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MSV Duisburg

MSV Duisburg

1
:
3

Halbzeitstand
0:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


MSV DUISBURG
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.





60.
75.
90.












Ostwestfalen setzen sich mit 3:1 gegen Duisburg durch

Paderborn stellt die Partie auf den Kopf

Der SC Paderborn steht wie bereits im Vorjahr im Viertelfinale des DFB-Pokals. In der Runde der letzten 16 setzte sich der SCP im Zweitligaduell beim MSV Duisburg mit 3:1 durch. In einer lange ausgeglichenen Partie war der MSV zunächst die gefährlichere Mannschaft. Nach der Führung für die Zebras drehten die Ostwestfalen jedoch auf und stellten die Partie auf den Kopf.

SC Paderborn
Ausgleich: Paderborns Bernard Tekpetey (2.v.r.) lässt sich für sein Tor zum 1:1 feiern.
© imagoZoomansicht

Duisburgs Coach Torsten Lieberknecht veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:2-Erfolg gegen den SV Darmstadt 98 auf zwei Positionen: Wiegel begann nach abgesessener Gelbsperre für Hajri (Risswunde an der Wade), Verhoek ersetzte Iljutcenko (Bank).

Paderborns Trainer Steffen Baumgart nahm gegenüber dem 6:0-Kantersieg gegen die SpVgg Greuther Fürth drei Veränderungen vor: Ersatztorwart Ratajczak ersetzte wie angekündigt Zingerle zwischen den Pfosten, außerdem begannen Hünemeier und Gueye für Strohdiek und Zolinski (alle Bank).

Oliveira Souza ans Kreuzeck

Beide Mannschaften verzichteten auf eine Abtastphase und legten munter los. Erst verzog Hünemeier (3.), auf der Gegenseite spitzelte Engin den Ball frei vor Ratajczak knapp am Tor vorbei (5.). Sowohl Duisburg als auch Paderborn agierten offensiv und suchten nach Ballgewinn den direkten Weg nach vorne. Gueye verzog nach einer Nachlässigkeit von Seo aus leicht spitzem Winkel (11.), kurz darauf hatte der SCP das Glück auf seiner Seite: Ein wuchtiger Abschluss von Oliveira Souza knallte gegen das Kreuzeck (13.).

Nach turbulenten Anfangsminuten gönnte sich die Partie eine kurze Verschnaufpause - allerdings nur bis zur 23. Minute: Verhoek hielt seinen Kopf in einen Schuss von Oliveira Souza, erneut rettete der Querbalken für die Ostwestfalen. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Begegnung. Paderborn hatte zwar ein deutliches Übergewicht an Ballbesitz, fand gegen defensiv gut organisierte Zebras aber kein Durchkommen. Dem MSV boten sich nach Ballgewinn derweil immer wieder gute Chancen zum Kontern, die die Hausherren aber schwach zu Ende spielten.

Ratajczaks Geschenk - Tekpetey und Pröger drehen die Partie

Wie bereits Durchgang eins begann auch die zweite Hälfte turbulent. Verhoek legte eine Flanke von Wolze auf Oliveira Souza ab, der die Kugel im Strafraum mit der Hacke annahm und anschließend aus der Drehung abzog. Ratajczak ließ den wuchtigen, aber nicht sonderlich platzierten Schuss des Brasilianers zum 1:0 für Duisburg durchrutschen (47.). Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Tekpetey zog von der linken Seite an Wiegel vorbei ins Zentrum und schweißte den Ball zum 1:1 ins lange Eck (52.).

Doch damit nicht genug, denn kurz darauf stellten die Ostwestfalen die Partie schließlich komplett auf den Kopf. Pröger bekam auf der rechten Seite zu viel Platz von Seo, schloss im Strafraum ab - und traf zum 2:1 für Paderborn ins lange Eck (61.). Duisburg war nun gefordert, zunächst sorgte allerdings weiter der SCP für Gefahr: Klement scheiterte mit einer Volleyabnahme am Querbalken (70.). Auf der Gegenseite tauchte Oliveira Souza plötzlich frei vor Ratajczak auf, scheiterte aber am Schlussmann der Gäste (71.).

Antwi-Adjej macht den Deckel drauf

Stattdessen machten die Ostwestfalen kurz darauf den Deckel drauf. Bei einem Konter wurde Michel links im Strafraum freigespielt, der Angreifer bewies viel Übersicht und legte auf den eingewechselten Antwi-Adjej zurück, der ins verwaiste Tor zum 3:1 für die Gäste vollstreckte (76.). Duisburg gab sich zwar nicht auf, kam aber nicht mehr gefährlich zum Abschluss. So brachte Paderborn den Vorsprung am Ende souverän über die Zeit und erreichte wie bereits im Vorjahr ins Viertelfinale ein.

Duisburg tritt am Samstag (13.00 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth an. Zu gleicher Zeit gastiert Paderborn beim VfL Bochum. Am Sonntag (18.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) werden im Rahmen der ARD-Sportschau die Viertelfinalpartien ausgelost.

DFB-Pokal, 2018/19, Achtelfinale
MSV Duisburg - SC Paderborn 07 1:3
MSV Duisburg - SC Paderborn 07 1:3
Das Ziel fixiert

Torsten Lieberknecht kämpft mit dem MSV Duisburg in der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt. Mit seinem Team will er außerdem ins Pokal-Viertelfinale vorstoßen.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Wiedwald (4,5) - 
Wiegel (5)    
Bomheuer (4,5) , 
Nauber (4,5)    
Seo (4) - 
Schnellhardt (4)    
Engin (4)    
Oliveira Souza (3)    
Nielsen (3,5)    
Wolze (3)    
Verhoek (3,5)

Einwechslungen:
77. Stoppelkamp für Engin
81. Sukuta-Pasu für Nielsen
81. Iljutcenko für Schnellhardt

Trainer:
Lieberknecht
SC Paderborn 07
Aufstellung:
Ratajczak (4) - 
Dräger (3,5) , 
Schonlau (3) , 
Hünemeier (3)    
Collins (4)    
Vasiliadis (3)    
Pröger (2,5)    
Klement (3,5) , 
Tekpetey (2)            
Gueye (4,5)    
Michel (2,5)

Einwechslungen:
64. Antwi-Adjej     für Tekpetey
73. Zolinski für Gueye
87. Gjasula für Vasiliadis

Trainer:
Baumgart

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Oliveira Souza (47., Linksschuss, Verhoek)
1:1
Tekpetey (52., Rechtsschuss, Vasiliadis)
1:2
Pröger (61., Rechtsschuss, Michel)
1:3
Antwi-Adjej (76., Rechtsschuss, Michel)
Gelbe Karten
Duisburg:
Wiegel
(1. Gelbe Karte)
,
Wolze
(1.)
Paderborn:
Tekpetey
(1. Gelbe Karte)
,
Collins
(1.)

Spieldaten

MSV Duisburg       SC Paderborn 07
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 13 : 24 Torschüsse
 
gespielte Pässe 355 : 497 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 238 : 398 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 117 : 99 Fehlpässe
 
Passquote 67% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 42% : 58% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
05.02.2019 20:45 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
12509
Spielnote:  2
Paderborn kam gegen engagierte Duisburger in einer chancenreichen Partie stark zurück und zog verdient ins Viertelfinale ein.
Chancenverhältnis:
7:7
Eckenverhältnis:
4:6
Schiedsrichter:
Sven Jablonski (Bremen)   Note 2
blieb in einer unruhigen Partie stets gelassen, bewertete die Konfrontation von Wiegel und Collins (45.) korrekt.
Spieler des Spiels:
Bernard Tekpetey
bereitete Wiegel erhebliche Probleme und öffnete das Spiel mit seinem sehenswerten Schuss zum Ausgleich.

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