Auch Schalke und Bremen weiter
Torfestival für TSG und Bayern
Einen rabenschwarzen Tag erwischte die Frankfurter Eintracht am Mittwoch gegen den FC Bayern. Die Hessen mussten das Viertelfinale bereits nach einer halben Stunde abhaken - 3:0 stand es da schon für die spielstarken und konsequenten Bayern, die in Klose den überragenden Mann auf dem Platz hatten. Alles andere als stark war hingegen der Auftritt der vollkommen verunsichert wirkenden Skibbe-Elf: Die Defensive um den indisponierten Maik Franz ließ auch nach der Pause weitere Chancen zu, so dass Toni - sein erster Pflichtspieltreffer in dieser Saison - den 4:0-Endstand bereits in der 52. Minute herstellte.
Koblenz hielt nur eine Halbzeit dagegen
Letzlich klar und ebenfalls mit 4:0 setzte sich die TSG 1899 Hoffenheim gegen den vom Abstieg bedrohten Zweitligisten aus Koblenz durch. Dabei tat sich der Bundesligist allerdings 45 Minuten lang sehr schwer und fand kaum ein Mittel gegen die kompakten Gäste. Ein Freistoßtreffer nach der Pause löste dann jedoch den Knoten, und die Kraichgauer ließen ihren Gästen fortan nicht den Hauch einer Chance. Koblenz war nicht mehr in der Lage, ernsthaft Paroli zu bieten und kassierte eine deftige Pleite.
Leichtes Spiel für die Schalker
Dem 2:3 beim FSV Frankfurt folgte ein klares 0:3 im Pokal gegen Bundesligist Schalke 04: Der von einigen Fans des TSV 1860 München erhoffte Befreiungsschlag blieb aus. Zwar konnten die Löwen das Spiel lange offen gestalten, blieben aber im Spiel nach vorne zu harmlos. Nach Rafinhas Führungstreffer kurz vor der Pause reichte den Schalkern eine abgeklärte Leistung, um zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen zu bleiben.
Werder eine Nummer zu groß
Keine Probleme hatte auch Titelverteidiger Werder Bremen gegen Zweitligist Kaiserslautern, ins Viertelfinale einzuziehen. In einer temporeichen ersten Hälfte sorgten Pasanen und Borowski jeweils per Kopf für klare Verhältnisse, der eingewechselte Oehrl sorgte nach der Pause ebenfalls mit einem Kopfball für den 3:0-Endstand gegen phasenweise überforderte Lauterer. Die Schaaf-Elf setzte damit ihre Erfolgsserie mit nun 14 ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge fort.
VfB am Boden - Fürth mal außer Rand und Band
Ende Juli war der VfB Stuttgart zur Saisoneröffnung bei der SpVgg Greuther Fürth zu Gast. Gewann locker und leicht mit 5:0 und fuhr wieder nach Hause. Wie sich die Zeiten ändern. Marica, der seinerzeit in der 1. Minute den Torreigen eröffnete, hätte dem Spiel am Dienstagabend in Hälfte zwei die Wende geben können. Doch der Rumäne scheiterte freistehend vor Louboué (78.) und vier Minuten vor Schluss am Innenpfosten - und Fürth gewann das Pokalspiel mit 1:0! Ausgerechnet das VfB-Eigengewächs Bernd Nehrig erzielte in Hälfte eins den einzigen Treffer. Der 23-Jährige überwand Lehmann per Flachschuss und verschärfte damit die Krise am Neckar. Nach Pflichtspielniederlage Nr. 5 in Folge wächst der Druck auf das Team und Trainer Markus Babbel weiter.
Köln beendet die Trierer Träume
DFB-Pokal, Achtelfinale
Hannover rausgeworfen, Bielefeld rausgeworfen - an Köln gescheitert! Der FC beendete die Trierer Pokalträume mit einem klaren 3:0-Erfolg in der Moselstadt. Der von Mario Basler trainierte Regionalligist kam nach einem Doppelschlag des Bundesliga-Gastes nicht wie gegen Bielefeld wieder ins Spiel zurück. Novakovic und Mohamad hatten mit Abstaubertoren die Weichen vor der Pause gestellt. Der nach einer Sperre zurückgekehrte Maniche machte mit einem abgefälschten Weitschuss alles klar. Köln blieb im vierten Pflichtspiel in Serie ohne Gegentor und steht erstmals seit der Saison 2002/03 wieder im Viertelfinale. Damals scheiterten die "Geißböcke" mit 0:8 bei den Bayern.
Barletta und Siegert lassen Osnabrück träumen
Ebenfalls in der Runde der letzten Acht steht mit dem VfL Osnabrück auch noch ein Drittligist. Die Niedersachsen schickten nach dem HSV mit Borussia Dortmund einen weiteren Erstligisten geschlagen nach Hause. "Doppelpacker" Barletta sorgte für einen beruhigenden Pausenvorsprung, ehe Sahin die Westfalen zwischenzeitlich wieder hoffen ließ (55.). Sechs Minuten später hatte Barrios Pfostenpech. Der BVB war am Drücker - und der VfL konterte! Siegert schloss einen Tempogegenstoß eiskalt zum 3:1 ab (69.). Das war die Vorentscheidung in der Osnatel-Arena, auch wenn Barrios in der Nachspielzeit noch traf. Und die "Lila-Weißen" träumen weiter von Berlin.
Gleiches gilt für den FC Augsburg. Der Remis-Spezialist der Zweiten Liga - dort seit neun Spielen ungeschlagen - warf den MSV Duisburg mit 5:0 aus dem Wettbewerb. Torghelle stellte per Kopfball unterstützt von Duisburgs Larsen die Weichen für Augsburg (45.+1). Sekunden nach Wiederanpfiff packte Thurk einen Treffer drauf. Kurz darauf flog Caiuby mit Rot vom Platz, der Rest war Schaulaufen für die Luhukay-Elf.











