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12.08.2017, 13:39

Hertha: In Rostock mit zwei Spitzen

Dardai: "Wir wollen ins Pokalfinale"

Das Spiel von Hertha BSC am Montagabend bei Hansa Rostock bildet den Abschluss der ersten Runde des DFB-Pokals. "Auf uns wartet ein gut organisierter Gegner, der schon im Liga-Rhythmus ist", sagte Hertha-Trainer Pal Dardai am Samstagmittag in der Pressekonferenz. "Wir dürfen Hansa nicht unterschätzen, aber wollen natürlich eine Runde weitergehen - und unbedingt ins Pokalfinale."

Pal Dardai, Trainer Hertha BSC
Sein Wunsch-Fahrplan für den Pokal-Wettbewerb steht: Pal Dardai will ins Endspiel.
© imagoZoomansicht

Auch Manager Michael Preetz erklärte: "Wir wollen auch nach dem Abpfiff am Montagabend noch in dieser schönen Glaskugel liegen. Wir können uns noch gut an die letzten beiden Auftaktspiele (2015 in Bielefeld, 2016 in Regensburg, d. Red.) erinnern. Das waren auch schwierige Aufgaben. Aber am Ende stand das Weiterkommen, und das ist auch jetzt das Ziel." Während sich der Hauptstadt-Klub zu seinem Saisonziel in der Liga erst in der kommenden Woche äußern will, ist damit der Wunsch-Fahrplan für den Pokal-Wettbewerb mit dem Erreichen des Finales im Berliner Olympiastadion als Endstation klar umrissen. "Wir haben Erfahrungen gesammelt in den vergangenen beiden Jahren", so Dardai. Gegen Borussia Dortmund kam jeweils das Aus: 2015/16 zu Hause glatt mit 0:3 im Halbfinale, 2016/17 im Achtelfinale in Dortmund im Elfmeterschießen.

Mittelstädt droht auszufallen

Jetzt startet der Europa-League-Teilnehmer im nationalen Pokal den nächsten Anlauf. Während Neuzugang Mathew Leckie, der die Einheit am Freitag wegen der Geburt seiner Tochter verpasst hatte, am Samstag wieder mittrainierte und gegen den Drittligisten von der Ostsee spielen kann, droht Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt (Beschwerden am Fuß) auszufallen. Für ihn will Dardai Jordan Torunarigha in den 18er-Kader berufen, der erst vor einer Woche für die U 23 in der Regionalliga Nordost beim 2:0 in Luckenwalde sein Comeback nach einem Außenbandriss im Sprunggelenk und fast vier Wochen Pause gegeben hatte.

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Esswein stürmt neben Ibisevic - Jarstein hütet das Tor in der Liga und im Pokal

Zudem kündigte der Ungar an, in Rostock auf zwei Spitzen setzen zu wollen - neben Kapitän Vedad Ibisevic startet Alexander Esswein, der in neuer Rolle im Angriffszentrum in der Vorbereitung aufblühte. Im Tor werde "in Rostock und auch zum Bundesligastart Rune Jarstein stehen", erklärte Dardai. "Er ist unsere Nummer eins." Dennoch wird künftig zwischen den Pfosten rotiert: Thomas Kraft, seit 2011 im Verein und seit knapp zwei Jahren nur mehr die Nummer zwei, wird in den Europa-League-Spielen eingesetzt.

Mit der Vorbereitung zeigte sich Dardai alles in allem sehr zufrieden: "Es ist alles so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Trainingseinheiten in dieser Woche waren alle vernünftig. Die Stimmung ist gut, fast zu gut. Am Montagabend sehen wir dann, was unter Druck funktioniert und was vielleicht noch nicht."

Steffen Rohr

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