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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

2
:
3

Halbzeitstand
0:3
FC Schalke 04

FC Schalke 04


1. FC NÜRNBERG
FC SCHALKE 04
15.
30.
45.





60.
75.
90.













Club kommt nach schwacher erster Hälfte beeindruckend zurück

3:2! Konoplyanka rettet Schalke das Achtelfinale

Der FC Schalke 04 hat sich erwartungsgemäß für das Achtelfinale im DFB-Pokal qualifiziert. Die Europa-League-Starter aus Gelsenkirchen ließen beim Gastspiel in Nürnberg 45 Minuten lang keinen Zweifel am Weiterkommen zu. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl brach nach dem Wechsel aber böse ein und machte den seriösen Eindruck schnell kaputt. Gegen einen ukrainischen Wirbelwind war am Mittwochabend allerdings kein Kraut gewachsen.

Früh Richtung Achtelfinale abgebogen: Yevhen Konoplyanka (#11) brachte S04 schnell in Führung.
Früh Richtung Achtelfinale abgebogen: Yevhen Konoplyanka (#11) brachte S04 schnell in Führung.
© imagoZoomansicht

Club-Coach Alois Schwartz musste nach dem 2:0 gegen Hannover 96 verletzungsbedingt umstellen: Mühl und Leibold kamen für die angeschlagenen Bulthuis (Oberschenkelverletzung) und Möhwald (Wadenprobleme) in die Mannschaft.

Schalkes Trainer Markus Weinzierl rotierte nach dem überzeugenden 3:0 gegen Mainz auf fünf Positionen: Baba, Stambouli, Junior Caicara, Konoplyanka und Huntelaar ersetzten Kolasinac, Geis, Schöpf, Goretzka und den angeschlagenen di Santo.

S04 belohnt sich für die Dominanz

Von Beginn an wollte der Erstligist zeigen, wer am Ende des Abends eine Runde weiterziehen sollte. Die formstarken Schalker hatten deutlich mehr Ballbesitz, drückten die Franken tief in deren Hälfte. Die erste Chance gehörte aber dem Club: Matavz köpfte eine Kempe-Ecke knapp am zweiten Pfosten vorbei (8.). Anschließend machten die Königsblauen ernst, Konoplyanka scheiterte erst noch frei vor Kirschbaum (16.). Vier Minuten später machte es der Ukrainer besser: Eine Meyer-Ecke verlängerte er mit dem Stollen elegant ins lange Eck - 1:0. Nachdem Nürnberg eine vielversprechende Konterchance über Kempe unzureichend ausspielte, erhöhte der Favorit nach einer halben Stunde auf 2:0. Junior Caicara ließ drei Nürnberger stehen, Huntelaar besorgte den Rest (31.).

Ukrainischer Torinstinkt

Die Franken tauchten nur selten gefährlich vor Fährmann auf. Ganz anders die Europa-League-Teilnehmer aus Gelsenkirchen, die durch Konoplyanka und Huntelaar hätten erhöhen können (38., 40.). Sekunden vor der Pause fiel dann aber doch noch das 3:0, weil Nürnberg erneut eine Meyer-Ecke nicht anständig verteidigt bekam. Wieder bedankte sich der auffällige Konoplyanka mit seinem schwächeren Linken (45.).

Baba bringt FCN zurück

Nach dem Seitenwechsel schwang beim Club früh eine Portion Frust mit, Burgstaller und Brecko holten sich Gelbe Karten ab (49., 55.). Bei Schalke war es allen voran Konoplyanka, der große Lust auf Fußball versprühte. Seinen unangenehmen Aufsetzer lenkte Kirschbaum neben das Tor (54.). Fünf Minuten später bebte dann die Nürnberger Nordkurve: Kempe kam nach Einzelleistung von Burgstaller zum Schuss, Baba drückte das Leder am Ende unglücklich über die eigene Torlinie - 1:3. Kurz darauf hatte Baba die Chance, seinen Fehler auszubügeln, doch sein Linksschuss klatschte nur an den Pfosten (63.).

Kempe macht's nochmal richtig spannend

Auch dadurch wurde die Hoffnung der Gastgeber zusätzlich genährt - und fand in der 66. Minute ihren Höhepunkt. Junior Caicara fällte Behrens, Kempe verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:3 (68.). Schalkes Hintermannschaft schwamm in der Folge gewaltig, von der vorherigen Dominanz war nur noch wenig übrig. Joker Salli hatte nach Kempes Vorlage gar die Chance zum 3:3, zielte aber zu weit nach rechts (75.). In den Schlussminuten zitterte S04 den fünften Sieg im sechsten Pflichtspiel hintereinander über die Zeit.

Nürnberg spielt nach der tollen Aufholjagd am Montag (20.15 Uhr) bei St. Pauli, dem Tabellenletzten im Unterhaus. Auf Schalke wartet nach dem Achtelfinal-Einzug am Samstag (18.30 Uhr) das brisante Revierderby in Dortmund.

DFB-Pokal, 2016/17, 2. Runde
1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 2:3
1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 2:3
Strahlen

Da darf sich Yevhen Konoplyanka freuen: Gerade hat er S04 in Nürnberg in Front gebracht.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Kirschbaum (2) - 
Brecko (4)        
Hovland (4) , 
Mühl (3) , 
Sepsi (4,5)    
Petrak (4)    
Behrens (3,5)    
Kempe (4)    
G. Burgstaller (3)    
Leibold (5)    
Matavz (4,5)

Einwechslungen:
62. Salli für Leibold
71. P. Kammerbauer     für Behrens
86. Teuchert für Sepsi

Trainer:
Schwartz
FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3) - 
Höwedes (3)    
Naldo (3,5) , 
Nastasic (3) - 
Junior Caicara (3,5)    
Stambouli (3) , 
Baba (4) - 
M. Meyer (2)    
Bentaleb (3)        
Konoplyanka (1,5)            
Huntelaar (2,5)    

Einwechslungen:
46. Aogo (3,5) für Bentaleb
62. Choupo-Moting für M. Meyer
80. Schöpf     für Konoplyanka

Trainer:
Weinzierl

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Konoplyanka (20., Rechtsschuss, M. Meyer)
0:2
Huntelaar (31., Rechtsschuss, Junior Caicara)
0:3
Konoplyanka (45., Linksschuss)
1:3
Baba (59., Eigentor, Rechtsschuss, Kempe)
2:3
Kempe (68., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Behrens)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Petrak
(1. Gelbe Karte)
,
G. Burgstaller
(1.)
,
Brecko
(1.)
,
P. Kammerbauer
(1.)
Schalke:
Bentaleb
(1. Gelbe Karte)
,
Junior Caicara
(1.)
,
Schöpf
(1.)

Spieldaten

1. FC Nürnberg       FC Schalke 04
Tore 2 : 3 Tore
 
Torschüsse 10 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 315 : 583 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 215 : 492 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 100 : 91 Fehlpässe
 
Passquote 68% : 84% Passquote
 
Ballbesitz 35% : 65% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 4 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
26.10.2016 20:45 Uhr
Stadion:
Stadion Nürnberg, Nürnberg
Zuschauer:
28281
Spielnote:  2,5
zunächst eine reife Leistung der Schalker, Spannung nach den Nürnberger Anschlusstreffern.
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 2
vertretbar, bei Mühls Handspiel (11.) und Behrens’ Einsteigen gegen Meyer (52.) nicht auf Strafstoß zu entscheiden.
Spieler des Spiels:

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