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19.12.2017, 13:12

Gladbach bangt um Raffael und Elvedi

Hecking über Pfiffe: "Tut mir leid für die Jungs"

Am Mittwoch (18.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) empfängt Borussia Mönchengladbach im Pokal-Achtelfinale Bayer Leverkusen. Zuletzt gab es für die Fohlen gegen die Werkself eine herbe Schlappe, aber von einer offenen Rechnung will Trainer Dieter Hecking nicht sprechen. Vielmehr nimmt er alle - auch die Fans - mit ins Boot, um das gemeinsame Ziel Berlin ins Auge zu fassen.

Dieter Hecking
Hat Berlin im Blick: Gladbachs Coach Dieter Hecking.
© imagoZoomansicht

An Leverkusen hat Gladbach schmerzliche Erinnerungen. Im Ligaspiel Ende Oktober führten die Fohlen zur Pause mit 1:0, verloren am Ende dann klar mit 5:1. "Im Vordergrund steht morgen nicht das 1:5, sondern der Pokal. Da heißt es: Hop oder top", so Hecking, der weiß: "Wenn man sie mit einfachen Ballverlusten einlädt, ist Leverkusen eine der Mannschaften, die es im Moment am besten ausnutzt."

Das haben die Gladbacher in der Liga nicht nur am eigenen Leib erfahren, sie konnten es auch am Sonntag mit ansehen. Bayer zeigte beim spektakulären 4:4 in Hannover seine Offensivstärke, ließ aber auch einige Chancen zu. "In Hannover hat man gesehen, was für eine Qualität Bayer Leverkusen hat. Sie haben sehr viel Zug nach vorne. Trotzdem kriegen sie auch viele Gegentore", weiß Hecking. "Es wird normalerweise ein offenes Spiel werden morgen, weil beide Mannschaften ihre Qualitäten nach vorne haben."

Personell muss der Trainer wie bereits gegen Hamburg auf Christoph Kramer (Probleme im Schulter- und Nackenbereich), Fabian Johnson (Rückenprobleme), Jonas Hofmann (Innenbandteilriss im Knie), Ibrahima Traoré (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Tobias Strobl (Kreuzbandriss), Laszló Benes (Mittelfußbruch) und Mamadou Doucouré (Muskelbündelriss) verzichten. Der Einsatz von Raffael (Wadenprobleme) und Nico Elvedi (Pferdekuss am Oberschenkel) ist fraglich.

Hecking: "Wir brauchen diese Unterstützung"

Ob mit oder ohne die beiden, das Ziel ist klar. "Mein Appell für morgen: Wir haben das Ziel Berlin - und dafür müssen wir alle, gemeinsam mit den Zuschauern, Bayer Leverkusen niederringen", so der Gladbacher Trainer. Speziell wegen der Zuschauer gab es zuletzt Ärger, Sportdirektor Max Eberl hatte die Pfiffe in der Partie gegen Hamburg kritisiert. "Ich stehe zu 100 Prozent zu meiner Meinung zu den Pfiffen, die ich nach dem Spiel gegen den Hamburger SV geäußert habe", betont Ebert. "Wenn die Zuschauer pfeifen, tut mir das für die Jungs leid. Ich verstehe das Innenleben eines Fans, kann es selber als Cheftrainer nicht leben", sagt Hecking dazu und ergänzt: "Auch morgen wird es schwierige Phasen im Spiel geben. Ich wünsche mir, dass die Fans dann hinter uns stehen. Wir brauchen diese Unterstützung."

Zusammen mit den Zuschauern soll es für die Fohlen dann ins Viertelfinale des DFB-Pokals gehen. Und mit welcher Marschroute geht der Tabellensechste in das Duell mit dem Vierten? "Wir wollen immer in Ballbesitz sein und den Gegner beschäftigen", gibt der Coach vor.

mst

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