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31.10.2018, 22:42

2. Runde, DFB-Pokal: Freiburg stolpert in Kiel

Gladbacher Debakel gegen Bayer - RB, BVB und S04 weiter

Am Mittwoch ließ Leverkusen die Gladbacher im eigenen Stadion ganz alt aussehen - 0:5! RB Leipzig setzte sich verdient gegen Hoffenheim durch, Freiburg stolperte in Kiel. Duisburg gewann klar in Bielefeld. Schalke setzte sich in Köln genauso im Elfmeterschießen durch wie Nürnberg in Rostock. Der BVB zitterte sich in der Verlängerung gegen Union weiter, Bremen (bei Viertligist Flensburg) wurde seiner Favoritenrolle hingegen gerecht.

Feiern bei den Fohlen: Leverkusen zerlegte Gladbach nach allen Regeln der Kunst.
Feiern bei den Fohlen: Leverkusen zerlegte Gladbach nach allen Regeln der Kunst.
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Leverkusen präsentierte sich in Gladbach äußerst effizient. Aus drei Chancen machte die Werkself in der ersten Hälfte zwei Tore: Erst traf Brandt nach Vollands Vorarbeit zum frühen 1:0 (5.), kurz vor der Pause legte Jedvaj per Abstauber nach. Dazwischen hatte Volland den Pfosten getroffen (24.). Trainer Dieter Hecking reagierte zur Pause, brachte Traoré für Herrmann - doch Bellarabi brachte das Stadion mit zwei blitzsauberen Treffern (67., 74.) endgültig zum Schweigen. Es kam noch dicker für die Borussia, Volland stellte auf 5:0 (80.). Dann hatte es Gladbach endlich überstanden. Für die Werkself war es nach dem 6:2 in Bremen das zweite Schützenfest in Folge.

Werners Einwechslung macht sich schnell bezahlt

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann gastierte mit seinem aktuellen Verein bei seinem zukünftigen, viel zu sehen bekam er in Leipzig aber von beiden Teams nur in den ersten 20 Minuten, danach verflachte die Partie, Chancen waren kaum zu bewundern. So brachte RB-Coach Ralf Rangnick zur Pause Timo Werner - und der brauchte nur ein paar Sekunden, ehe er nach einer Halstenberg-Flanke einnetzte. Damit nicht genug: Werner schlug nach Poulsens starker Vorarbeit nochmal zu (56.), Hoffenheim brach danach förmlich in sich zusammen - es spielte nur noch Leipzig. Weitere Treffer gelangen den Sachsen allerdings nicht mehr, es blieb beim hochverdienten 2:0 gegen im zweiten Abschnitt äußerst schwache Kraichgauer.

Für Freiburg startete die Partie bei Zweitligist Kiel perfekt. Ganze 42 Sekunden waren gespielt, als Petersen per Kopf zum 1:0 einnickte. Die Störche ließen sich aber nicht beirren und kamen dank Serra zum verdienten Ausgleich (26.). Die Partie blieb unterhaltsam und chancenreich, Petersen hatte in der 63. Minute das 2:1 auf dem Fuß. Das machte aber Kiel: Nach Kochs Ballverlust im Spielaufbau spielten Kinsombi und Schindler einen Doppelpass, den Ersterer frei vor Schwolow verwertete (79.). Der Siegtreffer für den Underdog!

Zebras stürmen die Alm

0:3? So mancher Zuschauer auf der Alm rieb sich zur Pause verwundert die Augen. Duisburg nutzte in Bielefeld seine Chancen eiskalt. Verhoek per Kopf (12.) nach einem Freistoß, Schnellhardt nach feiner Kombination mit Wolze (38.) sowie Oliverira Souza nach Vorarbeit von Wiegel trafen für die Zebras. Die Arminia erholte sich davon nicht mehr, nicht mal der Anschlusstreffer gelang den Ostwestfalen. MSV-Trainer Torsten Lieberknecht durfte mit dem Vorletzten der 2. Liga einen weiteren Erfolg für sich verbuchen.

Die letzte Minute gehört mal wieder dem BVB

Wieder mal ein Happy End für den BVB: Marco Reus traf per Elfmeter in der Verlängerung.
Wieder mal ein Happy End für den BVB: Marco Reus traf per Elfmeter in der Verlängerung.
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Sieben Änderungen nahm BVB-Coach Lucien Favre vor der Partie gegen Union Berlin vor, unter anderem durften Hitz im Tor und Toprak in der Abwehr ran. Ein Missverständnis dieser beiden sorgte nach wenigen Sekunden erstmals für ein wenig Aufregung, es blieb aber folgenlos. Generell lief es nicht so richtig rund für den BVB: Diallo verletzte sich früh, die besseren Chancen hatten die Berliner. Lenz und Hübner scheiterten aber kurz nacheinander an Hitz (25.). Die Westfalen gingen dennoch in Front, Pulisic staubte nach einem Kagawa-Kopfball ab (40.), während Redondo zwei Minuten später nur die Latte traf. Da die Köpenicker auch nach der Pause nicht aufsteckten, war der Ausgleich durch Polter (63.) verdient. In der 73. Minute schoss Philipp humorlos zum 2:1 ein, doch da war ja noch Polter - 2:2 (88.), es gab Verlängerung. Kurz vor Ende schaffte es der BVB dann doch: Reus traf per Foulelfmeter (120.+1) - wieder mal ein Last-Minute-Coup der Westfalen.

Schalke dank vieler Elfmeter weiter

Rotation bei Schalke vor der Partie in Köln: Sechs Neue ließ Domenico Tedesco ran, beim FC stürmte Cordoba statt Terodde in vorderster Front. Einmal mehr schafften es die Gelsenkirchener trotz deutlicher Feldüberlegenheit nicht, sich Großchancen zu erspielen. Stattdessen schlug der FC in der 43. Minute zu, Cordobas Schuss wurde von Sané unglücklich abgefälscht. Nach der Pause ein ähnliches Bild: Schalke suchte vergeblich die Lücke, Köln verlegte sich aufs Kontern. Freistöße von Naldo (68.) und Bentaleb (76.) aus bester Position brachten das Blut der S04-Fans zumindest in Wallung, doch die Schüsse landeten genauso wenig im Netz wie der von Bentaleb aus der Ferne (81.) und von Uth aus der Nähe (83.). Ein umstrittener Handelfmeter, den Bentaleb verwandelte, brachte die Knappen doch noch in die Verlängerung (89.) und schließlich ins Elfmeterschießen - und da hatte S04 die Nase vorn. Höger und Drexler verschossen beim FC, bei Schalke nur Bentaleb. Der gebürtige Kölner Uth machte letztlich alles klar. Pikant: Eigentlich hätte er wegen eines absichtlichen Handspiels mit Gelb-Rot in der 116. Minute vom Platz fliegen müssen.

Nürnberg kommt zweimal zurück und behält die Nerven

Ganz starker Rückhalt: FCN-Keeper Christian Mathenia (li.) parierte unter anderem einen Elfmeter.
© imago

Im Vorfeld der Partie zwischen Rostock und Nürnberg hatten Fan-Ausschreitungen für Schlagzeilen gesorgt. Im Stadion blieb es ruhig, leider aber auch zunächst auf dem Platz - Chancen waren Mangelware. Dann aber patzten auf spektakuläre Weise nacheinander Bauer und Rhein, Nutznießer war Breier - 1:0 für Hansa. Kurz vor der Pause hatte Königs sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß, fand aber in Mathenia seinen Meister. Die ganz große Reaktion der Franken, sie blieb aus. Knöll bekam in der 51. Minute seine Füße nicht sortiert, auf der anderen Seite scheiterte Hildebrandt aus bester Position mal wieder an Mathenia. Spät, aber nicht zu spät gelang dem eingewechselten Zrelak doch noch der Ausgleich - auch an der Ostsee gab's Verlängerung. In dieser zirkelte Hildebrandt einen Freistoß derart perfekt in den Winkel, dass Hansa wieder in Front ging (95.), doch Palacios antwortete schnell mit dem 2:2 (103.). Im Elfmeterschießen setzten sich die Franken letztlich durch, weil Hildebrandt und Bülow nicht verwandelten.

Flensburgs Ausgleich bringt Werder nicht aus dem Konzept

Im Nordduell bei Viertligist Weiche Flensburg standen bei Werder beide Eggesteins in der Startelf - genauso wie Claudio Pizarro. Der Altmeister staubte bereits in der 8. Minute zur Führung für die Bremer ab, doch die Flensburger steckten nicht auf. Weil Santos' Flanke an Freund und Feind vorbeisegelte, stand's in der 27. Minute 1:1. Werder ließ sich dadurch nicht beirren: Kainz (38.) und Klaassen per Elfmeter (44.) sorgten für eine bequeme 3:1-Pausenführung. Weiche schlug sich im zweiten Abschnitt weiter wacker, Bremen hatte aber stets alles unter Kontrolle. Harnik (76., 81.) machte mit einem Doppelpack alles klar - 5:1, Werder wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

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Bilder des Spieltages
DFB-Pokal, 2018/19, 2. Runde
DFB-Pokal, 2018/19, 2. Runde
Blitzstart

Petersen brachte die Freiburger schnell in Führung. Gerade einmal 42 Sekunden waren gespielt, dann köpfte er das 0:1.
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