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09.02.2016, 16:18

Bochum: VfL fiebert dem Pokalspiel gegen Bayern entgegen

Trotz Sturm: Bochums Vorfreude ungetrübt

Am Aschermittwoch wartet das bisherige Saisonhighlight auf den VfL Bochum: Im Viertelfinale des DFB-Pokals empfängt die Revier-Elf Bayern München (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Zwar wurde die Vorbereitung auf die Partie durch ein Unwetter beeinträchtigt, doch die Stimmung könnte beim VfL kaum besser sein. Bochum fiebert dem Duell mit dem Rekordpokalsieger entgegen - und rechnet sich trotz Außenseiterrolle durchaus Chancen aus.

VfL Bochum
Wollen nach dem Sieg gegen Freiburg auch die Bayern ärgern: Die Spieler des VfL Bochum.
© picture-allianceZoomansicht

Zuletzt stand der VfL Bochum 1988 im Halbfinale des DFB-Pokals, dort würde man gerne wieder hin. Doch auf dem Weg dorthin wartet der denkbar schwerste Gegner: Der FC Bayern. Und als wenn die Begegnung mit den Münchnern nicht schon Herausforderung genug wäre, so mussten die Bochumer am Montag dem Sturmtief "Ruzica" in Nordrhein-Westfalen Tribut zollen und wegen Starkregen, Hagel und Sturm das Training schon nach zehn Minuten abbrechen. Am Dienstag konnte dann aber wieder wie gewohnt trainiert werden.

Doch auch diese wetterbedingten Widrigkeiten können dem VfL derzeit nichts anhaben, zu groß ist die Vorfreude auf die Partie gegen den Rekordmeister. "Wir sind topmotiviert, freuen uns auf das Spiel und wollen es genießen. Wir werden alles hineinwerfen, was in uns steckt", sagte Spielmacher Marco Terrazzino. Schließlich lief auch der Auftakt in das neue Jahr nach Plan, am vergangenen Freitag wurde der SC Freiburg mit 2:0 bezwungen. Im Anschluss gaben sich die Bochumer durchaus kampflustig: "Ja, wir wollen aufsteigen", sagte der ehemalige Mainzer und Schalker Tim Hoogland. Auch Sportchef Christian Hochstätter betonte, dass es nun an der Zeit ist, in der Liga "noch einmal oben anzugreifen."

Die Stimmung könnte also besser nicht sein, Kapitän Patrick Fabian befürchtet zwar, dass die Bayern "in 99 von 100 Spielen gewinnen", aber er äußerte die Hoffnung, dass dieses eine Spiel ja eventuell am kommenden Mittwoch ist. In eine ähnliche Richtung ging Torwart Manuel Riemann, der 2008 mit Wacker Burghausen in der ersten Pokalrunde gegen die Bayern an der Sensation geschnuppert und erst im Elfmeterschießen verloren hatte: "Wir haben gegen Freiburg gezeigt, wie leidenschaftlich wir spielen können. Das wollen wir auch gegen die Bayern und es irgendwie in die Verlängerung oder ins Elfmeterschießen schaffen."

Auch Vfl-Trainer Gertjan Verbeek gab sich trotz Bochums Außenseiterrolle am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel durchaus ehrgeizig: "Viele sagen, wir hätten nichts zu verlieren. Aber das stimmt nicht. Wir haben das Halbfinale zu verlieren." Deshalb wird sich seine Elf auch nicht nur hinten reinstellen, sondern durchaus die eigenen Chancen suchen. "Wir haben einen Plan und probieren auch Fußball zu spielen. Die Mannschaft muss an sich glauben, um ein richtig gutes Pokalspiel zu machen", fordert der Niederländer. Trotz dieses Highlights zählt für Verbeek aber vor allem die Leistung seiner Mannschaft in der Liga: "Wir wollen aufsteigen. Und dann ist das der Höhepunkt."

Die Bilanz spricht indes für die Bayern. In fünf Duellen in der Pokal-Historie gingen die Bochumer nur einmal als Sieger vom Platz: Im Mai 1968 erreichte der VfL mit einem 2:1-Sieg gegen Sepp Maier und Co. das Finale. Nun braucht man wieder "einen genialen Tag", um die Bayern zu bezwingen, meint Sportvorstand Hochstätter.

kon/SID/dpa

 
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