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17.08.2010, 09:55

Blamage für St. Pauli und 96 - Victoria besiegt RWO

Bayern standesgemäß, Schalke knapp

Pokal-K.o. für den FC St. Pauli und Hannover 96, Fast-Pleite für Trainer Steve McClaren und den VfL Wolfsburg, Kantersieg für Bayer Leverkusen sowie eine Reihe von Zitterpartien: Die "Underdogs" machten den Favoriten in der ersten Hauptrunde des 68. DFB-Pokals das Leben schwer. Bis zur 44. Minute hielt auch Germania Windeck ein 0:0 gegen die Bayern - doch dann kamen Klose und Ribery! Schalke musste in Aalen bis zum Schluss bangen, ist jedoch dank Farfan weiter.

Klose bereitet das 2:0 vor
Sekunden vor der Pause: Miroslav Klose versetzt Michael Cebulla und legt für Franck Ribery zum 2:0 auf.
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44 Minuten lang bot der Fünftligist Germania Windeck das, was sich die vielen Zuschauer im Rhein-Energie-Stadion in Köln erhofft hatten: eine konzentrierte Abwehrleistung mit einigen frechen Gegenstößen! Höhepunkt war die Riesenchance für Kessel (22.), der frei vor Butt auftauchte und das Außennetz traf. Ansonsten stand die Germanen-Abwehr um Ex-Profi Kukielka stark unter Druck. Sie hielt bis kurz vor der Pause Stand. Dann flankte Contento nach innen, wo Klose am schnellsten schaltete: 0:1. Wenige Augenblicke später legte der Nationalstürmer für den lauernden Ribery zum Pausenstand auf (45.+1).

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Das Spiel war entschieden, und im zweiten Abschnitt übten die Bayern die totale Kontrolle aus, ohne sich über die Maßen anstrengen zu müssen. Kroos und Gomez stockten im Schlussakt mit sehenswerten Toren noch auf. Windeck durfte sich über ein respektables Ergebnis und eine Rekordzuschauerzahl für Amateure in Pokal-Erstrundenspielen freuen (41.100). Bayern-Coach Louis van Gaal lobte die Amateure via "Sky" ("Die haben sehr gut gespielt"), stufte das Spiel seiner Elf zugleich aber auch als "das schlechteste Spiel von unserer Vorbereitung" ein.

Farfan kann's mit Fuß und Kopf

Farfan trifft zum 1:0 für Schalke in Aalen
Mann des Abends in Aalen: Doppeltorschütze Jefferson Farfan trifft hier zum 1:0 (li. Scheuringer).
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Danach waren die "Königsblauen" dran: Beim Drittligisten VfR Aalen schien der Weg spätestens nach Schöns früher Roter Karte (Notbremse gegen Jones, 18.) geebnet. Doch die besseren Chancen hatte anfangs der freche Außenseiter (Lechleiter). Wie auch zuvor in Köln fiel kurz vor der Pause das Führungstor für den Favoriten: Farfan traf nach Edus Kopfballvorlage (41.). Sekunden nach Wiederanpfiff schraubte der Peruaner das Ergebnis per Kopf auf 2:0. Der Käse war vermeintlich gegessen, ehe Bauer per Strafstoß (Metzelder an Soriano, 82.) noch für eine spannende Schlussphase sorgte. Am Ende kam Schalke verdient durch auf der Ostalb.

Der HFC überrascht die Eisernen

Der Hallesche FC überraschte Union Berlin, gewann mit 1:0 und sorgte dadurch für das Erstrundenaus der "Eisernen" im DFB-Pokal.

Die Köpenicker waren zwar über weite Strecken optisch überlegen, konnten daraus aber kein Kapital schlagen und wurden nach 36 Minuten durch Klippel, der nach einem Freistoß per Kopf traf, eiskalt erwischt. In der Folge drängte der Zweitligist auf den Ausgleich, konnte den dichten Abwehrriegel der Hallenser aber nicht mehr knacken.

Die erste DFB-Pokal-Runde in Bildern
Bayern standesgemäß, Schalke knapp
Jefferson Farfan hebt den Ball elegant über Aalens Tim Bauer.
Torschützen-Duell

Jefferson Farfan hebt den Ball elegant über Aalens Tim Bauer. Der S04-Stürmer hat mit einem Doppelpack Schalke auf die Siegerstraße gebracht, Bauer sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter für eine spannende Schlussphase.
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Offenbach weiter in Topform

Von Anpfiff an legte der OFC los wie die Feuerwehr und ließ keinerlei Klassenunterschied erkennen. War es bis zum Führungstreffer der Offenbacher noch ein offenes Spiel, so begann der Drittligist mit der Führung im Rücken, den Bundesligaabsteiger zu dominieren. Beim VfL Bochum ging auch in der zweiten Hälfte wenig zusammen, so dass die Kickers nie in Gefahr gerieten, das Spiel zu verlieren. Nachdem die Hausherren einige Chancen zur Entscheidung liegen gelassen hatten, sorgte der überragende Berger in der Schlussphase für die endgültige Entscheidung.

Wolfsburg rettet sich spät

Glanzlos und etwas glücklich setzte sich der VfL Wolfsburg beim Regionalligisten Preußen Münster durch. Bei schwierigen äußeren Bedingungen - Dauerregen hatte den Platz tief und seifig gemacht - brauchten die "Wölfe" eine lange Anlaufzeit. Eine Blamage verhinderte schließlich der eingewechselte Grafite, der drei Minuten vor dem Ende zum entscheidenden 2:1 traf.

Van Nistelrooy schießt Torgelow ab

Der Hamburger SV bekleckerte sich bei Torgelow mit einer schwachen spielerischen Vorstellung nicht gerade mit Ruhm. Nach ausgeglichenem ersten Durchgang nutzte der Bundesligist die nachlassenden Kräfte des fünftklassigen Underdogs zu einem standesgemäßen Erfolg und steht in der nächsten Runde. Matchwinner war Ruud van Nistelrooy.

Vollspann: Albert Bunjaku erzielt das 1:0 für Nürnberg in Trier.
Vollspann: Albert Bunjaku erzielt das 1:0 für Nürnberg in Trier.
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Club quält sich in die nächste Runde

Bundesligist 1. FCN reichten zwei lichte Momente von Bunjaku und Ekici zum Weiterkommen, bedanken muss sich der Club vor allem bei Keeper Raphael Schäfer, der seinen Kasten mit einigen Glanzparaden sauber hielt. Bei Nieselregen und trübem Wetter enttäuschten die Franken im Moselstadion nicht nur in der Defensive, auch offensiv fehlte die Durchschlagskraft. Trier ärgert sich über eine ungenügende Chancenauswertung bei wenigen, aber hochkarätigen Möglichkeiten.

Mainz gerät in Bedrängnis

Der 1. FSV Mainz 05 zog trotz schwacher Leistung durch einen knappen 2:1-Erfolg beim Oberligisten Berliner AK in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Die Tuchel-Elf war zwar über weite Strecken spielbestimmend, präsentierte sich aber zu ideenlos und musste nach Kesers Anschlusstreffer kurz vor dem Ende noch einmal zittern.

Schuss ins Glück: Rahn trifft per schönem Freistoß entscheidend gegen Oberhausen.
Schuss ins Glück: Rahn trifft per schönem Freistoß entscheidend gegen Oberhausen.
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Wenn am kommenden Samstag die zweite Runde ausgelost wird, ist auch ein Fünftligist noch im Topf: Der SC Victoria Hamburg, der zuletzt mehrfach aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg in die Regionalliga verzichtet hatte, schaltete sensationell Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen aus und darf sich über einen warmen Geldregen freuen. Stephan Rahn tat es seinem älteren Bruder Christian - einst Nationalspieler und aktuell für Greuther Fürth am Ball - gleich, indem er nach einer knappen halben Stunde einen Freistoß punktgenau zum 1:0-Sieg versenkte. Aus Oberhausens 90-minütiger Überlegenheit sprangen hingegen lediglich drei Aluminium-Treffer heraus.

Köln kann sich auf Mondragon verlassen

In einer fairen Partie spielte Köln in Meuselwitz der frühe Führungstreffer in die Karten. Die Geißböcke kontrollierten Ball und Gegner, der zunächst nur selten gefährlich wurde und legte noch vor der Pause nach. Nach Wiederanpfiff tat der FC nicht mehr viel und hatte es seinem Keeper Mondragon zu verdanken, dass es beim unermüdlich rackernden Regionalligist nicht noch einmal spannend wurde.

Koblenz blamiert Düsseldorf

In einer vom Kampf geprägten Partie rang die TuS Koblenz die klassenhöhere Fortuna aus Düsseldorf nieder. Auf schwerem Geläuf und bei Dauerregen störten viele leichte Fehler und vor allem Fouls den Spielfluss. Im ersten Durchgang hätten die Fortunen bei zwei Großchancen in Führung gehen müssen, doch insgesamt kam vom Zweitligisten zu wenig, so dass sich Koblenz den Pokal-Coup durch einen Rahn-Treffer kurz vor Schluss redlich verdiente.

Befreiender Jubel: Die Alemannen freuen sich über Högers (2. v. l.) Treffer in Essen.
Befreiender Jubel: Die Alemannen freuen sich über Högers (2. v. l.) Treffer in Essen.
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Verdienter Erfolg der Alemannen

Die Alemannia aus Aachen kam bei Schwarz-Weiß Essen zu einem 2:1-Sieg. Gegen den Fünftligisten waren die Aachener fast über das gesamte Spiel hinweg überlegen, gingen zu Beginn aber zu fahrlässig mit den eigenen Chancen um. So benötigten die Gäste einen Strafstoß (Höger, 26.), um gegen den Fünftligisten auf die Siegerstraße zu gelangen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Aachener zahlreiche Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Sie scheiterten dabei aber entweder am Aluminium oder an Essens Schlussmann Ritz.

Cottbus kommt mit blauem Auge davon

Zur Halbzeit sah Cottbus schon wie der sichere Sieger aus. Nach einem Elfmeter-Treffer und einem schönen Konter kurz vor der Pause führte der Zweitligist mit 2:0, und Heeslingen wirkte mausetot. Im zweiten Durchgang versuchten die Lausitzer, die Partie im Schongang nach Hause zu schaukeln. Ein Unterfangen, das beinahe schief gegangen wäre. Nachdem Heeslingen den Anschlusstreffer erzielt hatte, spielten sich die Amateure in einen Rausch und brachten den Zweitligisten ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. Einzig Pech und Konzentrationsschwächen im Abschluss verhinderten einen Erfolg des TuS Heeslingen gegen immer stärker nachlassende Cottbuser.

Samstag: Sandhausen im Wechselbad der Gefühle

Glücklich: Rafael brachte Augsburg in die Verlängerung, verschoss aber im Elfmeterschießen. Ohne Folgen.
Glücklich: Rafael brachte Augsburg in die Verlängerung, verschoss aber im Elfmeterschießen. Ohne Folgen.
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In einer lange Zeit einseitigen, vom Drittligisten aus Sandhausen dominierten Partie, wachte der FCA am Samstag erst sehr spät auf, rettete sich in der Schlussphase des Spiels mit zwei glücklichen Toren in die Verlängerung und schien dort das bessere Ende für sich zu haben. Doch Ristic köpfte in letzter Sekunde zum 4:4 ein und erzwang so das Elfmeterschießen. Hier zeigte sich Augsburgs Keeper Jentzsch bärenstark und entschied den packenden Pokalfight zugunsten der Fuggerstädter.

Elversberg ist nervenstärker als 96

Wenig Angst vor großen Namen aus der Bundesliga zeigte der SV Elversberg. Während in der ersten Hälfte Hannover noch überlegen war, jedoch keine Chancen herausspielen konnte, änderte sich das Spiel im zweiten Durchgang. Der Regionalligist spielte frech nach vorne und kam zu Chancen. Allerdings konnten die Saarländer keine davon nutzen. In der fälligen Verlängerung rettete sich der Regionalligist mit Glück und Geschick und brachte mit schwindenden Kräften das 0:0 über die 120 Minuten. Im Elfmeterschießen versagten Forssell die Nerven, während alle Elversberger vom Punkt verwandelten.

Die SpVgg Greuther Fürth feiert Haas

Sprungkraft: Braunschweigs Dogan versucht, Greuther Fürths Müller (re.) zu bremsen.
Sprungkraft: Braunschweigs Dogan versucht, Greuther Fürths Müller (re.) zu bremsen.
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In einem über weite Strecken rasanten und ansehnlichen Spiel fiel die Entscheidung im Duell zwischen der Eintracht aus Braunschweig und der SpVgg Greuther Fürth erst in der Verlängerung. Die Eintracht hatte dabei zahlreiche Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, nutzte diese aber nicht und musste in der Verlängerung nach einem "Traumtor" von Nehrig (91.) sogar einen Rückstand hinterherlaufen. Der eingewechselte Fetsch schaffte sogar den vielumjubelten Ausgleich (106.), doch als alles für ein Elfmeterschießen sprach, tauchte Haas auf und brachte die Franken eine Minute vor Schluss eine Runde weiter.

Gladbach hält sich schadlos

In einem kampfbetonten Spiel riss Bundesligist Borussia Mönchengladbach in Aue das Zepter nach einer halben Stunde an sich und erzielte die Führung. Erzgebirge egalisierte jedoch unmittelbar nach Wiederanpfiff, doch mit seinem größeren spielerischen Vermögen konterte die Borussia diesen Nackenschlag. Neuzugang Idrissou traf zur erneuten Führung, zum Matchwinner der Frontzeck-Elf avancierte Reus.

Blamage für die Kiez-Kicker aus St. Pauli

Kopfball ins Glück: Richter bringt Chemnitz entscheidend mit 1:0 gegen St. Pauli in Front.
Kopfball ins Glück: Richter bringt Chemnitz entscheidend mit 1:0 gegen St. Pauli in Front.
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Unter den Augen von Hans Meyer, der 1993/94 mit dem Chemnitzer FC ins Pokal-Halbfinale vorstieß und vor der Partie die Ehrenmitgliedschaft des CFC verliehen bekam, gelang den Sachsen die erste große Pokal-Überraschung der Saison: Der Viertligist schaltete dank eines frühen Kopfballtreffers von Kapitän Richter den FC St. Pauli aus. Die Hamburger agierten über die gesamte Spielzeit zu langsam und fehlerhaft, so dass in 90 Minuten lediglich eine Großchance heraussprang, die Torhüter Pentke vereitelte.

Cacau ist in blendender Form

Nach gutem Start und der frühen Führung für Babelsberg durch Stroh-Engel setzte sich die individuelle Klasse des VfB in Person von Cacau durch. Mit einem Doppelpack brachte der deutsche Nationalstürmer die Schwaben noch im ersten Durchgang auf die Siegerstraße. Nach dem Wechsel zogen sich die Schwaben weit zurück und ließen den SV kommen. Das gefährliche Spiel der Gross-Elf ging am Ende nicht schief, da Makarenko die beste Chance liegen ließ.

Pizarro weckt die Hanseaten

Werder Bremen trat im Ahlener Wersestadion zunächst sehr abwartend an, der Drittligist konnte so zumindest eine halbe Stunde lang dem Favoriten Paroli bieten, stand bei Alders Lattenkracher gar kurz vor der Führung. Ein Geniestreich von Pizarro weckte die Hanseaten endgültig aus ihrer Anfangslethargie und Werder spielte sich nun von Rot Weiss Ahlen kaum noch gefährdet locker in die zweite Runde. Im zweiten Durchgang legten Hugo Almeida und Co. noch drei Tore nach, während Neuzugang Arnautovic einen unspektakulären Pflichtspieleinsatz feierte.

Bayer schießt FKP ab: Helmes kennt keine Gnade

Pirmasens hielt gegen spielerisch überlegene, aber zunächst wenig zielstrebige Leverkusener im ersten Durchgang gut mit. Der Bundesligist tat nur das Nötigste, was dennoch zur Pausenführung reichte. Nach einem Blitztor der Werkself Sekunden nach Wiederanpfiff war die Partie entschieden, gegen den nun überforderten Oberligist fielen die Tore in der Folge wie die reifen Früchte. Nationalspieler Helmes traf dreimal, die Sturmpartner Kießling und Derdiyok beim 11:1-Schützenfest doppelt. Abwehrchef Hyypiä blieb zur Pause mit einer Knieverletzung in der Kabine.

Auch Ailton gelingt die Wende nicht

Der SC Freiburg behielt gegen Viertligist Oberneuland zwar verdient, aber dennoch glanzlos mit 1:0 die Oberhand. Die Breisgauer wiesen zwar vom Anpfiff weg die reifere Spielanlage auf und zeigten flüssige Ballzirkulation. Gegen eine vielbeinige Abwehr des Teams aus dem noblen Bremer Vorort mangelte es den Dutt-Schützlingen jedoch oft an der letzten Konsequenz und Präzision, um die Führung, welche Cissé mit einem wuchtigen Kopfball nach einer butterweichen Schuster-Flanke herstellte, höher zu schrauben. Im zweiten Durchgang agierte der Außenseiter zunehmend mutiger. Doch fehlten der Barten-Elf die Mittel, um mehr als nur Halbchancen zu kreieren. Daran änderte auch die Einwechslung des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs Ailton, der sein Pflichtspiel-Debüt für die Oberneuländer gab, nichts.

Arbeitssieg für Hertha BSC

Hertha BSC Berlin setzte sich mit 2:0 beim SC Pfullendorf durch. Die Berliner taten sich gegen den couragiert auftretenden Regionalligisten lange schwer, übernahmen mit zunehmender Spieldauer jedoch immer mehr die Kontrolle und stehen durch die Treffer von Ramos und Friend schlussendlich verdient in der nächsten Runde des DFB-Pokals.

"Löwen" zeigen erst spät den nötigen Biss

Trotz hoher Laufbereitschaft und einer tollen ersten Hälfte muss sich der Regionalligist SC Verl aus dem DFB-Pokal verabschieden. Gegen 1860 München gelang dem Außenseiter bereits in der 8. Minute der Führungstreffer durch Bertels, den das Team anschließend mit hohem Aufwand verteidigte. Doch im zweiten Durchgang schalteten die "Löwen" einen Gang höher und drehten dank zweier Aigner-Treffer die Partie.

BVB vermiest Baslers ersten Auftritt

Borussia Dortmund gewann beim Drittligisten Wacker Burghausen souverän mit 3:0 und vermieste damit Mario Basler das Debüt als Trainer auf der Bank der Oberbayern. Die Burghauser waren nahezu in allen Belangen unterlegen und gerieten durch Tore von Barrios (5.) und Subotic (14.) früh in Rückstand. Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Großkreutz (48.) bereits für die Vorentscheidung in einem einseitigen Spiel.

Jubelschrei: Hoffenheims Demba Ba, selbst Torschütze, freut sich mit Kollege Mlapa (re.), der beim Debüt traf.
Jubelschrei: Hoffenheims Demba Ba, selbst Torschütze, freut sich mit Kollege Mlapa (re.), der beim Debüt traf.
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Rostock schlägt sich früh selbst

Nur eine knappe Viertelstunde ging Hansas Defensivstrategie gegen 1899 Hoffenheim auf, dann brachten sich die Hausherren selbst auf die Verliererstraße. Drei individuelle Fehler in der Rostocker Abwehr führten innerhalb von 14 Minuten zu einem sicheren 3:0-Vorsprung für die Gäste. Noch in der ersten Hälfte konnten die Hoffenheimer auf 4:0 erhöhen und verbrachten mit dem sicheren Vorsprung im Rücken eine geruhsame zweite Hälfte. Gegen die nur noch im Schongang operierenden Gäste hatten die Rostocker zwar in Durchgang zwei mehr vom Spiel, doch an ein Kippen der Partie war nicht zu denken.

Freitag: FCK und Bielefeld mit Mühe weiter

Sorgte für die Wende: Lakic lässt sich von Amedick feiern.
Sorgte für die Wende in Osnabrück: Lauterns Lakic lässt sich von Amedick feiern.
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Lübeck ließ vor einem Jahr mit dem 2:1 n.V. gegen Bundesligist 1. FSV Mainz 05 aufhorchen, eine ähnliche Überraschung des Nord-Regionalligisten blieb am Freitagabend gegen Zweitligist Duisburg aus. Marheineke per Eigentor und Schäffler in der Nachspielzeit besiegelten das verdiente Aus.

Der damalige Drittligist Osnabrück kegelte 2009/10 auf Pokalebene gleich reihenweise Favoriten (HSV, BVB) aus dem Wettbewerb, auch als Zweitligist schienen die Lila-Weißen daran anzuknüpfen. Bundesliga-Aufsteiger Kaiserslautern lag bis in die Nachspielzeit hinten, ehe Lakic per Volleyschuss ausglich. In der Verlängerung stach Joker Hoffer doppelt zu.

"Wir versuchen mitzuspielen, auch wenn wir haushoch unterlegen sind", meinte Wilhelmshavens Trainer Wolfgang Steinach vor der Partie gegen Frankfurt, die Eintracht ließ den Nord-Regionalligisten aber nicht wirklich mitspielen. Amanatidis (21.) und Neuzugang Tzavellas (38.) mit einem Freistoß in den rechten Winkel machten in Durchgang eins schon alles klar, Ochs und Altintop legten in Hälfte zwei nach.

Das Bollwerk Regensburg, in vier Drittliga-Partien ohne Gegentor, konnte von der neuformierten Arminia aus Bielefeld nach einer Standardsituation dank Abelski geknackt werden. Ein Eigentor von Bollmann bescherte dem Jahn die Verlängerung und das Elfmeterschießen. Dort versagten aber Buch die Nerven, die Arminia ist weiter.

In direkten Zweitliga-Duellen setzten sich die Heimteams jeweils 2:0 durch. Aufsteiger Ingolstadt - mit Neuzugang Görlitz - hatte gegen den KSC zunächst Glück, schlug das Team von Markus Schupp durch Tore von Routinier Leitl und Torjäger Hartmann. Damit zieht der FCI erstmals in der Vereinsgeschichte in die zweite Runde ein. Der FSV Frankfurt konnte sich gegen Paderborn auf die Neuzugänge Tosunoglu und Sven Müller, der mit einem sehenswerten Schlenzer erfolgreich war, verlassen.

17.08.10
 
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