SVD gefällt in Magdeburg vor allem nach der Pause

Darmstadt: Nur das zweite Tor fehlt noch

Pokal - 18.08. 14:04

Nach dem Erstrunden-Aus in der Vorsaison beim damaligen Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg hat es der SV Darmstadt 98 am Freitagabend bei Liganeuling FC Magdeburg besser gemacht. Beim 1:0-Sieg fehlte allenfalls das erlösende zweite Tor zu einer weitgehend souveränen Vorstellung.

Goldenes Tor: Der SV Darmstadt 98 bejubelt den entscheidenden Treffer von Tobias Kempe (2.v.l.). © imago

Bei der ließen sich die Lilien zunächst auch nicht durch das laute Publikum aus der Konzentration bringen. "Ich habe zunächst den Pfiff bei der Lautstärke überhaupt nicht gehört, aber dann habe ich mich auf den Schuss konzentriert und zum Glück auch getroffen", schilderte Tobias Kempe, schon in der 3. Minute Elfmeter-Schütze zum Tor des Abends, die letztlich entscheidende Situation.

Herausgeholt hatte den Strafstoß Marvin Mehlem, der wie Kempe und Trainer Dirk Schuster bemängelte, dass sich der SV 98 nach der Führung zu sehr zurückfallen ließ und dadurch einige gefährliche Momente überstehen musste. In der Pause gelang es diesmal aber, den Schalter umzulegen: Trotz der Führung nahmen die Lilien die Partie in Hälfte zwei über weite Strecken in die Hand. "In der zweiten Halbzeit haben wir gut nach vorne gespielt und super verteidigt", freute sich auch Mehlem.

Erst in der Schlussphase kamen die Magdeburger noch zu zwei Großchancen. Zu dieser Zeit hätten sich die Darmstädter bei mehreren viel versprechenden, aber nicht gut zu Ende gespielten Angriffen mit dem zweiten Tor bereits Entspannung verschaffen können. Kempe: "Da hätten wir den Deckel drauf machen können, so mussten wir mit allen Mann bis zum Ende verteidigen." Trotzdem habe man diesmal "wieder gezeigt, was uns ausmacht. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben und wollen in diesem schönen Wettbewerb gerne noch weiter kommen."

Jens Dörr

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