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FC Schalke 04

FC Schalke 04

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


FC SCHALKE 04
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.









60.
75.
90.












Wolfsburg präsentiert sich weitgehend harmlos

Burgstaller stellt Schalkes Weichen auf Halbfinale

Dank eines 1:0-Erfolgs gegen den VfL Wolfsburg zog der FC Schalke 04 ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Nach einem frühen Treffer verlagerte sich S04 vor allem auf die Defensivarbeit und ließ gegen weitgehend harmlose Gäste kaum etwas zu.

Koen Casteels, Jeffrey Bruma, Guido Burgstaller (v.li.)
Guido Burgstaller (re.) trifft zum 1:0 gegen den VfL.
© Getty ImagesZoomansicht

S04-Coach Domenico Tedesco nahm nach der späten 1:2-Niederlage zu Hause gegen Werder Bremen vier Änderungen in seiner Anfangsformation vor: Statt Caligiuri, Bentaleb, Konoplyanka (alle Bank) sowie di Santo (nicht im Kader) starteten Schöpf, Goretzka, Pjaca und Burgstaller.

Auch Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt rotierte im Vergleich zum 1:1 gegen den VfB Stuttgart in der Bundesliga: Jung, Gerhardt und Mehmedi (Startelfdebüt für den VfL) ersetzten Verhaegh, Didavi (beide Bank) und Steffen (nicht im Kader).

Burgstaller schließt clever ab

Die Partie präsentierte sich in den Anfangsminuten offen, wobei Wolfsburg sogar etwas mehr Ballbesitz hatte. Schalke indes ging gleich mit dem ersten gefährlichen Angriff in Führung. Nach einem Ballverlust im Strafraum der Gelsenkirchener wurde der VfL ausgekontert. Pjaca legte an der Mittellinie in den Lauf von Burgstaller, der sich halbrechts im Sechzehner der Gäste gegen Bruma behauptete und am Ende clever flach ins linke Toreck einschoss (10.). Es folgte eine Drangphase der Königsblauen. Pjaca zielte aber bei zwei guten Schussgelegenheiten jeweils ein gutes Stück am Tor vorbei (13., 15.).

Nach rund zehn Minuten flaute der Druck der Hausherren jedoch wieder deutlich ab, Wolfsburg erarbeitete sich mehr Spielanteile. Fährmann wurde nach einem tückischen Freistoß von Mehmedi von der linken Seite zum Eingreifen gezwungen und hätte sich dabei beinahe verspekuliert (24.). Nach dem folgenden Eckball hatte Schalke Glück, dass ein Dropkick von Malli aus rund 18 Metern nach zu kurzer Kopfballabwehr von Naldo von der Unterkante der Querlatte knapp vor die Torlinie prallte (24.).

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte verflachte das Spiel. Schalke verwaltete den knappen Vorsprung und störte das Aufbauspiel der Gäste erst ab der Mittellinie. Dem VfL fehlten wiederum die Ideen, um das Abwehrbollwerk der Königsblauen ins Wanken zu bringen. So blieb es zur Halbzeit bei der knappen S04-Führung.

Tisserand muss raus - VfL findet kein Mittel

Max Meyer (Mi.), Ralf Fährmann (re.)
Lattentreffer: Schalke mit Max Meyer (Mi.) und Ralf Fährmann (re.) mit bangem Blick auf den Ball.
© picture allianceZoomansicht

Nach der Pause veränderte sich am Spielgeschehen kaum etwas. Weiter fehlten den Wolfsburgern die Ideen, um die defensiv gut postierten Gelsenkirchener ernsthaft in Gefahr zu bringen. Zumindest diskutiert wurde indes nach einem strammen Schuss von Arnold an den ausgestreckten Arm von Nastasic im Strafraum (52.), Referee Christian Dingert entschied aber auch nach Rücksprache via Headset auf Weiterspielen. In der 61. Minute musste Schmidt beim VfL erstmals wechseln, weil sich Tisserand am Oberschenkel verletzt hatte, William kam in die Partie. Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte erhöhte der VfL-Coach dann das Risiko und verstärkte mit Didavi für Gerhardt (71.) und Osimhen für Guilavogui (80.) die Offensive. Doch diese Hereinnahmen brachten kaum bemerkbaren Erfolg.

Nur zweimal kam Wolfsburg in der Schlussphase halbwegs gefährlich in den Schalker Strafraum. Zunächst klärte Goretzka nach einem Kopfball von Didavi aus spitzem Winkel im eigenen Fünfmeterraum (85.), dann traf Malli nach einem raren gelungenen Spielzug des VfL den Ball nicht voll, sodass Fährmann mühelos hielt (89.). Zuvor hatte Harit mit einem Schuss vom Strafraumrand, den Casteels festhielt, auch für S04 eine nach der Pause seltene Gelegenheit. So blieb es beim knappen Sieg der Königsblauen.

Am Wochenende hat beide Mannschaften der Liga-Alltag wieder: Schalke tritt am Samstag (18.30 Uhr) bei Tabellenführer FC Bayern München an. Wolfsburg ist tags darauf (18 Uhr) in Bremen gefordert.

DFB-Pokal, 2017/18, Viertelfinale
FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 1:0
FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 1:0
Der Pott im Pott

Im vierten und letzten Viertelfinale des DFB-Pokals 2017/18 stand der begehrte Pokal an der Seitenlinie.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3,5)    
Kehrer (3,5) , 
Naldo (3)    
Nastasic (3,5) - 
Schöpf (3,5) , 
M. Meyer (3) , 
Oczipka (4)    
Goretzka (4) , 
Harit (3,5)    
G. Burgstaller (2,5)        
Pjaca (3)    

Einwechslungen:
76. Teuchert für Pjaca
90. + 3 D. Caligiuri für Harit

Trainer:
Tedesco
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3) - 
S. Jung (3,5) , 
Bruma (4,5) , 
Knoche (4) , 
Tisserand (3)    
Guilavogui (3,5)    
Arnold (4,5)        
Gerhardt (4,5)    
Malli (3,5) , 
Mehmedi (5)    
Origi (5)

Einwechslungen:
61. William     für Tisserand
71. Didavi für Gerhardt
80. Osimhen für Guilavogui

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
G. Burgstaller (10., Rechtsschuss, Pjaca)
Gelbe Karten
Schalke:
Oczipka
(1. Gelbe Karte)
,
Naldo
(1.)
,
G. Burgstaller
(1.)
Wolfsburg:
Mehmedi
(1. Gelbe Karte)
,
Arnold
(1.)
,
William
(1.)

Spieldaten

FC Schalke 04       VfL Wolfsburg
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 10 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 330 : 476 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 247 : 380 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 83 : 96 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 42% : 58% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 2 Abseits
 
Ecken 2 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
07.02.2018 20:45 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
50642
Spielnote:  5
sehr zerfahrenes, zum Ende hin richtig schlechtes Spiel ohne prickelnde K.-o.-Atmosphäre.
Chancenverhältnis:
2:2
Eckenverhältnis:
2:2
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 3
behielt die Übersicht, als es in der 2. Hälfte etwas unruhig wurde. Kein Handelfmeter gegen Nastasic (52.) zu pfeifen war diskutabel, kann aber nicht als klarer Fehler gewertet werden.
Spieler des Spiels:
Guido Burgstaller
ass er immer arbeitet und rennt und kämpft, ist bekannt. Diesmal überzeugte Guido Burgstaller zudem mit einer feinen Aktion, die das Siegtor brachte.

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