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Rot-Weiß Erfurt

Rot-Weiß Erfurt

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


ROT-WEIß ERFURT
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.





60.
75.
90.












Erfurt fordert TSG dank guter Defensivleistung

Amiri schießt Hoffenheim in die nächste Runde

Dank eines 1:0-Erfolgs steht die TSG Hoffenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Bei Drittligist Rot-Weiß Erfurt zeigten sich die Kraichgauer vor allem in der ersten Hälfte in der Offensive uninspiriert und verpassten es nach der Führung in der zweiten Hälfte, weitere Treffer nachzulegen.

Kerem Demirbay, Berkay Dabanli (re.)
Schwerer Stand: TSG-Akteur Kerem Demirbay im Duell mit Erfurts Berkay Dabanli (re.).
© picture allianceZoomansicht

Im Vergleich zum 1:1 beim FSV Zwickau in der 3. Liga baute RWE-Coach Stefan Krämer seine Mannschaft um. Neuhold, Benamar und Huth rückten an Stelle von Brückner (nach Fußproblemen auf der Bank), Razeek und Bieber in die Startelf. Zudem stellte Krämer auf eine Dreierkette in der Abwehr mit Menz, Möckel und Neuhold um.

TSG-Coach Julian Nagelsmann brachte mit Schulz nur einen Neuzugang in der Anfangsformation. Bayern-Leihgabe Gnabry saß zunächst auf der Bank. Vor dem Hinspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen den FC Liverpool in Sinsheim am Dienstag (20.45 Uhr) schonte Nagelsmann die etatmäßige Nummer eins Baumann, sodass Kobel im Tor begann.

Krämers Umstellung bereiten der TSG Probleme

Hoffenheim war von Beginn an im Spielkontrolle bemüht, tat sich gegen die im defensiven Zentrum eng stehenden und sich gut verschiebenden Thüringer aber einige Probleme. Torchancen der Kraichgauer blieben Mangelware, weil es der TSG im Passspiel häufig gewaltig an Präzision fehlte. Ein strammer Schuss von Amiri aus rund 20 Metern, den Keeper Klewin mit etwas Mühe abwehrte, war schon die beste Gelegenheit für 1899 in der gesamten ersten Hälfte.

DFB-Pokal, 1. Runde

Weil auch die Erfurter ihre seltenen Kontergelegenheiten nicht effektiv ausspielten, blieben spielerische Höhepunkte vor der Halbzeit aus. Einmal war der Ball indes doch im Tor der Hausherren: In der 42. Minute wurde Amiri mit einem hohen Zuspiel steilgeschickt und legte den Ball volley direkt zu Wagner in die Mitte weiter, der per Dropkick ins Tor abschloss. Doch der Treffer zählte nicht, weil der U-21-Europameister beim Zuspiel wohl knapp im Abseits stand. So blieb es zur Pause beim torlosen Remis in einem ereignisarmen Spiel.

Amiri mit der Pike - Kramaric vergibt

Nach dem Seitenwechsel gingen zunächst weiter wie im ersten Abschnitt. Hoffenheim war bemüht, jedoch zunächst ohne Durchschlagskraft. Klewin hatte bei einem Distanzschuss von Polanski ein wenig Mühe (51.). Ein einziger guter Spielzug genügte den Kraichgauern in der 56. Minute dann aber zu Führung: Nach Ballbehauptung von Wagner am Strafraum kam Demirbay ans Spielgerät und legte die Kugel in den Lauf von Amiri, der Klewin aus kurzer Distanz im Fünfmeterraum mit der Pike überwand.

In der Folge verstand es die TSG geschickt, den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen. Eigene Offensivbemühungen, der nun etwas aufmachenden Erfurter, hatten es daher schwer. Zudem boten sich den Gästen nun auch vermehrt Räume. So auch in der 74. Minute: Nach einem Freistoß für RWE konterte Hoffenheim über Kramaric, der allerdings frei vor Klewin zu lange zögerte und dann noch versuchte abzuspielen, was der Keeper aber unterband. Toljan und Uth ließen binnen weniger Sekunden kurz vor Schuss weitere Großchancen liegen (87., 88.). So musste die Nagelsmann-Elf in den Schlussminuten noch einmal kurzzeitig zittern, Biankadi scheiterte mit der besten RWE-Chance im Spiel an Kobel (89.).

Erfurt empfängt am Samstag in der 3. Liga den SC Paderborn (14 Uhr). Nach dem Champions-League-Qualifikation-Spiel gegen die Reds am Dienstag empfängt die TSG zum Bundesliga-Start am Samstag (15.30 Uhr) den SV Werder Bremen. Die Auslosung für die 2. Runde des DFB-Pokals findet am 20. August statt. Die Partien werden dann am 24. und 25. Oktober ausgetragen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Rot-Weiß Erfurt
Aufstellung:
Klewin
Menz
Möckel    
Neuhold    
Odak
Al. Ludwig    
Huth        

Einwechslungen:
61. Razeek für Huth
76. B. Kurz für Al. Ludwig
79. Bieber für Neuhold

Trainer:
Krämer
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Kobel
Vogt
Toljan
Polanski    
Demirbay        
Nad. Amiri        
Wagner    
Kramaric    

Einwechslungen:
56. Gnabry     für Demirbay
76. Uth für Kramaric
80. Geiger für Nad. Amiri


Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Nad. Amiri (55., Rechtsschuss, Demirbay)
Gelbe Karten
Erfurt:
Huth
(1. Gelbe Karte)
Hoffenheim:
Demirbay
(1. Gelbe Karte)
,
Wagner
(1.)
,
Gnabry
(1.)

Spieldaten

Rot-Weiß Erfurt       TSG Hoffenheim
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 5 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 213 : 811 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 116 : 720 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 97 : 91 Fehlpässe
 
Passquote 54% : 89% Passquote
 
Ballbesitz 21% : 79% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 61% : 39% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 21 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 3 Abseits
 
Ecken 1 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
12.08.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Steigerwaldstadion, Erfurt
Zuschauer:
8144
Spielnote:  4
einseitige, aber zähe Partie mit nur wenigen Strafraumszenen.
Eckenverhältnis:
1:4
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)

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