort.
© Getty Images

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zum Thema

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Vereinsname:Borussia Dortmund
Gründungsdatum:19.12.1909
Mitglieder:154.000 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Schwarz-Gelb
Anschrift:Rheinlanddamm 207-209
44137 Dortmund
Telefon: (02 31) 90 20 0
Telefax: (02 31) 90 20 105
E-Mail: info@bvb.de
Internet:http://www.bvb.de

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Vereinsname:Werder Bremen
Gründungsdatum:04.02.1899
Mitglieder:36.500 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Grün-Weiß
Anschrift:Franz-Böhmert-Straße 1c
28205 Bremen
Telefon: (04 21) 43 45 90
Telefax: (04 21) 49 35 55
E-Mail: info@werder.de
Internet:http://www.werder.de

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Vereinsname:MSV Duisburg
Gründungsdatum:02.06.1902
Mitglieder:9.207 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Blau-Weiß
Anschrift:Margaretenstraße 5-7
47055 Duisburg
Postanschrift: Postfach 100950, 47009 Duisburg
Telefon: (02 03) 93 10 0
Telefax: (02 03) 93 10 19 02
E-Mail: info@msv-duisburg.de
Internet:http://www.msv-duisburg.de

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Vereinsname:SC Paderborn 07
Gründungsdatum:01.06.1985
Mitglieder:5.338 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Blau-Schwarz
Anschrift:Paderborner Straße 89
33104 Paderborn
Telefon: (0 52 51) 87 71 90 7
Telefax: (0 52 51) 87 71 99 9
E-Mail: info@scpaderborn07.de
Internet:http://www.scp07.de

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Vereinsname:Hamburger SV
Gründungsdatum:29.09.1887
Mitglieder:84.237 (01.08.2018)
Vereinsfarben:Blau-Weiß-Schwarz
Anschrift:Sylvesterallee 7
22525 Hamburg
Telefon: (040) 41551887
Telefax: (040) 41551234
E-Mail: info@hsv.de
Internet:http://www.hsv.de

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Vereinsname:1. FC Nürnberg
Gründungsdatum:04.05.1900
Mitglieder:22.541 (11.09.2018)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Valznerweiherstraße 200
90480 Nürnberg
Telefon: (09 11) 94 07 91 00
Telefax: (09 11) 94 07 95 10
E-Mail: info@fcn.de
Internet:http://www.fcn.de

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Vereinsname:1. FC Heidenheim
Gründungsdatum:01.01.2007
Mitglieder:2.589 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Rot-Blau-Weiß
Anschrift:Schloßhaustraße 162
89522 Heidenheim a. d. Brenz
Telefon: (0 73 21) 9 47 18 46
Telefax: (0 73 21) 9 47 18 01
E-Mail: info@fc-heidenheim.de
Internet:http://www.fc-heidenheim.de/

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Vereinsname:Bayer 04 Leverkusen
Gründungsdatum:01.07.1904
Mitglieder:26.000 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Rot-Weiß-Schwarz
Anschrift:Bismarckstraße 122-124
51373 Leverkusen
Telefon: (02 14) 8 66 00
Telefax: (02 14) 8 66 05 12
E-Mail: info@bayer04.de
Internet:http://www.bayer04.de


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