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13.08.2017, 10:30

Mainz in Runde zwei - Keeper spricht von Berlin

Adler: Der Anfang eines großen Ziels

Einen Schuss bekam René Adler auf sein Tor, aus knapp 20 Metern. Leicht abgefälscht segelt der Ball über ihn hinweg in den Winkel. Machtlos war er, der Keeper. Aber sein erstes Pflichtspielgegentor bei Mainz 05 brachte weder ihn noch das Team aus der Ruhe. Der FSV gewinnt locker mit 3:1 und zieht hochverdient in die nächste Runde ein. "Alles andere als ein Sieg für uns wäre nicht korrekt gewesen", sagt Adler, "wir haben die Aufgabe erfüllt - nicht mehr, nicht weniger".

René Adler
Daumen hoch: René Adler und seine Mainzer stehen in der zweiten Pokalrunde.
© imagoZoomansicht

Ein Erstrunden-Aus wäre nicht nur sportlich und wirtschaftlich fatal gewesen, es hätte zudem viel Unruhe in Mainz bedeutet. "Der Sieg war wichtig", betont Adler, "sonst macht man es sich unnötig schwer und hat schon bevor die Runde losgeht Druck". Er kenne diese Situation. Umso glücklicher ist der 32-Jährige, dass sich die Mannschaft auch von dem zwischenzeitlichen Ausgleich nicht habe durcheinanderbringen lassen. "Das war wieder ein Entwicklungsschritt." Denn mit Rückschlägen müsse die Mannschaft lernen umzugehen. "Wir werden nicht ohne Wellen durch die Saison gehen", sagt Adler, der das Team gewappnet sieht dafür.

Der Pokal ist ein super-cooler Wettbewerb. Ich weiß, wie es sich anfühlt, nach Berlin zu fahren. Heute haben wir angefangen - mal sehen, wie weit es geht.René Adler

Das Pokalspiel in Lüneburg war daher ein ganz guter Auftakt, eine gelungene Generalprobe für den Ligastart kommende Woche. "Wir fahren jetzt nach Hause und sind eine Runde weiter", freut sich der Keeper, um dann gleich noch jedem Mitspieler ins Bewusstsein zu reden: "Jedem ist bewusst: Der Pokal ist ein super-cooler Wettbewerb. Ich weiß, wie es sich anfühlt, nach Berlin zu fahren. Es wäre zwar vermessen zu sagen, wir wollen unbedingt nach Berlin. Aber: Um diese Vision, dieses Ziel zu haben, muss man jede Runde die Gegner aus dem Weg räumen - egal ob der Gegner Lüneburg, Gladbach oder Dortmund heißt. Heute haben wir angefangen - mal sehen, wie weit es geht."

Spielbericht

Auch dafür hat Sportvorstand Rouven Schröder alles unternommen, um ihn für Mainz 05 zu gewinnen. Weil Adler nicht nur auf dem Feld, sondern auch abseits des Rasens voranmarschiert. Er motiviert, lobt und warnt zur richtigen Zeit. In diesem Fall pusht er und schärft die Sinne - ein Ziel braucht schließlich jedes Team...

Georg Holzner

 
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weitere Infos zu Adler

Vorname:René
Nachname:Adler
Nation: Deutschland
Verein:1. FSV Mainz 05
Geboren am:15.01.1985


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