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28.10.2015, 23:16

Freiburg: Änderungen der Startelf fruchten nicht

Streich: "Wir hatten keine Chance"

Es kam anders, als viele erwartet haben. Das Duell des Tabellenführers der 2. Liga mit dem Schlusslicht der Bundesliga versprach zumindest eine enge Partie zu werden. Der SC Freiburg verlor jedoch deutlich mit 0:3 gegen den FC Augsburg. Trainer Christian Streich räumte nach dem Pokal-Aus ein: "Augsburg war besser, wir unterlegen." Den Schiedsrichter lobte er - trotz einer klaren Fehlentscheidung.

Kommentierte eine Fehlentscheidung gegen den SC Freiburg recht gelassen: Trainer Christian Streich.
Kommentierte eine Fehlentscheidung gegen den SC Freiburg recht gelassen: Trainer Christian Streich.
© imagoZoomansicht

Zwei Änderungen in der Startelf nahm der SC-Coach gegenüber dem 0:1 in der Liga beim FC St. Pauli vor - mit mäßigem Erfolg. Wie schon beim 5:0 in der ersten Pokalrunde beim HSV Barmbek-Uhlenhorst durfte Ersatztorwart und Neuzugang Patric Klandt zwischen die Pfosten. Der erfahrene Zweitligakeeper (229 Spiele für den FSV Frankfurt) vermochte seinem Team von hinten heraus jedoch keine Sicherheit zu verleihen. Im Gegenteil. Die hoch anlaufenden Augsburger störten den Spielaufbau der Freiburger effektiv und zwangen die Innenverteidiger häufig zu Rückpässen zum Torwart. Dabei offenbarte Klandt das eine oder andere Mal fußballerische Mängel.

Auch die Besetzung der Doppelsechs entpuppte sich zumindest als unglückliche Entscheidung. Kapitän Julian Schuster, in der Liga noch ohne Startelf-Einsatz, durfte an der Seite von Nicolas Höfler den gesetzten Amir Abrashi vertreten. Das neue Duo harmonierte nicht, wobei der sonst solide und auch gesetzte Höfler die schwächere Leistung bot und in der Pause folgerichtig von Abrashi abgelöst wurde. Da war das Spiel beim Stand von 0:2 aber schon fast gelaufen. Insbesondere beim zweiten Gegentreffer durch Alexander Esswein sahen Schuster und Höfler nicht gut aus.

Frantz hadert mit dem fehlenden Glück

"Augsburg war eiskalt vor dem Tor. Zwei Schüsse, zwei Treffer, wie aus dem Nichts", klagte ein enttäuschter Mike Frantz. Der Mittelfeldmann haderte auch mit dem fehlenden Glück: "Da geht der Ball an die Latte, da bekommst du keinen Elfmeter, obwohl es klar einer war." Für den Lattenkopfball in der 11. Minute zeichnete er selbst verantwortlich - es wäre der zwischenzeitliche Ausgleich gewesen. Und tatsächlich hätte der Sportclub beim Stand von 0:2 in der 28. Minute einen Strafstoß bekommen müssen, als Christoph Janker im Strafraum Christian Günter umklammerte und zu Fall brachte.

Trainer Streich kommentierte diese Entscheidung hinterher recht gelassen, in Begleitung einer Insider-Information. "Der Schiedsrichter kam schon in der Halbzeit zu mir als er die Fernsehbilder gesehen hatte und hat gesagt, dass er sich sehr ärgert. Ich finde es super, wenn man das so bekennt. Dann kann ich auch gut damit leben." Diese Fehlentscheidung zu akzeptieren, fiel wohl auch aufgrund des klaren Resultates leichter. So räumte der 50-Jährige unumwunden ein: "Augsburg war besser, wir unterlegen. Wir hatten keine Chance, weil wir in Sachen Tempo und Athletik nichts dagegensetzen konnten."

Carsten Schröter

DFB-Pokal, 2015/16, 2. Runde
SC Freiburg - FC Augsburg 0:3
SC Freiburg - FC Augsburg 0:3
Klare Sache

Bereits nach 45 Minuten hatte Freiburg mit Torwart Patrick Klandt das Nachsehen.
© picture alliance

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28.10.15
 
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weitere Infos zu Frantz

Vorname:Mike
Nachname:Frantz
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg
Geboren am:14.10.1986

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Vorname:Christian
Nachname:Streich
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg