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17.08.2018, 10:15

Freiburgs Torjäger vor der Rückkehr nach Cottbus

Petersen: "Den Klassenunterschied sollte man sehen"

Es gibt angenehmere Aufgaben, als in der ersten Pokalrunde zu einem Drittligisten reisen zu müssen. Das wissen sie beim SC Freiburg vor der Partie bei Energie Cottbus am Montag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Das letzte Duell im Cup vor acht Jahren gewannen übrigens die Lausitzer, die wieder vom selben Trainer gecoacht werden wie damals. Der Freiburg-Torjäger weiß um dessen Motivationskünste.

Ging zwischen 2009 und 2011 zweieinhalb Jahre im Stadion der Freundschaft auf Torejagd: Nils Petersen (l., hier mit Trainer Claus-Dieter Wollitz).
© imagoZoomansicht

"Sie haben das Wissen, Freiburg schon einmal mit Pele Wollitz im Pokal geschlagen zu haben", sagt Nils Petersen: "Wie ich ihn kenne, wird er die Wiederholung intern als klares Ziel ausgeben und nach außen wird er erzählen, dass er kleine Brötchen backen will." Man darf also auf Wollitz' Ansage vor der Partie gespannt sein. Am 26. Oktober 2010 gelang es ihm jedenfalls, unter anderem mit Petersen in der Startelf, Freiburg mit dem damaligen Trainer Robin Dutt in der zweiten Runde mit 2:1 aus dem Wettbewerb zu kegeln.

Damals war Cottbus noch Mitglied der 2. Liga, aktuell ist Energie gerade erst wieder in die dritthöchste Spielklasse zurückgekehrt. "Sie nehmen viel Euphorie mit aus der letzten Saison und sind gut gestartet", meint Petersen und resümiert: "Wir hatten lange nicht mehr so einen starken Gegner in der ersten Runde. Da hatten wir zuletzt Glück mit schlagbaren Teams, jetzt ist es eins der besten aus dem anderen Topf. Das wird ein schwieriges Ding." Christian Günter pflichtet ihm bei: "Das kann man fast wie ein Bundesligaspiel sehen", sagt der Linksverteidiger.

Schwolow erinnert sich

Alexander Schwolow kennt die Konstellation auch aus der Sicht des Underdogs. Mit dem damaligen Drittligisten Bielefeld stürmte der Keeper bis ins DFB-Pokal-Halbfinale vor, eliminierte mit Hertha, Bremen und Gladbach drei Bundesligisten: "Du hast nichts zu verlieren, du freust dich einfach auf die Spiele. Im Cottbusser Stadion ist nicht nur des Namens wegen viel Energie."

Stotterstart vermeiden, Euphorie mitnehmen

Bei allem Respekt - die Favoritenrolle wollen die SC-Profis allerdings nicht abgeben und betonen den eigenen Anspruch. "Wir müssen einfach unsere PS auf die Straße bringen", sagt Schwolow und Petersen fordert: "Wir haben den klaren Anspruch, weiterzukommen. Den Zwei-Klassen-Unterschied sollte man schon sehen, auch wenn Cottbus den Vorteil hat, im Spielrhythmus zu sein."

Einen Stotterstart wie im letzten Test gegen San Sebastian soll daher dringend vermieden werden. Petersen: "Ich hoffe, dass wir nicht so leblos spielen wie in den ersten 20 Minuten gegen Real Sociedad, sondern besser aus den Startlöchern kommen und durch eine gute Leistung ein bisschen Euphorie mit in die Saison nehmen können."

Carsten Schröter-Lorenz

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© picture alliance

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weitere Infos zu Petersen

Vorname:Nils
Nachname:Petersen
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg
Geboren am:06.12.1988


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