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20.12.2017, 23:07

Kuriose Szene beim Pokalduell zwischen Gladbach und Leverkusen

Herrlich zu seiner Schwalbe: "Das war Blödsinn"

Es war die Kuriosität schlechthin am Rande des Pokalspiels zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen: Heiko Herrlich, Trainer der Werkself, leistete sich in der Schlussphase in seiner Coaching Zone eine Schwalbe - und sah sich hinterher dazu veranlasst, sich dafür zu entschuldigen. Auch Gladbachs Mittelfeldspieler Denis Zakaria, der in die Szene verwickelt war, bezog Stellung.

Heiko Herrlich am Boden - nach einer "Schwalbe" in Folge einer leichten Berührung von Denis Zakaria.
Heiko Herrlich am Boden - nach einer "Schwalbe" in Folge einer leichten Berührung von Denis Zakaria.
© imagoZoomansicht

Am Ende eines umkämpften Pokalabends, der durch den Treffer von Leverkusens Leon Bailey einen glücklichen Sieger gefunden hatte, da formulierte Bayer-Trainer Heiko Herrlich ein paar reuevolle Worte. "Das sah sicher blöd aus", räumte er ein und fügte an: "Ich möchte mich dafür entschuldigen." Er müsse da mit seinen 46 Jahren stehen bleiben, "ganz klar", gestand Herrlich, stellte aber auch klar: "Ich wollte da sicher keine Rote Karte fordern." Doch was war überhaupt passiert?

Es lief die 75. Minute im Mönchengladbacher Borussia-Park, die Werkself lag durch Baileys Tor mit 1:0 in Front, und der zur Pause eingewechselte Admir Mehmedi hatte den Ball soeben in Richtung der Leverkusener Bank gegrätscht. "Der Ball kam auf mich zu, ich lasse ihn durch die Beine, damit Gladbach nicht schnell einwerfen kann", beschrieb Herrlich die Szene und sagte: "Das hätte ich nicht machen brauchen, das war Blödsinn."

Gladbachs Mittelfeldspieler Denis Zakaria habe ihn leicht touchiert, ehe er ausgerutscht sei, so Herrlich zu seinem Sturz am Spielfeldrand. "Das ist im Affekt passiert", meinte er - während es Zakaria mit Humor nahm. "Das ist Fußball und ist aus der Emotion heraus passiert", sagte er, "auch die Trainer machen das."

Emotionaler sah es freilich der Gladbacher Anhang, bei dem Herrlich zeit seiner Spielerkarriere in Ungnade gefallen ist. Weil sich 1995 sein Transfer vom Niederrhein zu Borussia Dortmund lange hinzogen hat, ist Herrlich nicht mehr allzu beliebt in Mönchengladbach. Und nun auch noch diese unrühmliche Schwalbe.

lei

DFB-Pokal, 2017/18, Achtelfinale
Bor. Mönchengladbach - Bayer 04 Leverkusen 0:1
Bor. Mönchengladbach - Bayer 04 Leverkusen 0:1
Der Himmel wird dunkel, die Lichter gehen an

In Gladbach wurde kurz vor Weihnachten noch einmal Fußball gespielt.
© Getty Images

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21 Leserkommentare

Holzinski
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23.12.2017 | 13:11

Er hatte eh keine andere Wahl, dennoch...

Was blieb ihm anderes übrig, als sich im Nachhinein zu entschuldigen.
Das wurde ihm sicher vor der Pressekonfere[...]
Borussenfighter
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22.12.2017 | 09:58

Unfassbar

Da provoziert ein Trainer nach Norbert Meier Manier eine rote Karte, und nichts anderes sollte diese [...]
D95
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21.12.2017 | 12:15

Konsequent

Heiko Herrlich hat gestern eindrucksvoll gezeigt, was er von Sportsgeist und Fairplay hält, nämlich [...]
josmatilda
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21.12.2017 | 11:27

Goldenen Himbeere

Am Ende einer Saison sollten die drei unfairsten Aktionen gekürt werden. Ahnlich wie der Preis für den [...]
hamsterbackenzahn
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21.12.2017 | 11:27

der DFB braucht Kohle ...

... nun bekommt er wieder welche ... 1.000 Euro für die hirnlose Bengalosshow und 1.400.000 Euro für [...]

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weitere Infos zu Herrlich

Vorname:Heiko
Nachname:Herrlich
Nation: Deutschland
Verein:Bayer 04 Leverkusen


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