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Hannover 96

Hannover 96

1
:
2

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


HANNOVER 96
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.

60.
75.
90.














Eintracht Frankfurt dreht Partie gegen Hannover 96

Sané vergibt Last-Minute-Elfmeter - SGE weiter

Dank eines Doppelschlags hat Bundesligist Eintracht Frankfurt Hannover 96 mit 2:1 bezwungen und ist in das Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Nachdem beide Teams in einem ausgeglichenen ersten Durchgang gute Chancen ausgelassen hatten, ging Hannover in Führung, konnte sich über diese allerdings nicht lange freuen, da Frankfurt eiskalt zurückschlug.

Taleb Tawatha
Den Ball vor dem Ausgleich fest im Visier: Frankfurts Taleb Tawatha.
© imagoZoomansicht

96-Coach Daniel Stendel wechselte im Vergleich zur herben 1:4-Pleite bei Greuther Fürth auf drei Positionen: Schmiedebach kehrte nach Muskelfaserriss zurück und ersetzte gemeinsam mit Ersatzkeeper Sahin-Radlinger und Sarenren Torhüter Tschauner, Strandberg (Achillessehnenreizung) und Bech (Zerrung und Grippe).

Frankfurts Trainer Nico Kovac gab nach dem 2:0-Derbysieg gegen den SV Darmstadt 98 und mit Blick auf die kommende Auswärtsaufgabe bei Bayer Leverkusen drei Akteuren eine Verschnaufpause. Hrgota und Geburtstagskind Gacinovic nahmen auf der Bank Platz, Vallejo stand nicht im Kader. Stattdessen spielten Hector, Besuschkow (Startelfdebüt) und Seferovic von Beginn an.

SGE-Coach Kovac reagierte auf das 4-4-2 von Hannover 96 und ließ seine Elf mit einer Dreierkette um den Japaner Hasebe auflaufen. Über die Außen machten Chandler und Oczipka Druck. Die ersten Minuten waren geprägt von aggressivem Pressing von beiden Seiten, das Tempo war hoch, die Ballverlustrate allerdings auch.

Rebic an die Latte

Eine erste Duftmarke setzte Hannover in Person von Harnik, aber Hradecky zeigte sich hellwach (2.). Die Eintracht ließ sich nicht lange bitten und stellte in der Folge den Zweitligisten, dem es an defensiver Organisation mangelte, mit schnellen Spielzügen über die Flügel durchaus vor Probleme. Rebic traf nach Chandler-Flanke den Querbalken (6.), Oczipka verfehlte knapp (13.).

96 stabilisiert sich

Dass die Hausherren ihre gefährlichen Standardsituationen nicht gewinnbringend nutzen konnten, lag am Gegner, der von Kovac ("Hannover hat sehr gute Freistoß- und Eckenschützen") gut eingestellt wurde und Freistöße sehr hoch verteidigte. Nach einer halben Stunde hatte Hannover aus dem Nichts die Gelegenheit auf die Führung, aber Karaman scheiterte am herauseilenden Hradecky. Auf Frankfurter Seite fanden die gefährlichen Angriffe ihren Ursprung zumeist über die umtriebigen Oczipka und Rebic. Doch Besuschkow konnte die Vorarbeit nicht in Zählbares umwandeln (33.). Die letzte große Chance gehörte den immer stabiler agierenden Hausherren, Prib fehlte es aus kurzer Distanz allerdings an Präzision (36.).

Tawatha und Seferovic kontern Harnik

In der zweiten Halbzeit sollte es bis zur 53. Minute dauern, ehe Seferovic an einer Hereingabe des für Abraham eingewechselten Tawatha knapp vorbeirutschte. Dann ging es aber Schlag auf Schlag: Zunächst stand Harnik goldrichtig und spitzelte das Leder zur 1:0-Führung in die Maschen (57.). Fünf Minuten später war es Joker Tawatha, der nach Chandler-Flanke unbedrängt zum Ausgleich köpfen durfte (62.). In Minute 66 drehte die Eintracht unter freundlicher Mithilfe von Prib, der Seferovic unfreiwillig bediente, die Partie - 2:1 für den Bundesligisten.

Salif Sané
Lukas Hradecky (re.) hält den Last-Minute-Strafstoß von Salif Sané (li.).
© imago

Sané scheitert in Minute 96

In der Folge schien Hannover wie gelähmt zu sein und musste sich erst einmal schütteln. Stendel reagierte und brachte mit Füllkrug und Sobiech für Harnik und Sarenren Bazee neue Impulse für die Offensive (78.). Erst kurz vor Spielende machte Hannover noch einmal Dampf. Erst scheiterte Füllkrug an Hradecky (88.), dann verzog Prib einen Freistoß (90.+2). Dramatisch wurde es in der Nachspielzeit: Mascarell brachte in der 95. Minute Sobiech im Sechzehner zu Fall, Schiedsrichter Dr. Kampka zeigte auf den Punkt. Sané übernahm die Verantwortung - aber auch der Senegalese konnte Hradecky nicht überwinden - und vergab.

Auf die Hannoveraner wartet am Montagabend (20.15 Uhr) mit dem VfL Bochum die nächste Herausforderung. Die Frankfurter Eintracht stellt sich am Samstag (15.30 Uhr) der Werkself aus Leverkusen.

DFB-Pokal, 2016/17, Achtelfinale
Hannover 96 - Eintracht Frankfurt 1:2
Hannover 96 - Eintracht Frankfurt 1:2
Pokal-Fieber

Zweitligist und Bundesliga-Absteiger Hannover 96 um Trainer Daniel Stendel bekam es im DFB-Pokal-Achtelfinale mit Frankfurt zu tun.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Sorg (5) , 
Anton (3,5) , 
S. Sané (3,5) , 
Prib (5,5) - 
Schmiedebach (4)    
Bakalorz (3,5)    
Sarenren Bazee (3,5)    
Klaus (4)    
Harnik (3)        
Karaman (3,5)

Einwechslungen:
78. Füllkrug     für Harnik
78. A. Sobiech für Sarenren Bazee
83. Maier für Klaus

Trainer:
Stendel
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (1,5) - 
M. Hector (3) , 
Hasebe (3) , 
Abraham (4)    
Chandler (3) , 
Oczipka (3) - 
Besuschkow (3,5)    
Mascarell (4)    
Rebic (2)    
Seferovic (2,5)    
Meier (3,5)    

Einwechslungen:
46. Tawatha (3)     für Abraham
69. Gacinovic für Besuschkow
90. + 3 D. Blum für Rebic

Trainer:
Kovac

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Harnik (57., Rechtsschuss)
1:1
Tawatha (62., Kopfball, Chandler)
1:2
Seferovic (66., Linksschuss)
Gelbe Karten
Hannover:
Bakalorz
(1. Gelbe Karte)
,
Füllkrug
(1.)
E. Frankfurt:
Mascarell
(2. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Hradecky hält Foulelfmeter von S. Sané (90. + 6)

Spieldaten

Hannover 96       Eintracht Frankfurt
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 10 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 382 : 385 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 251 : 264 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 131 : 121 Fehlpässe
 
Passquote 66% : 69% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 8 Abseits
 
Ecken 4 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
08.02.2017 20:45 Uhr
Stadion:
HDI Arena, Hannover
Zuschauer:
31000
Spielnote:  2
unterhaltsame Partie mit vielen Chancen.
Chancenverhältnis:
6:7
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Dr. Robert Kampka (Mainz)   Note 2
ohne große Probleme, richtige Elfmeterentscheidung in der Nachspielzeit.
Spieler des Spiels:

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