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28.10.2014, 23:10

Überblick zur 2. Runde im DFB-Pokal

96 und Hertha raus - BVB mühelos - Horn rettet Köln

In den Spätspielen des Dienstags gewann Dortmund mit 3:0 bei St. Pauli. Der FCK siegte gegen Fürth souverän mit 2:0. Die Kölner retteten sich in Unterzahl in Duisburg ins Elfmeterschießen, in dem FC-Keeper Horn zum Matchwinner avancierte. In Dresden, wo es nach 90 Minuten zwischen Dynamo und Bochum 1:1 stand, traf Eilers zum umjubelten 2:1. Die Berliner Hertha musste sich in Bielefeld im Elfmeterschießen geschlagen geben. Bremen siegte im ersten Spiel unter seinem neuen Trainer Viktor Skripnik bei Drittligist Chemnitz. In Aalen stieg die erste Sensation: Hannover verlor 0:2 beim VfR. Die Partie in Offenbach begann wegen des Zuschauerandrangs später und endete mit einem 1:0-Sieg des OFC gegen den KSC.

Skripniks Erfolgserlebnis beim Debüt

Arbeit erledigt: Bremens Stürmer Di Santo traf zum 2:0-Sieg in Chemnitz.
Arbeit erledigt: Bremens Stürmer Di Santo traf zum 2:0-Sieg in Chemnitz.
© Getty ImagesZoomansicht

Werder Bremen hat im Spiel eins nach Robin Dutt ein Erfolgserlebnis eingefahren. Die Hanseaten siegten unter ihrem neuen Trainer Viktor Skripnik in der 2. Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten Chemnitzer FC mit 2:0. Mittelfeldspieler Bartels brachte Werder nach einer guten Anfangsphase der Sachsen etwas überraschend in Front. Mit dem Führungstor im Rücken spielte der Bundesligist souveräner und markierte durch di Santo kurz nach Wiederbeginn den zweiten Treffer. Damit war die Partie quasi entschieden, die Chemnitzer mühten sich zwar nach Kräften, doch der zuletzt verunsicherte SVW brachte den Vorsprung mühelos über die Zeit.

Pechvogel Gülselam - 96 fliegt raus

Die erste große Pokalsensation gab es in Aalen zu bestaunen, denn der Zweitligist VfR schlug die ziemlich indisponiert auftretenden Hannoveraner mit 2:0. Den Rückstand besorgte 96-Mittelfeldspieler Gülselam per Eigentor, das vorentscheidende zweite Tor markierte Klauß Mitte des zweiten Abschnitts. Die Niedersachsen ließen zu keiner Zeit erkennen, dass sie das höherklassige Team stellten und agierten speziell in der Offensive ohne Durchschlagskraft. Insofern war das Ausscheiden durchaus gerecht.

Arminia beendet Herthas Finaltraum - Schieber und Wagner ohne Nerven

Berlins Wagner scheitert entscheidend an Bielefelds Keeper Schwolow.
Berlins Wagner scheitert entscheidend an Bielefelds Keeper Schwolow.
© Getty Images

Auf der Bielefelder Alm entwickelte sich zwischen der Arminia und Hertha BSC im ersten Durchgang ein ausgeglichenes Duell, wobei der Drittligist zunächst die klar besseren Chancen verzeichnete. Zum Führungstor reichte es allerdings nicht, da Berlins Keeper Kraft mehrmals auf dem Posten war. Die Herthaner übernahmen nach rund 25 Minuten das Kommando, doch agierte die Luhukay-Elf in der Offensive viel zu harmlos. Dies wurde ein wenig besser nach der Hereinnahme von Ronny, doch nach 90 Minuten stand es trotzdem 0:0. Auch in der Verlängerung mussten beide Fanlager auf den Torjubel verzichten, so kam es zum "Glücksspiel" Elfmeterschießen. Dabei hatten dann die Ostwestfalen die besseren Nerven: Die Berliner Schieber und Wagner scheiterten an Bielefelds Keeper Schwolow, so dass der Drittligist mit 4:2 weiterzog.

Pintol nutzt Orlishausens Patzer

Regionalligist Kickers Offenbach stellte dem Zweitligisten Karlsruher SC ein Bein und steht im Achtelfinale. Nachdem die Partie am Bieberer Berg wegen des Zuschauerandrangs mit knapp 15-minütiger Verspätung begann, entwickelte sich eine muntere Partie, in der beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten. Die beste Chance hatte der KSC durch Gulde, der erst per Kopf scheiterte und im Nachsetzen drüberschoss. Den 1:0-Siegtreffer für den Viertligisten markierte Pintol aus kurzer Distanz, nachdem KSC-Keeper Orlishausen eine Freistoßflanke verpasste.

Immobile, Reus und Kagawa bringen BVB in die Spur

Gut in Schuss: Dortmunds Reus besorgte das 2:0 beim FC St. Pauli.
Gut in Schuss: Dortmunds Reus besorgte das 2:0 beim FC St. Pauli.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach der bitteren Lage in der Bundesliga zeigte sich Borussia Dortmund im DFB-Pokal wieder von seiner besseren Seite. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp gewann beim FC St. Pauli mit 3:0. Schon im ersten Abschnitt bog die Borussia auf die Siegerstraße ein und unterfütterte ihre Überlegenheit mit Toren von Immobile und Reus. Im zweiten Abschnitt konnten die Hamburger die Partie etwas ausgeglichener gestalten, mit großer Aggressivität ging die Meggle-Elf nun zu Werke, doch im Spiel nach vorne fehlten die klaren Aktionen. Als Tschauner mit einem Abschlag patzte, nutzte Kagawa das Geschenk zum 3:0-Endstand. Unter dem Strich zog der BVB souverän weiter.

Hofmann bestraft pomadige Fürther

Der 1. FC Kaiserslautern konnte sich im Duell mit dem Zweitliga-Konkurrenten SpVgg Greuther Fürth für die Niederlage am 6. Spieltag (1:2) revanchieren und schlug die Franken mit 2:0. Auch in dieser Partie fielen schon im ersten Durchgang die vorentscheidenden Tore. Erst markierte Hofmann in echter Mittelstürmer-Manier die Führung, ehe er noch vor dem Wechsel mit seinem zweiten Treffer die pomadige Abwehrarbeit der SpVgg bestrafte. Nach dem Seitenwechsel besann sich die Kramer-Elf ein wenig und fand besser in die Partie, doch an diesem Abend wollte bei den Franken vor dem gegnerischen Gehäuse fast nichts gelingen. Die Pfälzer indes gingen nicht mehr großes Risiko, so dass der Vorsprung der Runjaic-Elf bis zum Schlusspfiff nicht gefährdet war.

Dresden kann sich auf Eilers verlassen

In Dresden stieg das Duell zweier Traditionsvereine: Dynamo gegen den VfL Bochum. Nach 90 Minuten hieß es 1:1, so dass die Partie verlängert werden musste. In dieser stach Eilers früh zu und versetzte dem Zweitligisten den bitteren Genickschlag. Schon unmittelbar vor der Halbzeitpause gingen die Sachsen scheinbar durch Erdmann in Führung, doch Schiedsrichter Markus Wingenbach revidierte seine Entscheidung wegen eines Foulspiels von Fetsch und nahm den Treffer zurück. In Hälfte zwei jubelte dann zunächst der Zweitligist aus dem Revier, als VfL-Goalgetter Terodde zur Stelle war. Dresden erhöhte fortan weiter den Druck. Eilers ermöglichte mit dem Ausgleichstor zunächst die Verlängerung, ehe der Dynamo-Stürmer trotz eines kolossalen Fehlschusses und nach einer Ballvertändelung von Luthe endgültig zum Matchwinner avancierte.

Peszko fliegt - Horn rettet den FC im Elfer-Krimi

Der 1. FC Köln mühte sich beim Drittligisten MSV Duisburg über 120 Minuten, musste zudem ab der 71. Minute ohne Peszko auskommen, der mit der Roten Karte vom Platz flog. Bis dahin hätten die Domstädter entscheiden können, doch ihre besseren Chancen konnte die Stöger-Elf nicht verwerten. Die Zebras begannen schwungvoll, bauten jedoch schon vor der Pause ab. Erst in Überzahl hofften die Meidericher wieder auf die Sensation, doch der Bundesliga-Aufsteiger verteidigte geschickt und rettete sich zu zehnt ins Elfmeterschießen. Dabei hatte dann Horn die besten Nerven - der FC-Keeper hielt gleich die ersten beiden Elfmeter des MSV, so dass der Geißbock-Klub mit einem 4:1 ins Achtelfinale einzog.

Bilder des Spieltages
DFB-Pokal, 2014/15, 2. Runde
DFB-Pokal, 2014/15, 2. Runde
Bankdrücker

Prominente HSV-Bank: Rafael van der Vaart (re., neben Gojko Kacar).
© Getty Images

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28.10.14
 
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