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26.02.2013, 15:10

Stuttgart: Torjäger hat Ladehemmung

Ibisevic freut sich über die Anteilnahme

Der VfB Stuttgart muss schon seit mehr als 15 Jahren auf einen Sieg im DFB-Pokal warten. Diese Saison haben sich die Schwaben den Pokal schon ganz früh als Ziel gesetzt. "Wir wollen unbedingt zu den letzten Vier gehören", sagte Bruno Labbadia vor dem Viertelfinale am Dienstag gegen den VfL Bochum (19 Uhr). Dabei soll Vedad Ibisevic helfen, auf den Bosnier war bisher in jeder Runde Verlass.

Vedad Ibisevic
Hat im Winter seine Torjägerqualitäten verloren: Vedad Ibisevic hofft auf den Pokal.
© picture allianceZoomansicht

VfB-Kapitän Serdar Tasci verdeutlichte, dass der VfB schon im Sommer das DFB-Pokal-Finale als Ziel ausgegeben hätte. Schließlich ist der Wettbewerb der kürzeste Weg nach Europa, und aktuell für Stuttgart angesichts der Ligaposition der leichtere. Auch Labbadia unterstrich am Dienstag nochmals: "Das Ziel hatten wir von Anfang an." Gleichwohl solle man sich jetzt nicht von den Endspielträumen ablenken lassen, auch das verdeutlicht Tasci. "Wir dürfen noch nicht ans Finale denken."

Der Zweitligist aus Bochum hat nichts zu verlieren und wird entsprechend locker in die Partie gehen ("Wir haben keine Scheu vor dem VfB Stuttgart", tönt Bochums Mittelfeldspieler Christoph Kramer). "Wir können keinen Gegner unterschätzen", warnt Labbadia sein Team. Er erwartet ein intensives Spiel gegen einen laufstarken VfL. "Bochum kommt über die Geschlossenheit, verteidigt sehr gut und setzt in der Offensive immer wieder Nadelstiche", so Labbadia.

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Der Coach sieht für sein Team die einmalige "Möglichkeit, über den März hinaus, noch in allen drei Wettbewerben vertreten zu sein. Wir wollen weiter alles versuchen." Und für Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic steht mit Blick auf ein mögliches Finale fest: "Wenn du soweit gekommen bist, willst du den Weg auch bis zum Ende gehen." Zuletzt ging der VfB den Weg 2007 fast bis zum Ende. Nach einem packenden Finale musste man sich dem 1. FC Nürnberg nach Verlängerung knapp geschlagen geben (2:3).

Damals wurde Cacau mit Tor und Roter Karte zur tragischen Figur. Der Brasilianer ist derzeit verletzt, Vedad Ibisevic soll für die nötigen Tore sorgen. Doch der Bosnier, im DFB-Pokal noch nie so weit, hat derzeit Ladehemmung. Wettbewerbsübergreifend wartet er seit 742 Minuten auf einen Treffer. "Ich freue mich, dass alle mitzählen", sagt er mit einem Schmunzeln.

Vielleicht ist es für Ibisevic ja ein gutes Omen, dass ihm sein letzter Pflichtspieltreffer im Achtelfinale gegen den 1. FC Köln gelungen ist. Ohnehin hat er bisher in jeder Runde ein Tor erzielt. "Irgendwann wird schon mal einer reingehen", gibt er sich noch entspannt.

26.02.13
 

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weitere Infos zu Ibisevic

Vorname:Vedad
Nachname:Ibisevic
Nation: Bosnien-Herzegowina
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:06.08.1984

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