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12.08.2017, 17:23

DFB-Pokal, 1. Runde

Köln wie Bayern - Dreierpack Aubameyang

Keine Überraschungen am Samstagnachmittag: Der FC Bayern München, Borussia Dortmund, der 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, der SC Freiburg und der FSV Mainz 05 erreichten allesamt die 2. Runde des DFB-Pokals. Dort stehen auch der 1. FC Kaiserslautern und Heidenheim.

Jubelsprung: Pierre-Emerick Aubameyang.
Jubelsprung: Pierre-Emerick Aubameyang.
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Beim BVB dominierte die Wechselposse um Ousmane Dembelé zuletzt die Schlagzeilen, nun aber rückte das Sportliche in den Vordergrund. Trainer Peter Bosz sorgte im Schwarzwaldstadion zu Freiburg gegen den FC Rielasingen-Arlen für eine Überraschung und verhalf Beste zu dessen Profidebüt. Und der 18-Jährige bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen gleich mal mit einer Vorlage: Bartra sorgte für das schnelle 1:0 der Westfalen (12.) beim Sechstligisten, der noch in Hälfte eins den nächsten Nackenschlag kassierte. BVB-Neuzugang Philipp wurde an alter Wirkungsstätte im gegnerischen Strafraum von Klose von den Beinen geholt, Aubameyang verwandelte den folgenden Strafstoß souverän und sorgte damit bereits für die frühe Vorentscheidung (41.). Der Verbandsligist hatte nach Wiederanpfiff keine passende Antwort mehr im Köcher, war vielmehr darauf bedacht, sich ordentlich zu verkaufen und nicht zu hoch zu verlieren. Aubameyang schnürte noch seinen Dreierpack (55.;80.) und sorgte für den 4:0-Erfolg. Der BVB setzte sich damit auch in seinem 16. Auswärtsspiel in Folge im Pokal durch - laufender Vereinsrekord.

Nils Petersen gewinnt das Familien-Duell

Der SC Freiburg stellte bei Germania Halberstadt einen Meilenstein auf: Es war das 100. Pokalspiel der Breisgauer und das sollte tunlichst nicht verloren werden. Es war auch ein Familien-Duell, da Freiburgs Nils Petersen auch auf seinen Vater Andreas traf - dieser ist Trainer des Regionalligisten. Mehr Grund zur Freude hatte im Spiel schließlich der Filius, der nach 34 Minuten den Bann brach und das Runde im Eckigen unterbrachte. Zuvor hatte sich der Sport-Club mühen müssen, da sich die Halberstädter durchaus ordentlich verkauft hatten. Mit der Führung im Rücken kippte die Partie jedoch zusehends zu Gunsten des Bundesligisten, der noch vor der Pause nachlegte: Lachheb fälschte einen satten Schuss von Höfler unglücklich ins eigene Netz ab (42.). Durchgang zwei war dann ein wenig von Freiburger Lethargie geprägt. Das Team von Christian Streich wurde zusehends passiver, machte kaum mehr etwas nach vorne und musste auch deshalb am Ende sogar ein wenig zittern, weil Hübner in der 88. Minute den 1:2-Anschlusstreffer erzielte. Mehr war für den Underdog dann aber doch nicht drin.

Bayern gibt sich in Chemnitz keine Blöße

Lass dich drücken: Sebastian Rudy und Robert Lewandowski (re.).
Lass dich drücken: Sebastian Rudy und Robert Lewandowski (re.).
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In der Vorbereitung lief beim FC Bayern nicht unbedingt alles nach Plan. Nach Plan lief aber der Pokalauftakt: Beim Chemnitzer FC sorgte Goalgetter Lewandowski mit einem direkten Freistoß für das erlösende 1:0 des Rekordmeisters (20.). Der Treffer war nur eine logische Konsequenz der großen bayerischen Dominanz. Der FCB war in allen Belangen haushoch überlegen und ließ zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran aufkommen, dass man den Platz als Sieger verlassen will. Allerdings musste sich das Team von Carlo Ancelotti ankreiden lassen, dass man den Sack nicht frühzeitig zumachte. So blieb den Himmelblauen lange ein Fünkchen Hoffnung. Das änderte sich nach dem Pausentee: Zuerst schloss Coman einen Konter klasse ab (51.), dann bejubelte Lewandowski sein zweites Tor des Tages (60.), ehe Ribery per direktem Freistoß (79.) und Hummels (89.) für das standesgemäße 5:0 in Sachsen sorgten. Bemerkenswert: Es war der 30. Pokalsieg der Bayern in Folge gegen einen unterklassigen Gegner.

Starker Springer ärgert die Mainzer

Der 1. FSV Mainz 05 musste bei Regionalligist Lüneburger SK trotz klarer Feldvorteile eine Zeit lang zittern. Zwar waren die Rheinhessen nach einer exzellenten Vorlage von Maxim und einem folgenden Kopfball von Muto recht früh in Führung gegangen (13.), doch die Gastgeber glichen wie aus dem Nichts aus: Vobejdas abgefälschter Fernschuss landete hinter Adler in den Maschen (31.). Der Nullfünfer drängten in der Folge vehement auf die neuerliche Führung, bissen sich zunächst aber die Zähne am gut aufgelegten Schlussmann Springer aus und hatten zudem Pech, als Referee Sven Jablonski nach 36 Minuten eine kernige Attacke gegen Maxim für nicht strafstoßwürdig hielt. Etwas später ertönte der Pfiff jedoch, nachdem Wolk Muto gefoult hatte. Die Verantwortung übernahm Brosinksi, der Springer verlud und so dem FSV die Pausenführung bescherte (45.). Nach dem Seitenwechsel räumte Muto mit seinem zweiten Treffer des Tages alle Restzweifel aus dem Weg (61.). Beim 3:1 blieb es dann auch.

Das Original: Das Bundesliga-Managerspiel des kicker

Cordobas erstes Pflichtspieltor für Köln

Weitaus klarer gestaltetet der 1. FC Köln sein Spiel bei der Leher TS. Die Geißböcke brachten beim Fünftligisten zwar eine Weile, um auf Touren zu kommen, legten den Grundstein für den späteren Sieg letztlich aber noch in Hälfte eins: Zunächst traf Bittencourt durchaus sehenswert in den linken Winkel (28.), ehe Sörensen im Anschluss an eine Ecke das 2:0 nachlegte (34.). Die Kölner rissen sich offensiv aber kein Bein aus, machten nicht mehr als nötig, ganz nach dem Motto "Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss." Das reichte allerdings vollkommen aus, um das Ticket für die nächste Runde zu buchen. Am Ende war es dann auch deutlich, zumal die Leher einen Platzverweis kassierten - Hashemi hatte auf der Linie per Hand geklärt. Der folgende Elfmeter resultierte schließlich im ersten Pflichtspieltreffer von Cordoba für Köln (51.). Danach kam es noch dicker für den Außenseiter - die Kölner kamen über Zoller (69.) sowie Guirassy (75.) zu einem klaren 5:0-Triumph.

Frankfurt: Erst der Schock, dann der Jubel

Ach du Schreck: Frankfurts David Abraham (re.)sieht die Rote Karte.
Ach du Schreck: Frankfurts David Abraham (re.)sieht die Rote Karte.
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Die Frankfurter Eintracht erwischte beim TuS Erndtebrück in Siegen einen denkbar schlechten Start: Abraham vertändelte den Ball und sah anschließend wegen einer Notbremse an Nishiya die Rote Karte. Doch auch mit zehn Mann erwiesen sich die Hessen als bessere Mannschaft, die sich in einer intensiven und ziemlich umkämpften Partie durchaus Chancen erspielte und nach 35 Minuten netzte: Über Tawatha und Haller landete der Ball bei Chandler, der sauber vollendete - 1:0. In der 72. Minute war die Messe gelesen, als Gacinovic die gegnerische Abwehr düpierte und sehenswert auf 2:0 stellte. Damit nicht genug, denn Neuzugang Haller erzielte auch noch seinen Premierentreffer für die Eintracht und markierte damit zugleich den 3:0-Endstand (76.).

Eichede verkauft sich teuer, doch der FCK siegt

Gut und teuer verkaufte sich der SV Eichede gegen den 1. FC Kaiserslautern. Eine Überraschung blieb dem Fünftligisten jedoch verwehrt: In Lübeck sorgten Osawe (17.; 70.), Atik (40.) und Moritz (85.) für einen ungefährdeten 4:0-Sieg.

Schimmers Platzverweis lässt Haching einbrechen

Ein schweres Spiel hatten die Heidenheimer vor ihrem Gastauftritt bei der SpVgg Unterhaching erwartet. Und das traf dann auch zu - zumindest über weite Strecken der ersten Hälfte. Die Hachinger zeigten Zähne und boten den Schwaben Paroli, gerieten aber noch vor der Pause in Rückstand: Beermann war nach einer Ecke zur Stelle und brachte den Zweitligisten nicht unverdient in Führung (44.). Der FCH hatte mehr vom Spiel und bog nach Wiederanpfiff endgültig auf die Siegerstraße ein. Zu Passe kam den Schwaben dabei ein Platzverweis für Schimmer, der etwas zu forsch einen Konter unterbinden wollte (65.). In Unterzahl fiel die SpVgg dann ein wenig auseinander und musste durch Beermann (74.), Glatzel (80.) und Pusch (86.) weitere Treffer einstecken. Heidenheim reist demnach mit einem 4:0 im Gepäck nach Hause.

drm

Bilder des Spieltages
DFB-Pokal, 2017/18, 1. Runde
DFB-Pokal, 2017/18, 1. Runde
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Der Pokal in Rostock beim Spiel Hansa gegen Hertha BSC.
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Vereinsdaten

Vereinsname:Bayern München
Gründungsdatum:27.02.1900
Mitglieder:284.000 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Säbener Straße 51-57
81547 München
Telefon: (0 89) 69 93 10
Telefax: (0 89) 64 41 65
E-Mail: service@fcb.de
Internet:http://www.fcbayern.de

Vereinsdaten

Vereinsname:Borussia Dortmund
Gründungsdatum:19.12.1909
Mitglieder:150.000 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Schwarz-Gelb
Anschrift:Rheinlanddamm 207-209
44137 Dortmund
Telefon: (02 31) 90 20 0
Telefax: (02 31) 90 20 105
E-Mail: info@bvb.de
Internet:http://www.bvb.de

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Vereinsname:SC Freiburg
Gründungsdatum:30.05.1904
Mitglieder:12.000 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Schwarzwaldstraße 193
79117 Freiburg im Breisgau
Telefon: (07 61) 38 55 10
Telefax: (07 61) 38 55 11 50
E-Mail: scf@scfreiburg.com
Internet:http://www.scfreiburg.com

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Vereinsname:1. FSV Mainz 05
Gründungsdatum:16.03.1905
Mitglieder:13.500 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Isaac-Fulda-Allee 5
55124 Mainz
Telefon: (0 61 31) 37 55 00
Telefax: (0 61 31) 37 55 033
E-Mail: info@mainz05.de
Internet:http://www.mainz05.de

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Vereinsname:1. FC Köln
Gründungsdatum:13.02.1948
Mitglieder:100.419 (25.09.2017)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:1. FC Köln
Geißbockheim
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Franz-Kremer-Allee 1-3
50937 Köln
Telefon: (02 21) 71 61 63 00
Telefax: (02 21) 71 61 63 99
E-Mail: service@fc-koeln.de
Internet:http://www.fc-koeln.de

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Vereinsname:SpVgg Unterhaching
Gründungsdatum:01.01.1925
Mitglieder:1.000 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Rot-Blau
Anschrift:Am Sportpark 1
82008 Unterhaching
Telefon: (0 89) 61 55 91 60
Telefax: (0 89) 61 55 91 688
Internet:http://www.spvgg-unterhaching.de/

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Vereinsname:1. FC Heidenheim
Gründungsdatum:01.01.2007
Mitglieder:2.600 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Rot-Blau-Weiß
Anschrift:Schloßhaustraße 162
89522 Heidenheim a. d. Brenz
Telefon: (0 73 21) 9 47 18 46
Telefax: (0 73 21) 9 47 18 01
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Internet:http://www.fc-heidenheim.de/

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Vereinsname:Eintracht Frankfurt
Gründungsdatum:08.03.1899
Mitglieder:45.105 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Rot-Schwarz-Weiß
Anschrift:Mörfelder Landstraße 362
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Vereinsname:1. FC Kaiserslautern
Gründungsdatum:02.06.1900
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Anschrift:Fritz-Walter-Straße 1
67663 Kaiserslautern
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