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Hallescher FC

Hallescher FC

0
:
4

Halbzeitstand
0:2
Hamburger SV

Hamburger SV


HALLESCHER FC
HAMBURGER SV
15.
30.
45.









60.
75.
90.












Halle spielt mutig, belohnt sich aber nicht

Doppelpacker Wood führt HSV ins Achtelfinale

Sechs Spiele in Folge war der Hamburger SV in der Liga torlos, in Halle klappte es wieder mit dem Toreschießen - und das hatte einen Grund: Bobby Wood. Der US-Amerikaner erzielte zwei der drei bisherigen Pflichtspieltreffer der Norddeutschen und führte den HSV gegen den Drittligisten mit einem Doppelpack beim 4:0 ins Achtelfinale. Der HFC spielte jedoch über weite Strecken gut mit und war sogar gleichwertig, kassierte aber zweimal in guten Phasen einen Gegentreffer.

Bobby Wood
Hamburgs Bobby Wood jubelt über einen seiner Treffer.
© Getty ImagesZoomansicht

HFC-Coach Rico Schmitt nahm nach dem 0:0 in Paderborn nur eine Veränderung vor: Anstelle von Röser (Bank) spielte Aydemir.

HSV-Trainer Markus Gisdol wechselte im Vergleich zum 0:3 gegen Frankfurt gleich viermal: Cleber, Sakai, Ostrzolek und Wood begannen für Spahic (Adduktorenzerrung), Halilovic (nicht im Kader), Holtby und Müller (beide Bank).

Wenn einer beim HSV trifft, dann Wood

Die Hamburger hatten zuletzt sechs Ligaspiele in Folge nicht getroffen, erst drei Treffer gab es für die Norddeutschen in neun Pflichtspielen in dieser Spielzeit. Zwei dieser Tore erzielte Wood (sonst traf nur Halilovic in der ersten Pokalrunde in Zwickau). Der US-Amerikaner war es auch, der in Halle zur frühen Führung für den Bundesligisten einnetzte. Ein schneller Konter über Lasogga und Kostic fand am Ende den 23-Jährigen, der clever über den herauseilenden Bredlow ins Tor chippte (8.). Lasogga hätte fast für den Doppelschlag gesorgt, sein Abschluss war jedoch zu zentral (9.).

Halle gleichwertig, HSV trifft

Anschließend entwickelte sich eine offene Partie, in der kein Zwei-Klassen-Unterschied erkennbar war. Halle spielte munter mit, ohne aber zunächst gefährlich zu werden. Der Bundesliga-Dino ruhte sich auf der frühen Führung aus und tat nicht mehr als nötig. HSV-Keeper Adler erlebte einen ruhigen Abend, ehe er in der 40. Minute gegen Aydemir eingreifen musste. Der HFC blieb nun am Drücker, Pfeffer verzog aus der Distanz (41.). Chancen der Hamburger waren Mangelware, doch dann stand es aus dem Nichts 2:0 - und wieder war es Wood. Der Angreifer fand die Lücke zwischen zwei Verteidigern und traf ins linke Eck (43.).

Lasogga staubt ab

Halle kam mit Ajani für Schilk und sehr druckvoll aus der Kabine. Hamburg geriet zu Beginn des zweiten Durchgangs gehörig unter Druck, mehr als ein harmloser Distanzschuss durch Aydemir (53.) sprang für den HFC aber nicht raus. Der Bundesligist schlug genau in dieser guten Phase des Drittligisten erneut eiskalt zu: Sakai vernaschte Barnofsky, seinen scharfen Abschluss ließ Bredlow zur Seite abprallen. Dort lauerte Lasogga und schob zum 3:0 ein (57.).

Waldschmidt braucht nur wenige Sekunden

Damit war die Begegnung frühzeitig entschieden, doch auch nach dem dritten Gegentreffer spielten die Hausherren weiter mutig nach vorne - zwingende Torchancen ergaben sich aber nicht. Hamburg hatte nun Räume für Konter, spielte diese aber nicht gut zu Ende. Kostic verpasste den vierten Treffer nicht (65.), besser machte es dann Waldschmidt, der wenige Sekunden nach seiner Einwechslung mit einem ersten Ballkontakt traf (82.). Gregoritsch hatte gar den fünften Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber an Bredlow (90.+2). Die Norddeutschen zogen dadurch mit einer konzentrierten Leistung ins Achtelfinale des Pokals ein.

Der Hallesche FC spielt am Samstag (14 Uhr) zu Hause gegen den VfL Osnabrück, der HSV tritt am Sonntag (17.30 Uhr) in Köln an. Die Auslosung zur nächsten Pokalrunde (7./ 8. Februar 2017) findet am Mittwoch (23.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de) statt.

DFB-Pokal, 2016/17, 2. Runde
Hallescher FC - Hamburger SV 0:4
Hallescher FC - Hamburger SV 0:4
Selbstvertrauen im Pokal holen

Noch immer war der Hamburger SV zu diesem Zeitpunkt in der Saison 2016/17 ohne Ligasieg. Dieses Mal stellte Coach Markus Gisdol seine Mannschaft auf die 2. Pokalrunde in Halle ein.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hallescher FC
Aufstellung:
Bredlow (3) - 
Schilk (3,5)    
Barnofsky (4) , 
Baumgärtel (4) - 
Gjasula (2,5)        
Lindenhahn (4) , 
Fennell (4) , 
Pfeffer (3,5)    
Aydemir (3,5)    
Pintol (3,5)

Einwechslungen:
46. Ajani (3,5) für Schilk
55. M. Röser (4) für Aydemir
70. Fl. Brügmann für Gjasula

Trainer:
Schmitt
Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (4)        
Diekmeier (4) , 
Ekdal (3,5) , 
Cleber (4,5)    
Douglas Santos (3,5) - 
G. Sakai (3)    
Jung (4)    
Kostic (3)    
Ostrzolek (3,5)    
Wood (1)            
Lasogga (2,5)        

Einwechslungen:
72. Gregoritsch für Kostic
82. Waldschmidt     für Wood
86. Hunt für Lasogga

Trainer:
Gisdol

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Wood (8., Rechtsschuss, Kostic)
0:2
Wood (43., Rechtsschuss, Ostrzolek)
0:3
Lasogga (58., Rechtsschuss, G. Sakai)
0:4
Waldschmidt (82., Linksschuss, Gregoritsch)
Gelbe Karten
Halle:
Pfeffer
(1. Gelbe Karte)
HSV:
G. Sakai
(1. Gelbe Karte)
,
Ostrzolek
(1.)
,
Adler
(1.)
,
Cleber
(1.)
,
Jung
(1.)

Spieldaten

Hallescher FC       Hamburger SV
Tore 0 : 4 Tore
 
Torschüsse 8 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 396 : 269 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 294 : 174 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 95 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 65% Passquote
 
Ballbesitz 60% : 40% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 0 Abseits
 
Ecken 10 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.10.2016 20:45 Uhr
Stadion:
Erdgas-Sportpark, Halle
Zuschauer:
14004 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
spielerisch mäßige aber intensive Partie, die längst nicht so eindeutig war wie das Ergebnis.
Eckenverhältnis:
10:4
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 4
wurde der Hektik auf dem Feld nicht immer Herr. Nur Gelb für Adler nach dem Check gegen Ajani war allerdings gerade noch vertretbar (49.). Absolut in Ordnung, nicht auf Strafstoß zu entscheiden, als Ekdal den Ball aus kurzer Distanz an die Hand bekam (5.).
Spieler des Spiels:

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