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12.07.2013, 12:57

DFB erteilt Absage an Oberligisten

Schott Jena darf nicht nach Hamburg umziehen

Der SV Schott Jena freute sich erst vor kurzem noch über ein Traumlos in der 1. Runde im DFB-Pokal. Der Hamburger SV wurde dem Oberligisten zugelost. "Ein Heimspiel vor ausverkauftem Haus und einen Schuss aufs gegnerische Tor!", wünschte sich Trainer Steffen Geisendorf daraufhin. Mit dem ersten Wunsch könnte es nun eng werden. Jena erwägt gar einen Heimrechttausch, dem der DFB allerdings einen Riegel vorschob.

Ernst-Abbe-Sportfeld
Party auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld: Schott Jena muss im DFB-Pokal nach Alternativen suchen.
© imagoZoomansicht

Einsturzgefährdete Flutlichtmasten im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena bereiten dem SV Schott Jena große Probleme. Auf der Suche nach einem neuen Stadion in der Region handelte man sich zudem bisher nur Absagen ein, berichtet die Ostthüringer Zeitung. Da offen ist, ob das Jenaer Stadion am 4. August zur Verfügung steht, muss der SV Schott eine Alternative suchen.

RB Leipzig, das gegen den FC Augsburg spielt, sagte ab, weil der Platz im ehemaligen Zentralstadion "kein zweites Spiel binnen zwei Tagen verkraftet". Im Stadion der Freundschaft in Gera ist der Rasen noch nicht soweit, dass auf ihm Fußball gespielt werden kann. Zudem seien nach dem Hochwasser der Weißen Elster die Sanitäranlagen nur eingeschränkt nutzbar, teilte eine Sprecherin der Stadt mit. "Wir fragen noch in Halle an", wird Jenas Abteilungsleiter Jörg Triller zitiert.

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Es gibt noch weitere Stadien "zwischen Jena und Hamburg"

Demnach musste auch über einen weiteren Notfallplan nachgedacht werden. "Eine Option ist, die Partie nach Hamburg zu verlegen", sagte Triller der Zeitung. Gegen dieses Vorhaben legte der DFB jetzt allerdings sein Veto ein und schloss einen Tausch des Heimrechts des Oberligisten mit dem HSV aus. "Wir helfen Schott Jena, wo wir können. Aber selbst in dieser Notsituation verbieten unsere Statuten einen Heimrechtstausch", ließ DFB-Sprecher Stephan Brause verlauten. Ebenfalls sei es nicht gestattet, dass Schott Jena als Gastgeber in der Hamburger Arena auftritt. Brause verwies stattdessen darauf, dass es noch weitere Stadien "zwischen Jena und Hamburg" gibt, die als Alternative infrage kommen.

Derweil ist man in Jena optimistisch ob der stattfindenden Partie gegen die Hanseaten: "Wir haben noch drei Wochen und gehen fest davon aus, das Problem bis dahin in den Griff zu bekommen. Die Bemühungen des Betreibers gehen klar dahin, uns dieses Spiel der Spiele in Jena zu ermöglichen", äußerte sich SVS-Geschäftsstellenleiter André Toch gegenüber der dpa.

Angesichts der Zuversicht erster Firmen, die sich die Situation vor Ort bereits angesehen haben, erklärte Toch außerdem, dass "der Abbau eines jeden Mastes etwa zwei Tage in Anspruch nimmt und wir am Ende vielleicht noch mehr Zeit haben, als wir anfangs befürchtet hatten".

12.07.13
 
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