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Hallescher FC

Hallescher FC

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


HALLESCHER FC
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.


60.
75.
90.








Halle belohnt sich für couragierten Auftritt nicht

HFC scheitert an sich selbst - Zuck rettet BTSV

Tapfer gekämpft, die bessere Mannschaft gewesen, allerdings kein Schussglück gehabt: Der Hallesche FC scheidet im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig unglücklich mit 0:1 aus. Der Drittligist scheiterte in der Offensive an sich selbst und Torwart Gikiewicz und passte hinten einmal nicht auf, sodass Joker Zuck das Tor des Tages für den BTSV erzielte und somit den Einzug in die zweite Runde perfekt machte.

Glücklicher Joker: Henrick Zuck (li.) schoss Braunschweig gegen Halle in die nächste Runde.
Glücklicher Joker: Henrick Zuck (li.) schoss Braunschweig gegen Halle in die nächste Runde.
© ImagoZoomansicht

HFC-Coach Sven Köhler setzte nach der 0:2 Heimpleite gegen Holstein Kiel auf Rotation: Im Tor begann Bredlow für Königshofer, zudem spielten Engelhardt, Pfeffer, Rau und Ziegenbein anstelle von Baude, Urban, Kruse und Bertram (alle auf der Bank).

Braunschweigs Cheftrainer Torsten Lieberknecht beließ es hingegen lediglich bei einem Wechsel in der Anfangself. Anders als beim 0:0 in Kaiserslautern stürmte Hvilsom, der sein Startelf-Debüt gab, für Berggreen (Bank).

Startelf-Debütant Hvilsom köpft zu ungenau

Der HFC begann etwas aktiver und zeigte bereits in der Anfangsphase auf, wie bevorzugt angegriffen werden wird: über die linke Offensivseite. Die erste Möglichkeit bot sich aber den Braunschweiger Löwen: Hvilsom schraubte sich nach punktgenauer Boland-Hereingabe hoch, setzte den Kopfball aber rechts vorbei (8.). Eine Minute später hatte Keeper Bredlow Probleme mit einem Schuss von Hochscheidt aus spitzem Winkel (9.), ehe er sich dessen Freistoß sicher packte (11.).

Furuholm und Osawe machen auf links Betrieb

Doch nach diesen drei Möglichkeiten ebbte das Angriffsspiel der Lieberknecht-Elf merklich ab, dem HFC bot sich per Freistoß die erste eigene gute Chance: Engelhardt bolzte das Leder aus etwa 30 Metern geradewegs aufs Tor, Gikiewicz sah den Schuss spät, war aber mit einer Hand zur Stelle (23.). Fortan fand der HFC besser und besser ins Spiel - und zwar immer wieder über die linke Seite, wo Furuholm und Osawe abwechselnd für Betrieb sorgten und immer wieder rochierten. Erst war Diring beim Querpass überrascht (27.), ehe Osawe nur Zentimeter fehlten (35.). Die Hallenser waren besonders zum Ende des ersten Durchgangs die klar aktivere Mannschaft, während der Eintracht nichts mehr einfallen sollte. Mit 0:0 ging es in die Katakomben.

Diering drüber - Khelifi zweimal fahrig

Auch nach dem Seitenwechsel war es der emsige Osawe, der wieder über links durchbrach und abermals flach in den Rückraum legte - Diring schloss direkt mit dem Außenrist ab, verfehlte den Winkel im kurzen Eck aber um Zentimeter (48.). Nur zwei Minuten später wäre der BTSV auf der Gegenseite fast in Front gegangen, nach Matuschyks starkem Pass scheiterte Khelifi per Flachschuss aber am Bredlow (50.).

Engelhardt fast von der Mittellinie

Anschließend machte Khelifi auch hinten keine gute Figur, denn er spielte einen furchtbaren Rückpass zu Gikiewicz. Osawe war früher am Ball, konnte diesen aber nicht kontrollieren und legte auf Brügmann ab, dessen unpräzisen Flachschuss Gikiewicz abwehrte (58.). Anschließend hätte Engelhardt Gikiewicz um ein Haar von der Mittelinie (!) überlistet, doch der Schlussmann spitzelte den Ball gerade noch so über die Latte (63.).

Zuck ist prompt zur Stelle - Bergreen an den Pfosten

Die Hallenser waren drauf und dran, in Führung zu gehen, doch das Tor machte der Zweitligist: Hochscheidt wurde rechts außen von der Abwehr übersehen, seinen Querpass in die Mitte schoss am zweiten Pfosten der frisch eingewechselte Zuck in die Maschen - das nicht sonderlich verdiente 0:1 (67.). Um ein Haar hätte auch der eingewechselte Berggreen zehn Minuten später alles klar gemacht, sein Schuss nach feiner Einzelleistung trudelte nur an den Pfosten (77.).

HFC scheitert mehrfach

Mit einem Dreifachtausch sorgte HFC-Coach Köhler für neue Impulse und ein letzten Aufbäumen, sodass der Drittligist in der Schlussphase alles nach vorne warf und sich einige gute Chancen erarbeitete: Erst schoss Furuholm haarscharf aus spitzem Winkel über die Latte (82.), ehe Bertram den Ball aus der Nahdistanz im Fallen nicht an Gikiewicz vorbei brachte (84.) und zudem von der Strafraumkante drüber schoss (89.). Die Courage der Köhler-Elf wurde nicht belohnt, denn der BTSV rettete den schmeichelhaften Erstrundenerfolg gegen tapfere Hallenser denkbar knapp über die Ziellinie und steht nun in der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Am kommenden Sonntag (14 Uhr) geht es für die Hallenser beim 1. FC Magdeburg mit der 3. Liga weiter, die Löwen aus Braunschweig empfangen bereits am Samstag (13 Uhr) RB Leipzig.

DFB-Pokal, 2015/16, 1. Runde
Hallescher FC - Eintracht Braunschweig 0:1
Hallescher FC - Eintracht Braunschweig 0:1
Alte Bekannte

Szene aus Halle vs. Braunschweig: Die ehemaligen Nürnberger Marco Engelhardt und Ivica Banovic mühen sich.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hallescher FC
Aufstellung:
Rau
Engelhardt    
Kleineheismann    
Banovic    
Diring    
Ziegenbein    

Einwechslungen:
75. Kruse für Banovic
75. Bertram für Ziegenbein
75. M. Jansen für Diring

Trainer:
Köhler
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Decarli    
Correia    
Ofosu-Ayeh    
Boland
Khelifi    
Hvilsom    
Hochscheidt    

Einwechslungen:
58. Zuck     für Khelifi
58. Berggreen für Hvilsom
87. Omladic für Hochscheidt

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Zuck (67., Linksschuss, Hochscheidt)
Gelbe Karten
Halle:
Kleineheismann
(1. Gelbe Karte)
Braunschweig:
Ofosu-Ayeh
(1. Gelbe Karte)
,
Decarli
(1.)

Spieldaten

Hallescher FC       Eintracht Braunschweig
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 18 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 346 : 382 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 229 : 262 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 117 : 120 Fehlpässe
 
Passquote 66% : 69% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 4 Abseits
 
Ecken 8 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
08.08.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Erdgas-Sportpark, Halle
Zuschauer:
9549
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)

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