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20.12.2017, 11:39

Möhwald und Behrens vergeben die besten Chancen

FCN-Coach Köllner: "Starken Kampf geliefert"

Eine gute Stunde war der 1. FC Nürnberg im Pokal-Achtelfinale mit dem VfL Wolfsburg auf Augenhöhe. Der Club hätte durchaus in Führung gehen können, angesichts hochkarätiger Möglichkeiten sogar müssen, ehe der Bundesligist das Kommando übernahm. Club-Trainer Michael Köllner trauerte beim 0:2 nach Verlängerung denn auch den Chancen hinterher, hielt aber auch Lob für seine Mannschaft bereit.

Michael Köllner
Ambivalent wie seine Mimik und Gestik war die Gefühlslage bei Club-Coach Michael Köllner nach dem Pokal-Aus gegen Wolfsburg.
© imagoZoomansicht

"Niederlagen tun immer weh, das ist das Schlimmste, was du im Sport erleiden kannst", gab Köllner auf der Pressekonferenz nach dem Spiel Einblick in seine Gefühlswelt. Der 47-Jährige lobte sein Team für einen couragierten und leidenschaftlichen Auftritt, bei dem er 120 Minuten und ein paar mehr an der Seitenlinie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mitgefiebert hatte: "Die Mannschaft hat einen starken Kampf geliefert, sie hat vieles richtig gemacht."

Aber eben auch nicht alles. Zwar setzte der Altmeister die im Interview vor der Partie von Köllner proklamierte mutige Marschroute gegen offensiv zunächst verhaltenen Wölfe gut um, verpasste aber vor allem bei Top-Chancen von Kevin Möhwald (31.) und Hanno Behrens (56.) die mögliche Führung.

Hinten raus war es schwer, die Reihen kompakt zu halten.

"Eine Stunde lang war Nürnberg die gefährlichere Mannschaft", gestand Wolfsburgs Coach Martin Schmidt ein. Mitte des zweiten Abschnitts war dann ein Substanzverlust bei den einsatzfreudigen Franken spürbar - der Wendepunkt in der Partie: "Hinten raus war es schwer, die Reihen kompakt zu halten", analysierten Köllner wie auch Kollege Martin Schmidt, der in der Verlängerung Treffer von Felix Uduokhai (96.) und Daniel Didavi (118.) bejubeln konnte, unisono. "Wir haben hinten raus das Spiel in die Hände genommen und vielleicht auch verdient gewonnen", so der Schweízer.

Der VfL verabschiedet sich mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause (Schmidt: "Wir nehmen diesen Sieg gerne mit in den Urlaub"), aber auch Köllner bläst nicht Trübsal: "Ich denke, wir können bis jetzt auf eine starke Saison zurückblicken."

jch

DFB-Pokal, 2017/18, Achtelfinale
1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg 0:2 n.V.
1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg 0:2 n.V.
Himmlischer Beistand

Das Nürnberger Christkind Rebecca Ammon zu Gast im Max-Morlock-Stadion.
© imago

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weitere Infos zu Behrens

Vorname:Hanno
Nachname:Behrens
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:26.03.1990

weitere Infos zu Möhwald

Vorname:Kevin
Nachname:Möhwald
Nation: Deutschland
Verein:Werder Bremen
Geboren am:03.07.1993


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