Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
SV Wehen Wiesbaden

SV Wehen Wiesbaden

1
:
3

Halbzeitstand
0:2
FC Schalke 04

FC Schalke 04


SV WEHEN WIESBADEN
FC SCHALKE 04
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Knappen souverän - Wehen mit guter Moral

Di Santo beendet Torflaute und bringt Schalke auf Kurs

Schalke hat seine Pflichtaufgabe im Pokal souverän gemeistert und beim Drittligisten Wehen Wiesbaden mit 3:1 gewonnen. Damit stehen die Knappen im Achtelfinale des DFB-Pokals. Di Santo stellte für die Gäste die Weichen auf Sieg und beendete damit seine Torflaute. Anschließend spielte es der Bundesligist souverän zu Ende, allerdings gab der Drittligist zu keiner Zeit auf und verdiente sich dadurch den Ehrentreffer.

Torflaute vorbei: Franco di Santo streckt nach seinem Treffer beide Hände gen Himmel.
Torflaute vorbei: Franco di Santo streckt nach seinem Treffer beide Hände gen Himmel.
© imagoZoomansicht

Wehen Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm nahm im Vergleich zum 5:0-Auswärtssieg bei den Würzburger Kickers zwei Wechsel vor: Reddemann und Mvibudulu rückten für Ruprecht (Magen-Darm-Probleme) und Dams (Bank) in die Startelf.

Schalkes Trainer Domenico Tedesco tauschte nach dem 2:0-Heimsieg gegen Mainz 05 dreimal: Coke, Konoplyanka und Bentaleb begannen für Caligiuri, Harit (beide Bank) und Goretzka (muskuläre Probleme).

Die Partie verlief, wie man es erwarten konnte: Schalke diktierte die Begegnung mit viel Ballbesitz, Wehen versuchte, nach Ballgewinnen schnell in die Spitze zu spielen. Der in der Anfangsphase sehr auffällige Bentaleb setzte eine erste Torannäherung - verfehlte das Ziel allerdings (7.). Die Hausherren waren mutig, Schäffler fand aus 16 Metern in Fährmann seinen Meister (13.). Für Königsblau versuchte es Meyer aus der Distanz - drüber (18.).

Di Santo beendet Torflaute

Die Anfangsphase war recht ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den Favoriten, der sich in der 26. Minute belohnte: Oczipkas Flanke landete bei di Santo, der nickte aus kurzer Distanz ein. Der Stürmer sank auf die Knie und dankte dem Himmel, dass seine Torflaute endlich vorbei ist. Der Angreifer hatte zuvor 598 Tage in keinem Pflichtspiel mehr getroffen (zuletzt beim 3:1-Sieg in Köln am 5. März 2016 erfolgreich). Der Treffer zeigte bei Wehen Wirkung - und Schalke schlug zum zweiten Mal eiskalt zu: Burgstaller drehte im Sechzehner Reddemann ein und traf überlegt zum 2:0 (30.). Diese beiden Gegentreffer taten dem Underdog weh, der SVWW fand bis zur Pause nicht mehr wirklich ins Spiel - Andrist verzog (39.). Auf der Gegenseite hatten Meyer (35.) und Burgstaller per Kopf (45.) die Chance zum 3:0, brachten das Leder aber nicht im Tor unter.

Kurioses Eigentor von Mintzel

Schalke ruhte sich nicht auf dem Ergebnis aus, sondern spielte nach der Pause auf den dritten Treffer. Und die Knappen wurden belohnt: Nach Bentalebs Flanke traf Burgstaller den Ball nicht richtig. Das Leder sprang in die Höhe, anschließend verlängerte es Mintzel - bedrängt vom Schalker Angreifer - unglücklich ins eigene Tor (53.). Damit war die Begegnung kurz nach der Pause schon entschieden. Der eingewechselte McKennie hatte sogar die Chance zum vierten Treffer, aber Kolke war auf dem Posten (61.).

Blacha erzielt den Ehrentreffer

Die Hausherren gaben aber nie auf, spielten immer weiter auf den Treffer. Schäfflers Abschluss blieb noch harmlos (75.), aber eine Minute machte es Blacha besser: Der Joker traf aus acht Metern zum 1:3. Der Außenseiter gab sich zu keiner Zeit auf, so richtig spannend wurde es allerdings nicht mehr. Breitkreuz köpfte kurz vor dem Ende freistehend am Kasten vorbei (90.+1) und auf der Gegenseite verpasste Konoplyanka das 4:1 hauchdünn (90+3). Damit blieb es beim 3:1 für den Bundesligisten, der hochverdient ins Achtelfinale des DFB-Pokals einzog.

Der SV Wehen Wiesbaden empfängt am Sonntag (14 Uhr) Preußen Münster. Schalke spielt am Samstag (15.30 Uhr) vor heimischem Publikum gegen den VfL Wolfsburg. Das Pokal-Achtelfinale wird am 19. und 20. Dezember ausgetragen. Ausgelost werden die Partien am Sonntag (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

DFB-Pokal, 2017/18, 2. Runde
SV Wehen Wiesbaden - FC Schalke 04 1:3
SV Wehen Wiesbaden - FC Schalke 04 1:3
Eingeklemmt

Die Wehener Reddemann (li.) und Mrowca nehmen den Schalker di Santo in die Zange.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Kolke (3,5)    
Kuhn (4,5)    
Mockenhaupt (3) , 
Reddemann (5) , 
Mintzel (3,5) - 
Andrich (4) , 
Mrowca (4)    
Andrist (4)    
Diawusie (4,5)    
Schäffler (4)    
Mvibudulu (4,5)

Einwechslungen:
58. P. Breitkreuz (4) für Diawusie
70. Blacha     für Kuhn

Trainer:
Rehm
FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3)    
Stambouli (3,5) , 
Naldo (2,5) , 
Kehrer (3) - 
Coke (3,5) , 
M. Meyer (3)    
Oczipka (2,5) - 
Bentaleb (4)    
Konoplyanka (3) - 
di Santo (3)    
G. Burgstaller (2,5)        

Einwechslungen:
57. McKennie (3) für Bentaleb
65. Schöpf für M. Meyer
73. Embolo für G. Burgstaller

Trainer:
Tedesco

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
di Santo (26., Kopfball, Oczipka)
0:2
G. Burgstaller (30., Linksschuss, Oczipka)
0:3
Mintzel (54., Eigentor, Kopfball, G. Burgstaller)
1:3
Blacha (76., Rechtsschuss, P. Breitkreuz)
Gelbe Karten
Wehen WI:
Schäffler
(1. Gelbe Karte)
,
Andrist
(1.)
,
Mrowca
(1.)
Schalke:
-

Spieldaten

SV Wehen Wiesbaden       FC Schalke 04
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 8 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 314 : 612 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 227 : 508 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 87 : 104 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 35% : 65% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 3 Abseits
 
Ecken 5 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
24.10.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Brita-Arena, Wiesbaden
Zuschauer:
11373 (ausverkauft)
Spielnote:  4
nur phasenweise eine unterhaltsame Partie vor allem dank nicht aufsteckender Wiesbadener, insgesamt ohne große Spannung und Spielwitz
Eckenverhältnis:
5:8
Schiedsrichter:
Sven Jablonski (Bremen)   Note 4
seine großzügige Linie war lange Zeit wohltuend, doch mit zunehmender Dauer büßte er dabei seine Souveränität ein; hätte Schäffler nach einem Schiri-Schubser Rot zeigen können, beließ es aber bei Gelb (54.)
Spieler des Spiels:

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine