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25.10.2011, 22:56

Hoffenheim setzt sich gegen Köln durch

BVB souverän, HSV und Gladbach im Glück

Die ersten acht Teilnehmer des DFB-Pokal-Achtelfinales stehen fest. Die großen Sensationen blieben aus, auch wenn sich der Hamburger SV, der FC Augsburg und Gladbach zum Sieg zitterten. Souverän waren die Auftritte von Fürth, Bochum und Düsseldorf. Auch Dortmund gab sich gegen Dresden keine Blöße. Im einzigen Bundesligaduell hat Hoffenheim die Partie gegen Köln umgebogen.

BVB-Jubeltraube: Lewandowski (2. v.r.) hatte Dortmund gegen Dresden in Führung geschossen.
BVB-Jubeltraube: Lewandowski (2. v.r.) hatte Dortmund gegen Dresden in Führung geschossen.
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Das Stadion in Dortmund war komplett in schwarz und gelb getaucht. BVB gegen Dynamo Dresden! Der Zweitligist war seit drei Partien ungeschlagen, feierte zwei Auswärtssiege in Folge und kam mit der Empfehlung, in Runde eins gegen Leverkusen beim 4:3 n.V. noch ein 0:3 umgebogen zu haben. Im Signal-Iduna-Park hingen die Trauben allerdings zu hoch. Nach einem souveränen und konzentrierten Auftritt steht Dortmund durch einen 2:0-Erfolg in der Runde der letzten 16. Die Borussia dominierte die Partie über die gesamte Distanz. Nach knapper Pausenführung entschied die Klopp-Elf die Partie gegen das kampfstarke, aber offensiv zu harmlose Dynamo Mitte des zweiten Durchgangs durch Götze.

Trier nötigt dem HSV alles ab

Der krisengeplagte Hamburger SV ist eine Runde weiter, hat sich allerdings alles andere als mit Ruhm bekleckert. Am Ende steht aber der erste Sieg für den neuen Trainer Thorsten Fink, Pokalschreck Trier kann derweil erhobenen Hauptes in den Ligaalltag zurückkehren.

Der Außenseiter nutzte in der ersten Hälfte seine einzige Chance und führte nach 45 Minuten 1:0. Der HSV hatte nach dem Rückstand zwar optische Vorteile und deutlich mehr Ballbesitz, verzeichnete in Hälfte eins aber keine einzige Tormöglichkeit! Der West-Regionalligist zwang den HSV dann auch noch in die Verlängerung. Der Bundesligist diktierte im zweiten Durchgang das Geschehen, doch mehr als das 1:1 durch Berg ließ der Viertligist nicht zu. Im Nachsitzen allerdings hatten die Fink-Schützlinge dann das bessere Ende für sich. Nachdem Trier in der ersten Hälfte der Verlängerung noch die besseren Gelegenheiten besaß, war es Nationalspieler Aogo, der mit einem herrlichen Freistoß in den linken Winkel zum viel umjubelten Matchwinner avancierte.

Hoffenheim steigert sich und dreht die Partie

Mit einem glücklichen und knappen 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln spielte sich die TSG Hoffenheim ins Achtelfinale. Köln zeigte sich nach der derben 0:5-Schlappe beim BVB erholt, ging früh in Führung und lieferte ein richtig gutes Auswärtsspiel. Doch zwei Aussetzer kurz vor und nach der Pause beendeten die Träume von einer weiteren Pokalpartie in diesem Kalenderjahr. In der zweiten Halbzeit verdiente sich Hoffenheim mit einer klaren Leistungssteigerung zumindest ansatzweise den Erfolg und tanzt so weiter auf zwei Hochzeiten.

Greuther Fürth liegt dem SC Paderborn nicht

Die SpVgg Greuther Fürth schreibt ihre Erfolgsstory fort. Die Franken siegten in einem unterhaltsamen Spiel gegen den SC Paderborn mit 4:0. Den Grundstein zum späteren Erfolg legte der Tabellenführer der 2. Liga durch Pekovic (5.), Nöthe (29.) und Occean (35.) bereits in der ersten Hälfte. Die Ostwestfalen bewiesen zwar nach dem hohen Rückstand durchaus Moral und waren lange Zeit um eine Wende bemüht - allerdings begrub ein Platzverweis des zuvor eingewechselten Palionis nach einer Stunde alle Hoffnungen der Gäste. Der SCP musste somit nach zuletzt acht ungeschlagenen Spielen in Folge mal wieder eine Niederlage einstecken - und dass just gegen die Mannschaft, gegen die sie zuletzt verloren hatten (0:1). Das Kleeblatt hingegen blieb auch im 13. Pflichtspiel in Serie unbezwungen.

Gladbach hilft erst das Elfmeterschießen

Der 1. FC Heidenheim verpasste auf der Ostalb die nächste Pokal-Sensation denkbar knapp. Der Drittligist, der in der ersten Runde Werder Bremen aus dem Wettbewerb geworfen hatte, trotzte Borussia Mönchengladbach über 120 Minuten ein torloses Remis ab. Im Elfmeterschießen zeigten dann die "Fohlen" zuvor nicht präsentierte Treffersicherheit, während Spann und Tausenpfund die Nerven vom Punkt versagten.

Pechvogel Benjamin bringt Fortuna in die Spur

Gratulation: Düsseldorfs Beister (li.) bejubelt das 2:0 von Teamkollege Rösler.
Gratulation: Düsseldorfs Beister (li.) bejubelt das 2:0 von Teamkollege Rösler.
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Fortuna Düsseldorf bestätigte seine Heimstärke auch im DFB-Pokal. Im Duell der Zweitligisten gegen den TSV 1860 München feierte die Elf von Norbert Meier einen ungefährdeten wie verdienten 3:0-Sieg und steht somit erstmals wieder seit der Saison 1998/99 im Achtelfinale. Für die Fortuna, die zu Hause seit 21 Spielen schon ungeschlagen ist, war es der elfte Heimspielerfolg in Serie. Allerdings profitierten die Nordrhein-Westfalen zunächst von einem Eigentor. Pechvogel Benjamin flog kurz vor Schluss auch noch vom Platz. Doppeltorschütze Rösler avancierte zum Matchwinner für Düsseldorf.

Bochum dominiert, Haching zeigt Nerven

Die SpVgg Unterhaching konnte in der zweiten Runde des DFB-Pokals nicht an den Überraschungssieg gegen den SC Freiburg anknüpfen: Gegen den VfL Bochum verlor die Elf von Heiko Herrlich deutlich mit 1:4. Die Bochumer dominierten die Partie, konnten das Ergebnis aber erst mit einem Doppelschlag durch Federico (72.) und Chong Tese (75.) deutlich gestalten. Haching leistete sich zudem den Luxus eines von Tunjic vergebenen Elfmeters, Luthe hatte gehalten.

Augsburg zittert sich zu schmeichelhaftem Sieg

Ein im Vergleich zum letzten Bundesliga-Auftritt (1:1 gegen Bremen) auf zehn (!) Positionen veränderter FC Augsburg lieferte beim Viertligisten RB Leipzig eine insgesamt enttäuschende Vorstellung ab. Der couragierte Regionalligist erarbeitete sich Vorteile und war einem Treffer sogar näher als der Bundesligist, der sich bei Werner und Torschütze Brinkmann bedanken konnte, dass auf dem Weg ins Achtelfinale am Ende doch noch ein schmeichelhafter Zittersieg stand.

Bilder zu den Dienstagsspielen
HSV zittert, BVB entspannt, Fürth furios
Dresdens Pote gegen Kehl (unten)
Schwere Last

Auch der spektakuläre Einsatz von Mickael Poté, den hier BVB-Kapitän Sebastian Kehl Huckepack nimmt, konnte das Dresdner Ausscheiden nicht verhindern.
© Getty Images

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