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Werder Bremen

Werder Bremen

3
:
2

Halbzeitstand
2:1
SC Freiburg

SC Freiburg


WERDER BREMEN
SC FREIBURG
15.
30.
45.






60.
75.
90.














Freiburg hadert mit irregulärem Gegentreffer

Viertelfinale! Bremer Traumstart ebnet den Weg

Werder Bremen steht nach einem knappen 3:2-Sieg gegen Freiburg im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Bremer legten durch eine furiose Anfangsphase den Grundstein für diesen Sieg. Allerdings hatten die Werderaner nach der Pause etwas Glück, denn das 3:1 war irregulär. Somit kam der Anschluss der Breisgauer schlussendlich zu spät.

Die Bremer jubeln über das 2:0 durch Florian Kainz.
Die Bremer jubeln über das 2:0 durch Florian Kainz.
© imagoZoomansicht

Bremens Trainer Florian Kohfeldt, dessen Vertrag am Monat verlängert worden war, nahm im Vergleich zum 2:2 gegen Mainz einen Wechsel vor: Gondorf rückte für Bauer (Bank) in die Startelf.

Der Freiburger Coach Christian Streich tauschte nach dem 3:3 in Augsburg gleich viermal: Stenzel, Stanko, Sierro und Kapustka rückten für Söyüncü, Terrazzino (beide Bank), Höfler (Rücken) und Kleindienst (Erkältung) in die Anfangsformation.

Bremer Traumstart durch Belfodil

Die Bremer legten fulminant los und gingen in der Anfangsphase gleich vorne drauf. Bereits nach drei Minuten zahlte sich dieses frühe Pressing aus. Belfodil eroberte den Ball, über Gondorf landete das Leder wieder beim Angreifer, der schob aus etwa 16 Metern platziert ins rechte Eck ein. Schwolow war noch leicht dran, konnte das Gegentor aber nicht mehr verhindern. Der SVW blieb am Drücker, Kainz verpasste aus kurzer Distanz das 2:0 (7.). Aber in der 20. Minute machte es der Österreicher besser: Nach tollem Zuspiel von Gondorf versetzte Kainz im Sechzehner Kübler und traf trocken ins kurze Eck.

Petersen eiskalt vom Punkt

Die Bremer hatten alles im Griff, von Freiburg war offensiv nichts zu sehen. Mitte des ersten Durchgangs wurde die Streich-Elf jedoch mutiger, Petersen prüfte Pavlenka aus spitzem Winkel (26.). Ein Treffer der Gäste zeichnete sich nicht wirklich ab, aber dann brachten die Hausherren die Breisgauer wieder ins Spiel. Veljkovic und Bargfrede grätschten im Strafraum gegen Ravet rein, Erstgenannter traf den Freiburger - Schiedsrichter Guido Winkmann zeigte auf den Punkt. Petersen nahm sich der Sache an und traf sicher ins rechte Eck (28.). Das Tor tat der jungen Mannschaft der Breisgauer gut, der SVW verlor etwas die Kontrolle. Bis zur Pause spielte sich viel im Mittelfeld ab, torgefährlich wurde keines der Teams mehr.

Bargfredes strittiger Treffer

Im zweiten Durchgang begannen die Gäste mutiger, wirklich gefährlich wurden sie allerdings nicht. Ravet setzte einen Warnschuss (52.). Der SVW tat sich offensiv schwer, kam kaum noch zu Chancen. Nach einem Standard wurde es allerdings mal richtig gefährlich: Der Ball wurde vor die Füße von Bargfrede geklärt, der zog sofort ab. Moisander fälschte noch leicht ab und zwang damit Schwolow zu einer Glanztat (62.). Die Werderaner hatten nun wieder eine bessere Phase, erneut zog Bargfrede aus etwa 17 Metern ab - drüber (65.). Die Hausherren blieben dran und kamen zum irregulären 3:1. Bargfrede fing Kochs Pass ab, marschierte los und schob den Ball ins rechte Eck. Aber Gondorf stand im Abseits und blockte Koch, die Fahne des Linienrichters war sogar oben. Schiedsrichter Winkmann gab nach Rücksprache mit seinem Kollegen den Treffer trotzdem - eine Fehlentscheidung. Videobeweis gibt es bekanntlich im Pokal nicht.

Ravet macht es noch einmal spannend

Nach diesem Rückschlag musste sich der Sportclub erst einmal fangen. Die Grün-Weißen kontrollierten die Partie mit viel Ballbesitz. In der 86. Minute hatte Eggestein die Chance, endgültig den Deckel drauf zu machen, er verzog hauchzart. Und so wurde es noch einmal spannend, weil Ravet drei Minuten vor dem Ende den Anschluss herstellte. Es gab vier Minuten Nachspielzeit, Freiburg warf noch einmal alles nach vorne. Zu einem Treffer reichte es aber nicht mehr und die Werderaner standen damit im Pokal-Viertelfinale. Damit blieb Bremen auch im 37. Pokal-Heimspiel unbezwungen - die letzte Heimniederlage im Pokal gab es für Werder am 13. April 1988, ein 0:1 im Halbfinale gegen Frankfurt.

Nach der Winterpause startet Bremen am 13. Januar (15.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Hoffenheim. Zur selben Zeit ist Freiburg in Frankfurt zu Gast.

kon

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (3) - 
Gebre Selassie (3,5) , 
Veljkovic (4) , 
Moisander (3)    
Augustinsson (3,5) - 
Bargfrede (3)        
Delaney (3,5) , 
Gondorf (2)    
Kainz (2,5)        
Belfodil (2,5)        

Einwechslungen:
75. M. Kruse für Belfodil
83. Johannsson für Gondorf
90. Ro. Bauer für Kainz

Trainer:
Kohfeldt
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (4) - 
Kübler (5) , 
R. Koch (4,5) , 
Stanko (4,5) , 
C. Günter (4) - 
Sierro (5)    
Haberer (4) - 
P. Stenzel (3)    
Kapustka (5)    
Ravet (2,5)        
Petersen (3)        

Einwechslungen:
46. Söyüncü (3) für Sierro
46. Terrazzino (3,5)     für Kapustka
75. Kath für P. Stenzel

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Belfodil (3., Rechtsschuss, Gondorf)
2:0
Kainz (20., Linksschuss, Gondorf)
2:1
Petersen (28., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Ravet)
3:1
Bargfrede (69., Rechtsschuss)
3:2
Ravet (87., Rechtsschuss, Haberer)
Gelbe Karten
Bremen:
Bargfrede
(1. Gelbe Karte)
Freiburg:
Terrazzino
(1. Gelbe Karte)
,
Ravet
(1.)

Spieldaten

Werder Bremen       SC Freiburg
Tore 3 : 2 Tore
 
Torschüsse 15 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 375 : 566 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 288 : 445 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 87 : 121 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 40% : 60% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 0 Abseits
 
Ecken 4 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
20.12.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
33519
Spielnote:  2,5
ein bis zum Schluss spannender Pokalfight mit vielen Torszenen, aber auch fußballerischen Abstrichen.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 5
kleinlich in der Zweikampfbewertung, richtig beim Elfmeter, dann aber mit dem entscheidenden Fehler: Es war falsch von Winkmann, seinen Assistenten zu überstimmen und das 3:1 zu geben, da Gondorf im Abseits stand und dann aktiv Koch wegblockte, als Bargfrede schoss.
Spieler des Spiels:

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