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07.02.2018, 15:09

S04-Manager freut sich auf Duell mit Schmidt

Heidel: "Ein Freund, wie man ihn sich wünscht"

In seinem letzten Jahr beim FSV Mainz 05 hat Christian Heidel "meinen persönlich größten Erfolg mit diesem kleinen Verein" gefeiert - der damalige Mainz-Trainer hieß Martin Schmidt. Der heutige Coach des VfL Wolfsburg und der Sportvorstand des FC Schalke sind gut befreundet, am Mittwoch treffen die einstigen Weggefährten im Pokal-Viertelfinale aufeinander.

Martin Schmidt (li.) und Christian Heidel
Man kennt sich: Martin Schmidt (li.) und Christian Heidel hatten mit Mainz großen Erfolg.
© imagoZoomansicht

Im Februar 2015 machte Christian Heidel den Nachwuchscoach Martin Schmidt beim FSV Mainz 05 zum Nachfolger von Erstligatrainer Kasper Hjulmand, die darauffolgende Saison beendete das Gespann auf dem sechsten Tabellenplatz - es war die erstmalige Qualifikation des FSV für die Europa League. Heidel, der vor seinem Amtsantritt auf Schalke insgesamt 24 Jahre lang die Geschicke des Klubs aus Rheinhessen leitete, bezeichnet den Erwerb der Europapokal-Startberechtigung mit Mainz als "meinen persönlich größten Erfolg mit diesem kleinen Verein".

Seine Freundschaft zu Schmidt basiert aber weniger auf gemeinsamen sportlichen Erfolgen, Heidel hebt Schmidts Persönlichkeit hervor. "Martin ist so, wie man sich einen Freund wünscht: immer loyal, immer ehrlich, zu jedem Zeitpunkt. Wir würden uns niemals etwas Schlechtes wünschen", sagt Heidel. "Aber am Mittwoch wird nur einer von uns weiterkommen."

Seit September 2017 ist Schmidt Trainer des VfL Wolfsburg, im Oktober holte er auf Schalke im Ligaduell ein 1:1. Die Königsblauen sind also gewarnt für das Pokalspiel (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

Heidel war "vier Tage lange zu Tode betrübt"

Heidel macht kein Geheimnis daraus, Schmidt bezwingen, danach unabhängig vom Gegner das Halbfinale überstehen und unbedingt ins Endspiel einziehen zu wollen. 2009 stand er mit Mainz erstmals im Halbfinale dieses Wettbewerbs und war nach der Niederlage bei Bayer Leverkusen (4:1 n.V.) "vier Tage lange zu Tode betrübt, weil es natürlich immer ein Ziel sein muss, mal bei einem Pokalfinale aus dem Spielertunnnel des Berliner Olympiastadions zu gehen".

Ins Halbfinale hatte es Heidel mit Mainz damals übrigens dank eines knappen 1:0-Viertelfinalsieges geschafft - gegen Schalke 04.

Toni Lieto

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